Von BR Otto Miller

K&K-Salinenfeuerwehr

Bevor auf dem heutigen Dürrnberg eine freiwillige Feuerwehr gegründet wurde, stand der Ort unter dem Schutz der K&K-Salinenfeuerwehr, die bei Bränden oder sonstigen Notfällen der Bevölkerung mehr oder weniger hilfreich zur Seite stand. Da weder personell noch ausrüstungsmäßig das Auslangen gefunden werden konnte, wurde der Ruf nach einer eigenen freiwilligen Feuerwehr immer lauter. Die Dürrnberger Bevölkerung griff nunmehr zum Selbstschutz. Aufgrund des unfachgemäßen Eingreifens der bis dahin völlig ungeschulten Hilfskräfte, kam es aber mehrmals zu noch größeren Schäden und sogar Verletzungen. 
Der umständliche und langwierige Anfahrtsweg der damals schon relativ gut ausgerüsteten Stadtfeuerwehr Hallein, verhinderte jedes Mal ein erfolgreiches Eingreifen. Brände endeten meistens mit Totalschaden an den Objekten.

1902 - Die Gründung

Am 18. März 1902 richtete der damalige Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg und Gauobmann-Stellvertreter des Tennengaues, Franz-Josef Hlawna aus Lungötz, an den Gemeindevorsteher vom Dürrnberg, Hans Günther, das Ersuchen, eine freiwillige Feuerwehr aufzustellen. Aufgrund dieser Anregung wurde ein Komitee gebildet, das sich mit der Gründung befasste. Die Mitglieder dieses Komitees waren: Paul Sorgo (K&K-Oberbergverwalter) Dr. Bilgeri (K&K-Salinenarzt), Johann Günther (Bürgermeister), Gastwirt Georg Aigner (Gastwirt "Zur Sonne") Johann Gebhart (Tannerbauer). 

Das Vorhaben einer Gründung wurde in einem Schreiben am 24. Mai der Bevölkerung unterbreitet, fast alle waren für die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr. Sogleich fanden in den folgenden Monaten Ausschusssitzungen statt, gleichzeitig wurde mit der Ausbildung der Mannschaft begonnen. Neue Vereinsstatuten wurden abgefasst und an die Landesregierung in Salzburg gesandt, nach geringfügigen Änderungen wurden diese am 6. Dezember 1902 genehmigt. 
Nachdem bereits am 8. Oktober 1902 mit der Grundausbildung der wichtigste Teil abgeschlossen war, wurden ein Mannschaftsverzeichnis angelegt und die Mitglieder in verschiedenen Abteilungen eingeteilt (Steigertrupp, Schlauchtrupp und Rettungsmannschaften). Um die notwendige Ausrüstung anzuschaffen, wurden mehrere Bittgesuche abgeschickt und Sammlungen durchgeführt. Ein Gesuch an Kaiser Franz-Josef  I. wurde aber abschlägig beantwortet. 
Zu diesem Zeitpunkt wurde noch mit den salineneigenen Gerätschaften geübt.

1938

Alles andere als heiter ging es  in den nächsten Jahren zu. Im Jahre 1938 erfolgte der Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. Die Selbständigkeit der Gemeinde Dürrnberg ging mit der Eingemeindung nach Hallein zu Ende.  Die FF Dürrnberg wurde ein Löschzug der Stadtfeuerwehr.  Der jeweilige Löschzugskommandant wurde Mitglied des Kommandos und war dem Stadtfeuerwehrkommandanten voll verantwortlich.  Im selben Jahr wurde die erste Motorspritze angeschafft. Aufgrund des Einrückens vieler Wehrmitglieder zum Militärdienst wurden in den folgenden Jahren vor allem ältere Mitglieder sowie Jugendliche zum Dienst in der Feuerwehr herangezogen. 1942 und 1943 bestand eine HJ-Schar mit 15 Jugendlichen, 1944 scheinen im Mannschaftsstand sogar 17 Mädchen auf.

1958

1952 wurde seitens der Stadtgemeinde die erste Rücklage zum Bau einer neuen Zeugstätte gebildet, aber erst am 19. Oktober 1958 erfolgte die feierliche Einweihung der gegenüber der Pfarrkirche gelegenen Zeugstätte.

1960

Im Jahr 1960 wurde das Geländefahrzeug "Steyr 640" von der Hauptwache dem Löschzug zur Verfügung gestellt, somit verfügte man über das erste eigene Fahrzeug.  

