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02.11.2026 | Einsatzleiter: BR Sebastian Wass

Wohnungsbrand in Neualm - Großaufgebot der Feuerwehr im Einsatz

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hallein wurde am Montag, dem 02. November 2026, um 10:13 Uhr zu einem Wohnungsbrand im Ortsteil Neualm alarmiert. Beim Eintreffen des Einsatzleiters, BR Sebastian Wass, stellte...
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Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hallein wurde am Montag, dem 02. November 2026, um 10:13 Uhr zu einem Wohnungsbrand im Ortsteil Neualm alarmiert.

Beim Eintreffen des Einsatzleiters, BR Sebastian Wass, stellte sich heraus, dass eine Wohnung im 2. Obergeschoss eines Mehrparteienhauses bereits in Vollbrand stand. Aus einem Fenster schlugen hohe Flammen, die auf das Dach überzugreifen drohten.

Aufgrund der Lage veranlasste der Einsatzleiter umgehend einen zweiten Alarm für die Hauptwache. Zusätzlich wurde der Löschzug Bad Dürrnberg zur Unterstützung alarmiert.

Die Brandbekämpfung wurde gleichzeitig von mehreren Seiten aufgenommen. Ein Atemschutztrupp (AS-Trupp) ging im Innenangriff gegen die Flammen vor. Parallel dazu erfolgte ein Außenangriff mittels C-Hohlstrahlrohr und Drehleiter.

Ein weiterer Atemschutztrupp führte die Personenrettung und Evakuierung der Bewohnerinnen und Bewohner durch. Die evakuierten Personen wurden während des Einsatzes in einem Bus untergebracht.

Um eine mögliche Brandausbreitung auszuschließen, kontrollierte ein dritter Atemschutztrupp den Dachboden des Nachbargebäudes. Auch dort wurden vorsorglich Brandbekämpfungsmaßnahmen durch den AS-Trupp von Tank 2 eingeleitet. Im weiteren Einsatzverlauf löste der AS-Trupp des Rüstlöschfahrzeuges Hallein den eingesetzten Trupp ab.

Nach erfolgreicher Brandbekämpfung wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt. Mehrere Wohnungen mussten mittels Druckbelüftung vom Brandrauch befreit werden.

Darüber hinaus unterstützte die Feuerwehr die Brandursachenermittlung mit entsprechenden Geräten. Im 1. Obergeschoss musste eine Wohnungstüre durch einen Atemschutztrupp gewaltsam geöffnet werden. Diese wurde nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen wieder verschlossen.

Nach Beendigung der Arbeiten konnten die Wohnungsbesitzer ihre Wohnungen wieder betreten.

Glücklicherweise wurden bei diesem Brandereignis keine Personen verletzt.

 

Eingesetzte Kräfte:

Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000, TLFA-4000, VF, ASF, VFA, MTF

Ausgerückte Mannschaft: 42

Einsatzleiter: BR Sebastian Wass

 

Weiters:

Rotes Kreuz Hallein mit Einsatzleiter

Polizeiinspektion Hallein

Brandursachenermittler

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21.10.2026

Brandeinsatzübung im Pfarrbezirk

Das ehemalige „Don-Bosco-Heim“ inkl. der Hauswirtschaftsschule in der Halleiner Pfarrgasse wurde zu einem mehrgeschossigen Wohnobjekt inkl. zweigeschossiger Tiefgarage mit dem neuen Namen „Franzis“ umgewidmet...
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Das ehemalige „Don-Bosco-Heim“ inkl. der Hauswirtschaftsschule in der Halleiner Pfarrgasse wurde zu einem mehrgeschossigen Wohnobjekt inkl. zweigeschossiger Tiefgarage mit dem neuen Namen „Franzis“ umgewidmet und umgebaut. Die Verbindung zu den Tiefgaragenebenen wurde mit einem „Autolift“ erschlossen. Eine Bauweise, welche wir in Hallein in dieser Dimension/Art noch nicht vorfanden.

