Im Rahmen der wöchentlichen Übung am 9. April 2026 feierte unser langjähriger Kamerad OBM Christoph Gruber seinen 60. Geburtstag.
Christoph ist dem Feuerwehrwesen seit vielen Jahren treu verbunden, und für seine erbrachten Leistungen wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen und Medaillen geehrt. In seiner Ansprache ließ unser Löschzugskommandant, OBI Manfred Schörghofer, die beeindruckende Feuerwehrlaufbahn des Jubilars Revue passieren. Seit nunmehr 39 Jahren ist Christoph ein fester Bestandteil des Löschzug Bad Dürrnberg und zählt bis heute zu den engagiertesten und aktivsten Kameraden. Sein außergewöhnliches Engagement beschränkt sich dabei nicht nur auf das Feuerwehrwesen, sondern erstreckt sich ebenso auf zahlreiche weitere Aufgaben und Tätigkeiten innerhalb des Ortes, in denen er sich stets mit großem Einsatz einbringt. Verlässlichkeit ist eine seiner herausragenden Eigenschaften: Wenn Unterstützung benötigt wird, ist er zur Stelle. Dieses Verantwortungsbewusstsein und seine Einsatzbereitschaft hat er in einer Vielzahl von Funktionen im Feuerwehrdienst eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dazu zählen unter anderem seine
Tätigkeit als Mannschaftsvertreter, seine Funktion als Gruppenkommandant sowie seine langjährige Rolle als stellvertretender Löschzugskommandant in den Jahren von 2012 bis 2020.
Die Mitglieder des Löschzuges Bad Dürrnberg wünschen ihm weiterhin viel Glück und Gesundheit!
Einsatzart: Technischer Einsatz
Eingesetzte Fahrzeuge Löschzug: TLFA-3000 Tank Dürrnberg, LFA Pumpe Dürrnberg,
Einsatzleiter: OBI Manfred Schörghofer
weitere Kräfte: Polizeiinspektion Hallein, Wasserrechtsbehörde
Am Ostermontag, dem 6. April 2026, wurde der Löschzug Bad Dürrnberg zu auslaufenden Betriebsmitteln aus einem PKW auf dem Parkplatz eines Tourismusbetriebes im Ortsgebiet alarmiert.
Der ausgelaufene Kraftstoff ist in weiterer Folge in einen nahegelegenen Ablaufschacht gelangt. Umgehend wurde ein Brandschutz aufgebaut und der ausgelaufene Kraftstoff gebunden. Aufgrund der daraus
resultierenden Kontamination des angrenzenden Baches wurde eine Sperre im Bach errichtet und die Wasserrechtsbehörde angefordert.
Die betroffene Rohrleitung wurde in weiterer Folge gespült sowie der Treibstoff im Bereich des Baches gebunden und entfernt. Die Kräfte des Löschzuges unterstützen im Einsatzverlauf den Behördenvertreter bei
der Entnahme von Wasserproben. Nach Rücksprache mit dem anwesenden Behördenvertreter konnte die Einsatzstelle nach erfolgreicher Durchführung dieser Maßnahmen geräumt werden, da keine weitere
Umweltgefährdung mehr bestand. Das abgeschöpfte Ölbindemittel wurde anschließend einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Die Kräfte des Löschzuges konnten sodann wieder einsatzbereit einrücken.
Am Donnerstag, den 2. April 2026, konnten zwei Kameraden unserer Feuerwehr ihre interne Ausbildung zum Maschinisten erfolgreich abschließen. Neben dem Maschinistenlehrgang in der Landesfeuerwehrschule
Salzburg und der gültigen Lenkberechtigung für die Führerscheinklasse C berechtigt diese zusätzliche interne Ausbildung, als Kraftfahrer und Maschinist im Einsatzdienst tätig zu sein. Die Maschinisten tragen
damit eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe innerhalb unserer Feuerwehr.
Die Ausbildung zum Maschinisten erfordert nicht nur technisches Verständnis, sondern auch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und praktischem Können. Ziel der Ausbildung ist es, die Teilnehmer optimal auf ihre zukünftigen Aufgaben im Einsatz vorzubereiten – sei es beim sicheren Lenken von Einsatzfahrzeugen oder beim Bedienen der technischen Geräte.
Im Rahmen der Ausbildung wurden sowohl theoretische Grundlagen als auch umfangreiche praktische Übungen vermittelt. Zu den wesentlichen Ausbildungsinhalten zählten unter anderem: Fahrzeug-, Motoren- und Pumpenkunde, Aufbau und Baugruppen von Pumpen, Praktische Ausbildung an verschiedenen Pumpen und Aggregaten, Löschwasserförderung – Begriffe und Berechnungen, Errichtung einer
Löschwasserförderung über lange Wegstrecken, Wartung, Pflege und Fehlersuche an Pumpen, Stromerzeuger und elektrische Einsatzgeräte, Spezielles Straßenverkehrsrecht, Fahrphysik und Gefahrenlehre.
In zahlreichen Ausbildungsstunden konnten die Teilnehmer den sicheren Umgang mit den Geräten festigen und das Zusammenspiel im Einsatz trainieren. Gerade im Ernstfall ist ein reibungsloses Funktionieren aller Abläufe entscheidend, weshalb der internen Ausbildung ein entsprechend hoher Stellenwert zukommt.
Wir gratulieren FM Marco Brüggler, der ab sofort als Maschinist im Einsatzdienst eingeteilt ist, sowie FM Hermann Schörghofer, der zuvor noch die erforderlichen Voraussetzungen an der Landesfeuerwehrschule
ergänzen wird, herzlich zum erfolgreichen Abschluss der internen Maschinistenausbildung und wünschen ihnen stets eine sichere und unfallfreie Fahrt.
Am Morgen des 02. April 2026 wurde die Feuerwehr Hallein (Taucheinsatzgruppe und Boot) gemeinsam mit den Feuerwehren Puch und Adnet, Wasserrettung, Rotes Kreuz und Polizei um 07:18 Uhr zu einer Personenrettung mit Boot am Wiestalstausee alarmiert. Bereits zu Einsatzbeginn erhielten wir die Information, dass sich die Personen auf der gegenüberliegenden Seeseite befanden und keiner akuten Gefahr ausgesetzt waren.
Mittels Kran des Schweren Rüstfahrzeuges (SRFK) wurde das Jetboot Hallein (Arbeitsboot) in das Wasser gesetzt. Währenddessen sicherte die Mannschaft der Pumpe Hallein (LFA) die Einsatzstelle ab und leitete den Verkehr wechselseitig vorbei. Von den Feuerwehren Adnet, Puch und Hallein wurden insgesamt vier Personen, begleitet von den Fließwasserrettern der FF Hallein an das sichere Ufer gebracht.
Nach ungefähr einer Stunde konnte die Feuerwehr Hallein wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte Feuerwehr Hallein:
Fahrzeuge: LFA, SRFK, MTF + Taucheinsatzanhänger, A-Boot
Ausgerückte Mannschaft: 17
Einsatzabschnittskommandant: BR Sebastian Wass
Gesamteinsatzleiter: BR Wolfgang Gimpl (FF Adnet)
Weiters:
BFK Tennengau, Rotes Kreuz, Wasserrettung Salzburg, Polizeiinspektion Hallein