Ein Jahr zuvor wurde die salineneigene Betriebsfeuerwehr aufgelöst. Erstmals beteiligte sich 1961 eine Wettkampfgruppe an einem Feuerwehrleistungsbewerb und die Männer errangen dabei das Leistungsabzeichen in Bronze. Auf den Werdegang des Bewerbsgeschehen auf dem Dürrnberg wird detailliert in einer eigenen Rubrik eingegangen.

1963

In diesem Jahr übernahm Erwin Stangassinger, in Nachfolge von Rupert Walkner das Kommando, das er bis zu seinem Ableben im Jahr 1979 inne hatte. Im Jahre 1964 erfolgte abermals eine Neueinkleidung der gesamten Mannschaft (braune Bluse, schwarze Hose) sowie die Installierung eines stationären Funkgerätes.

1966

Einen bedeutsamen Aufschwung erfuhr der Löschzug 1966 mit der Indienststellung eines geländegängigen leichten Löschfahrzeuges der Marke Land-Rover. Es folgten tragbare Funkgeräte, ein Schaummittelanhänger und ein Notstromaggregat.

1982

Im Frühjahr 1982 wurde der Anbau an die bestehende Zeugstätte beendet, das lang ersehnte Tanklöschfahrzeug konnte bei der Florianifeier am 4. Juli 1982 übergeben werden. Ebenfalls in Eigenregie wurde die Neugestaltung des Schulungsraumes vorgenommen. Ein neuer Funktisch wurde eingebaut, die Renovierung der Waschanlage und Depoträume beendet. Bei diesen Arbeiten wurde das Budget der Stadtgemeinde nicht belastet, alle Arbeiten wurden freiwillig und unentgeltlich durchgeführt. In diesem Jahr wurden auch die ersten Funkalarmempfänger in Betrieb genommen, somit war eine jederzeitige Erreichbarkeit der Mannschaft gewährleistet. Zum 80-Jahre-Bestandsjubiläum veranstaltete der Löschzug unter Mithilfe der Hauptwache ein großes Zeltfest, der Reinerlös wurde ebenfalls zur Finanzierung des Anbaus verwendet.

Erstmals nahmen vier Mann des Löschzuges beim Feuerwehrleistungsbewerb in Gold, der so genannten "Feuerwehrmatura", am 30. Juni 1984 erfolgreich teil.

1990

Im Jahr 1990 wurde seitens der Stadtgemeinde der Beschluss gefasst, ein neues geländegängiges Löschfahrzeug anzuschaffen. Die dazu notwendig gewordenen Vergrößerungen der Garagentore wurden abermals in Eigenregie durch die Mannschaft des Löschzuges ausgeführt, dabei wurden 401 freiwillige Stunden aufgewendet. Aus Eigenmittel des Löschzuges mussten ca. öS 80.000,-- für Leistungen an Firmen für den Umbau bezahlt werden. 
Höhepunkt des darauf folgenden Jahres war sicher die Indienststellung des neuen Löschfahrzeuges auf Unimog-Fahrgestell, dies stellt eine wahre Bereicherung des Fuhrparks des Löschzuges dar. Am 28. April erfolgte anlässlich der Florianifeier die Übergabe. 
Das Löschfahrzeug Land Rover hatte nun schon 26 Jahre auf dem "Buckel" und war keineswegs mehr  den Herausforderungen eines modernen Feuerwehreinsatzes gewachsen. Da auch die alte VW-Tragkraftspritze nicht mehr den Erfordernissen entsprach, konnte durch die tatkräftige finanzielle Mithilfe der Dürrnberger Bevölkerung ein Betrag von öS 138.000,-- gesammelt werden.
Damit war der Ankauf einer neuen Tragkraftspritze der Marke "Fox" möglich geworden. Bei einer Einsatzübung am 18. April wurde diese der Bevölkerung offiziell vorgestellt.

Die Anzahl der aufgewendeten Stunden stieg in den letzten Jahren kontinuierlich an, waren es Anfang der siebziger Jahre nur ein paar hundert Stunden, so mussten im Jahr 1991 bereits 3.684 Stunden für die Allgemeinheit aufgewendet werden. Im Dezember dieses Jahres waren zahlreiche Murenabgänge nach Regenfällen zu verzeichnen, hunderte Stunden wurden für die Beseitigung dieser Schäden aufgewendet.