Die Bebauung in diesem Innenstadtbereich ist sehr dicht und die Zufahrtswege sind eng. Anlass genug für die Feuerwehr Hallein eine entsprechende Einsatzübung durchzuführen, um unter anderen auch ihre Einsatztaktik und die hier erforderlichen Einsatzaspekte zu beüben.

Daraus ergaben sich folgende Übungsziele:

  • Fahrzeugaufstellung im Einsatzbereich
  • Erprobung und Einhaltung von Bereitstellungsräumen
  • Zugänglichkeiten, Angriffswege und Löschwasseranschlüsse, verbunden mit dem erforderlichen Schlauchmanagement
  • Ventilation und Rauchmanagement aufgrund der dichten Bebauung

Übungsannahme war ein „PKW in Vollbrand“ im zweiten Untergeschoß der Tiefgarage, welche sich auf ein weiteres Fahrzeug ausbreitete. Ein Bewohner, welcher erste Löschhilfe leisten wollte, konnte aufgrund der rasch entstehenden und starken Rauchentwicklung nicht mehr rechtzeitig fliehen.

Zur Brandbekämpfung wurden zwei C-HS-Rohre eingesetzt. Der erstangreifende Trupp führte eine Sofortrettung der Person in einen sicheren Bereich durch, von dort aus wurde die weitere Versorgung und der Abtransport durchgeführt.

Parallel zur Brandbekämpfung wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und mit Ventilationsmaßnahmen begonnen. Das Objekt wurde auf eine Rauchverschleppung u.a. auch in den sicheren Bereichen wie Treppenhäusern kontrolliert. Ein Atemschutzsammelplatz wurde errichtet und es standen entsprechende AS-Rettungs- und Reservetrupps zur Verfügung. Durch das Kommandofahrzeug errichtete die Führungsunterstützung und dokumentierte die Lage.

Zur Koordination der eingesetzten Kräfte wurden zwei Züge gebildet.

Diese Übung brachte sehr wichtige und wertvolle Erkenntnisse, welche zur weiteren Einsatzvorbereitung dienen.

 

Übungsausarbeitung und Leitung: BR Josef Tschematschar

 

 

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15.10.2026

Brandübung des LZ Bad Dürrnberg: Brand einer Skihütte

Übungsart: Brandübung Eingesetzte Fahrzeuge LZ: TLFA 3000 Tank Dürrnberg, LFA Pumpe Dürrnberg Übungsleiter: LM Jan Salmhofer Übungsannahme der wöchentlichen Übung am Donnerstag den 15. Oktober 2026 war der...
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Übungsart: Brandübung
Eingesetzte Fahrzeuge LZ: TLFA 3000 Tank Dürrnberg, LFA Pumpe Dürrnberg
Übungsleiter: LM Jan Salmhofer

Übungsannahme der wöchentlichen Übung am Donnerstag den 15. Oktober 2026 war der Brand einer Skihütte in der Nähe des Schlepplifts am Dürrnberg. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Hütte gemäß Übungsannahme bereits in Vollbrand.

Der Tank Dürrnberg rückte bis auf 200 Meter an die Einsatzstelle vor und begann dort mit dem Verlegen einer Löschleitung. Parallel dazu wurde eine Person vom Balkon der Hütte gerettet. Nach dem vollständigen Verlegen der Löschleitung konnte die Brandbekämpfung mit zwei C-Hohlstrahlrohren begonnen werden.

Die Pumpe Dürrnberg legte vom mehr als 400 Meter entfernten Hydranten eine Zubringerleitung in Richtung Tank Dürrnberg. Aufgrund der Steigung wurde zusätzlich eine Tragkraftspritze eingesetzt. So konnte die Höhendifferenz von mehr als 50 Metern zwischen Hydrant und Einsatzstelle mithilfe der Tragkraftspritze, der Pumpe Dürrnberg und der Einbaupumpe des Tank Dürrnberg überwunden werden.