1999

Eine personelle Änderung ergab sich im Jahr 1999. 
Löschzugskommandant BI Ernst Pöpperl sen. und sein langjähriger Stellvertreter HBm Johann Gradl übergaben, nach zwanzigjährigem erfolgreichem Wirken, anlässlich der Florianifeier am 25. April dieses Jahres die Führung an ein junges Team. Mit BI Josef Brüggler und Bm Rudolf Holzer übernahmen zwei engagierte Feuerwehrmänner die Führung des Löschzuges Bad Dürrnberg. Gemeinsam mit der Bergknappenmusik wurde auch in diesem Jahr wieder das Dorffest abgehalten, aus dem Reinerlös wurden ein Handfunkgerät, zwei Rettungssitze mit Zubehör, sowie ein Batterieladegerät angeschafft.

2002

Vom 14. - 16. Juni feierte der Löschzug Bad Dürrnberg sein 100-jähriges Bestandsjubiläum. 
Bei traumhaftem Wetter wurde auf der Kurhauswiese der Festakt abgehalten. Zahlreiche Ehrengäste allen voran LH Dr. Franz Schausberger und Landesfeuerwehrkommandant LBD Anton Brandauer , Feuerwehren und befreundete Vereine erwiesen dem Löschzug Dürrnberg an seinem Jubiläum die Ehre.

2005

Im Jahr 2005 wurde der Bau eines neuen Feuerwehrhauses für den Löschzug Bad Dürrnberg, durch die Stadtgemeindevertretung Hallein,  beschlossen.
Bereits seit dem Jahre 1999 wurden immer wieder Ideen verfolgt und Standorte begutachtet. Aber erst ab dem Jahr 2003 wurden diese Ideen konkreter und konnten in ein wirkliches Projekt umgesetzt werden.
Der Baubeginn, bzw. Spatenstich für die neue Zeugstätte erfolgte am 20.Oktober 2005

2007

Nach nur 2-jähriger Bauzeit erfolgte im September 2007 die feierliche Einweihung der neuen Heimstätte, und wurde offiziell an den LZ Bad Dürrnberg übergeben.
Nun erhielt der Löschzug ein zukunftsorientiertes und modernes Haus, das den Ansprüchen für eine gute Arbeit zum Schutze der Bevölkerung, gerecht wird.
Der Standort in der Hellstrasse sowie direkt an der Dürrnberger Landesstrasse bringt neben den Platzverhältnissen in angemessener Größe auch eine gute Erreichbarkeit von allen Seiten im Einsatzfall mit.
Durch die zentrale Lage ist auch eine schnellstmögliche Erreichbarkeit der Einsatzorte garantiert.

2008

In diesem Jahr erfolgte im Kommando des LZ Bad Dürrnberg eine personelle Änderung.
OBM Rudolf Holzer gab nach jahrelanger Tätigkeit im Kommando sein Amt als Kommandant-Stellvertreter und Zugskommandant, an V Manfred Schörghofer ab.
V Manfred Schörghofer, der bereits als Gruppenkommandant im Kommando und als Schriftführer des Löschzuges tätig war, wurde im Zuge der feierlichen Florianifeier am 12.04.2008 zum Brandmeister als Zugskommandant befördert.

2009

Im Juni 2009 wurde die komplette Mannschaft der Hauptwache Hallein und die des Löschzuges mit der neuen Einsatzbekleidung "PBI-Matrix" ausgestattet. Die Finanzierung von über € 130.000,-- wurde zur Gänze seitens der Stadtgemeinde Hallein übernommen.

2012

Nach genau 30 Jahren im Dienst konnte das alte Tanklöschfahrzeug des LZ Bad Dürrnberg am 10.02.2012 gegen ein neues TLFA 3000 (MB Atego 1629 mit Seiwald-Aufbau) im Beisein einer kleinen Schar von Ehrengästen im Rahmen einer Einweihungsfeier übergeben werden.

Im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung konnte im Jahr 2012 ein weiterer Schwerpunkt gesetzt werden. Es wurden neue Einsatzhelme der Fa. MSA-Auer angekauft und die komplette Mannschaft des Löschzuges damit ausgestattet.
In dem sehr ereignisreichen Jahr 2012 erfolgte im Kommando des LZ Bad Dürrnberg auch eine große personelle Änderung.
BI Josef Brüggler übergab nach 13 erfolgreichen Jahren als Löschzugskommandant sein Amt an seinen bisherigen Stellvertreter BI Manfred Schörghofer. Unter BI Josef Brüggler wurde unter anderem die neue Zeugstätte des Löschzuges Bad Dürrnberg errichtet, eine neue Einsatzbekleidung sowie ein neues Tanklöschfahrzeug angeschafft. Neben den oben erwähnten Anschaffungen konnte unter Kommandant Brüggler ein überdurchschnittlicher Zuwachs an neuen Mitgliedern verzeichnet werden. 
OLm Gruber Christoph, der bereits als Gruppenkommandant im Kommando tätig war, wurde im Zuge der feierlichen Florianifeier am 05.05.2012 zum Brandmeister als Zugskommandant befördert.

2013

Am 7. April wurde der Löschzug Bad Dürrnberg durch BAWZ über ILS- Traunstein zur Nachbarschaftshilfe bei einem Brand im Hotel Post in OberAu bei Berchtesgaden alamiert. Beim Eintreffen von LFBA und TLFA 3000 Bad Dürrnberg hatte das Feuer schon auf den Dachstuhl übergegriffen. Es wurde dann mit der Hauptwache Hallein die nachalamiert wurde ein kombinierter Innen-und Aussenangriff durchgeführt und die Flammen unter Kontrolle gebracht. Nach heftigen Regenfällen gab es Anfang Juni zahlreiche Hochwassereinsätze auch für das Halleiner Stadtgebiet wurde der Löschzug benötigt. 

2014

Der Löschzug wurde am 01.01.2014 gegen 00:10 zu einem Flächenbrand am Rossfeld (Lkr.Berchdesgadener Land) ausgelöst durch Feuerwerkskörper alarmiert. Am 07.07.2014 gab es wieder Hochwassereinsatz im Ortsteil Bad Dürrnberg. Im März trat ein Trupp des LZ zur Atemschutzleistubgsprüfung in Bronze an. Ein Mann nahm am Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold teil. Ein Trupp 10 Mann trat im Dezember zur Technischen Leistungsprüfung in Stufe II Silber und Stufe III Gold an.  Alle schloßen die Teilnahme Positiv ab. Im Jahr 2014 nahmen 19 Mann vom LZ an Kursen und Seminaren an der LFW Schule teil. 

2015

Für den LZ Bad Dürrnberg ein normales FW Jahr doch 6 Brandeinsätze und 26 Technische Einsätze. Vom LZ Bad Dürrnberg konnten wieder 19 Mann an verschiedenen Seminaren und Kursen Teilnehmen. Am 22.u.23. Oktober 2015 fand eine groß angelegte Grubenrettungsübung in den Salzwelten Hallein/Bad Dürrnberg statt. Die Übung wurde vom Katastrophenschutz des Landes Salzburg dem Landes-Medienzentrum gemeinsam mit der BH Hallein,der Montanbehörde,der Hauptstelle für Grubenrettungswesen,der Salinen Austria AG,der Stadtgemeinde Hallein,dem Landratsamt Berchtesgadener Land sowie Einsatz-, Hilfs- und Rettungsorganisationen des Tennengaues und des angrenzenden Berchtesgadener Landes durchgeführt. Neben Grubenwehren aus Österreich nahmen auch Rettungsexperten aus Deutschland, Polen, Tschechien und Südtirol Teil. Die Feuerwehrtätigkeit beschränkte sich bei der angelegten Übung auf die Unterstützung ober Tage. Aus Feuerwehrsicht verlief die Übung und Zusammenarbeit mit den eingesetzten Kräften positiv und wertschöpfend.  

2016

Wie jedes Jahr wurde auch im Juni 2016 wieder eine Grenzüberschreitende Übung durchgeführt. Diesmal in Scheffau ( Marktschellenberg /Bayern) mit Löschzug Scheffau und Feuerwache Marktschellenberg beim Kinderheim Bichlhof. Personenrettung, Brandbekämpfung,Löschwasserförderung,Objektschutz. 

2017

2017 hatte der LZ Bad Dürrnberg wieder im Oktober Sturmeinsätze zum aufarbeiten. Insgesamt waren 40 Technische Einsätze und 5 Brandeinsätze. Im Oktober absolvierte ein Trupp das Atemschutzleistungabzeichen in Bronze. Eine Gruppe das Technische Leistungsabzeichen in Bronze Silber und Gold. Der LZ Bad Dürrnberg konnte heuer als aktives Mitglied  Herrn Pfarrer Roman Eder im LZ aufnehmen und zugleich in der Geschichte der Hauptwache Hallein und des LZ Bad Dürrnberg als Feuerwehrkurat (FKUR) ernennen. 