Im Verlauf der Übung wurde eine weitere Person als vermisst gemeldet. Ein Suchtrupp rückte umgehend mit einer Wärmebildkamera aus und konnte die vermisste Person nach kurzer Zeit retten. Nach erfolgreicher Brandbekämpfung und Personenrettung war das Übungsziel erreicht. Die Kräfte des Löschzugs konnten wieder einrücken.

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10.10.2026

Feuerwehr Hallein bei Katastrophenhilfsübung TENT 26 im Einsatz

Am Samstag, dem 10. Oktober 2026, fand die von der Bezirkshauptmannschaft Hallein organisierte Katastrophenhilfsübung TENT 26 (Tennengauer Einsatz Netzwerk Training) statt. Neben den Feuerwehren Adnet, Krispl, Puch...
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Am Samstag, dem 10. Oktober 2026, fand die von der Bezirkshauptmannschaft Hallein organisierte Katastrophenhilfsübung TENT 26 (Tennengauer Einsatz Netzwerk Training) statt. Neben den Feuerwehren Adnet, Krispl, Puch und Oberalm war auch die Feuerwehr Hallein mit ihrem Sonderdienst Wasser- und Tauchdienst an der Übung beteiligt.

Eine der Aufgaben der Feuerwehr Hallein bestand darin, ein Fahrzeug, das infolge einer fiktiven Flutwelle in den Wiestalstausee gespült worden war, sowie dessen Fahrer zu lokalisieren und zu bergen. Darüber hinaus mussten mehrere Personen, die sich am gegenüberliegenden Ufer befanden, mithilfe der Feuerwehrboote gerettet und in Sicherheit gebracht werden.

Der Tauchdienst der Feuerwehr Hallein stellte hierfür einen Tauchtrupp, der im Bereich der Staumauer nach dem versunkenen Fahrzeug suchte. Dabei konnte eine Person (Dummy) im Fahrzeug lokalisiert und gerettet werden. Anschließend wurde das Fahrzeug mithilfe eines Hebeballons und der Kranseilwinde des Schweren Rüstfahrzeuges aus dem See geborgen. Während der gesamten Tauchmaßnahmen wurden die Arbeiten durch das Jet-Boot der Feuerwehr Hallein abgesichert.

Zeitgleich war die Besatzung des Feuerwehrrettungsbootes damit beschäftigt, mehrere Personen zu retten und über den Wiestalstausee zu transportieren.

Aufgrund des Umfangs der Katastrophenhilfsübung wurde durch das Einsatzleitfahrzeug des Bezirksfeuerwehrkommandos Tennengau eine technische Einsatzleitung eingerichtet. Um die verschiedenen Szenarien effizient abarbeiten zu können, wurde die Übung in mehrere Einsatzabschnitte unterteilt. Einer dieser Abschnitte wurde vom Ortsfeuerwehrkommandanten und AFK 3 Tennengau, BR Sebastian Wass, geleitet.

Das Kommandofahrzeug der Feuerwehr Hallein unterstützte die Einsatzleitung im Einsatzabschnitt Wiestalstausee. Dabei übernahm die Besatzung die Führungsunterstützung sowie die Lageführung für den zuständigen Einsatzabschnittskommandanten.

Innerhalb von rund vier Stunden konnten insgesamt 70 Übungsdarsteller lokalisiert, gerettet und versorgt werden.

Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit und die Abläufe zwischen den beteiligten Blaulicht- und Einsatzorganisationen sowie der Bezirkshauptmannschaft Hallein zu stärken und weiter zu vertiefen. Insbesondere die Koordination der verschiedenen Einsatzkräfte und die Kommunikation zwischen den einzelnen Organisationen standen dabei im Mittelpunkt.

Die Feuerwehr Hallein bedankt sich bei allen beteiligten Behörden und Einsatzorganisationen für die gute Zusammenarbeit und die erfolgreiche Durchführung dieser Übung.

 

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