2018

2018 war ein ruhiges Feuerwehrjahr mit 33 Technischen Einsätzen und 1 Brandeinsatz. Beim Bezirksleistungsbewerb in Eugendorf nahm eine Mannschaft teil.  Vom LZ Bad Dürrnberg nahmen 2 Mann beim Funkleistungsabzeichen (FULA) in Bronze teil und meisterten es mit bravour. Es konnten erstmalig im Löschzug zwei Buben für die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden. Die Ausbildung erfolgt in der Hauptwache Hallein. Leider mußten wir unseren aktiven Kameraden LM Peter Löffelberger und nicht aktiven Kameraden LM Anton Meisl auf ihren letzten Weg begleiten. 

2019

Durch den starken Schneefall im Jänner 2019 wurde der LZ Bad Dürrnberg vom 05.01.2019-15.01.2019 zu zahlreichen Einsätzen gerufen um Dächer von ihren Schneelasten zu befreien. Am 13.01.2019 wurde der LZ Bad Dürrnberg zu einer überörtlichen Hilfeleistung zu den Bayrischen Nachbarn arlamiert um auch dort Gebäude von den Schneemaßen zu befreien. Beim Landesbewerb 2019 in Grödig nahmen 2 Gruppen des LZ Bad Dürrnberg mit Erfolg teil. Am 20.Juli 2019 nahm der LZ Bad Dürrnberg wieder mit 2 Gruppen in Bronze und Silber beim Oberbayrischen Feuerwehrleistungsbewerb und Deutsches Bundesleistungsabzeichen teil und wurde mit Erfolg absolviert. Am 04.10.2019 wurde die Haupwache Hallein und der LZ Bad Dürrnberg um 02:53 durch die LAWZ zu einen Brand größeren Ausmasses in einem Schulgebäude auf der Buchenhöhe bei Berchtesgaden arlamiert. Beim Eintreffen der Einheiten aus Hallein und Bad Dürrnberg wurden sie den entsprechenden Einsatzabschnitten zugeteilt. Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht wurde konnten ab 8 Uhr Früh die ersten Einsatzkräfte herausgelöst werden. Für die letzten Kräfte endete der Einsatz um 12 Uhr Mittag. 

2020

Am 19.Februar 2020 fand in der Hauptwache Hallein die OFK Wahl statt wo BR Josef Tschematschar wieder gewählt wurde. Dadurch gab es am LZ Bad Dürrnberg auch Änderungen. Die entsprechenden Änderungen sind im Organiegram der Hauptwache und des Löschzuges zu ersehen. Das Ausscheiden des Lzg. Kdt. Stv. Christoph Gruber war aus eigenen Gründen diese Funktion nicht mehr auszuführen. Seine Stelle übernahm Bm Thomas Putz. Ein Ehrengeschänk wurde OBm Christoph Gruber für seine vorbildliche Arbeit überreicht. Bei der Feurwehr Jugend konnten fünf weitere Buben aufgenommen werden. Der Stand der Jugendgruppe beträgt sieben Buben.

Das Corona Virus hat uns alle sowie auch die Bürger unseres Landes erreicht. Die Vorsichtsmaßnahmen sind Analog mit der Hauptwache durchzuführen. Der Übungsbetrieb wurde reduziert. Termine wurden abgesagt. Bei Einsätzen gab es besondere Vorsichtsmasnahmen zum einhalten. Es wurde das Kamerradschaftliche beisammensein auf das miniemalste reduziert. Trotzdem gab es im Jahr 2020 einige Einsätze vom Löschzug Bad Dürrnberg zum abarbeiten unter anderem war auch ein Dachstuhlbrand in Oberau bei Berchstegaden (BGL) wo der Löschzug Bad Dürrnberg angefordert wurde. Weitere Einsätze sind im Jahresbericht 2020 zum einsehen.

2021

Am 25.02.2021 wurden nach dem Lockdown wieder die Übungen in Gruppen eingeteilt wieder aufgenommen.

Die Kommandanten und deren Stellvertreter des Löschzuges Bad Dürrnberg

1902 - 1912        Johann Günther

1912 - 1915         Johann Potschacher

1915 - 1921         Franz Kurz

1921 - 1933         Johann Angerer

1933 - 1963         Rupert Walkner / August Steingruber

1963 - 1979         Erwin Stangassinger / Franz Kurz

1979 - 1999         Ernst Pöpperl / Johann Gradl

1999 - 2008        Josef Brüggler / Rudolf Holzer

2008 - 2012        Josef Brüggler / Manfred Schörghofer

2012 - 2020        Manfred Schörghofer /  Christoph Gruber

2020  bis jetzt     Manfred Schörghofer / Thomas Putz