Im Rahmen eines festlichen Ehrungsabends des Roten Kreuzes Salzburg am 27. Mai 2026 wurde unser Ortsfeuerwehrkommandant BR Sebastian Wass mit dem Bronzenen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte gemeinsam mit weiteren engagierten Persönlichkeiten, die sich durch ihre besondere Unterstützung und Verbundenheit mit dem Roten Kreuz verdient gemacht haben.
Mit dieser Auszeichnung würdigt das Rote Kreuz Salzburg Menschen, die durch ihr Engagement, ihre Verlässlichkeit und die ausgezeichnete Zusammenarbeit einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung vielfältiger Aufgaben leisten. Die Ehrung von BR Sebastian Wass unterstreicht die langjährige und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz sowie den hohen Stellenwert eines funktionierenden Einsatz- und Katastrophenschutzwesens.
In seiner Ansprache betonte Dr. Werner Aufmesser, Präsident des Roten Kreuzes Salzburg, die Bedeutung des gemeinsamen Handelns und der gegenseitigen Unterstützung. Die Leistungen der Hilfs- und Einsatzorganisationen seien nur durch das verlässliche Zusammenwirken vieler engagierter Menschen möglich. Dieses Miteinander bilde das Fundament für die tägliche Arbeit im Dienste der Bevölkerung.
Für die musikalische Umrahmung des Ehrungsabends sorgte das „Duetto Claviolino“ mit Florian Beer und Stefan Aichinger. Beim anschließenden Empfang bot sich Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und zum Austausch über die erfolgreiche Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen.
Bilder: (c) wildbild Günter Freund
Am Mittwochmorgen wurde die Feuerwehr Hallein um 07:48 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die A10 Tauernautobahn im Bereich der Abfahrt Hallein alarmiert. Aus bislang unbekannter Ursache kam es zu einem Alleinunfall eines Fahrzeuges.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich eine verletzte Person noch im Fahrzeug auf dem Beifahrersitz, eine weitere Person hatte das Fahrzeug bereits selbstständig verlassen. Die im Fahrzeug eingeschlossene Person wurde mittels Crashrettung aus dem Fahrzeug befreit und anschließend dem Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben.
Zeitgleich wurde das Unfallfahrzeug gesichert sowie die Fahrzeugbatterie abgeklemmt. Zusätzlich übernahmen die Einsatzkräfte die Absicherung des Landeplatzes für den Notarzthubschrauber Christophorus 6. Ausgelaufene Betriebsmittel wurden gebunden und die Fahrbahn anschließend gereinigt.
Mehrere Polizeistreifen sowie das Rote Kreuz standen gemeinsam mit der Feuerwehr im Einsatz. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Einsatzstelle an die ASFINAG übergeben.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, VRFA, RLFA 2000, TLFA 3000, TLFA 4000, SRFKA, VFA
Ausgerückte Mannschaft: 25
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
Autobahnpolizei Anif
Asfinag
Am Vormittag des 23. Mai 2026 wurde die Bereitschaft 5 um 09:27 Uhr zu einer Personenrettung aufgrund eines medizinischen Notfalls alarmiert.
Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde das Fahrzeug gesichert und stabilisiert. Auch der Airbag durch zum Schutz der Einsatzkräfte und des Patienten gesichert. Nach der Immobilisierung der Person durch das Rote Kreuz erfolgte die Rettung mithilfe eines Spineboards und Endlosschlinge.
Anschließend wurde die verletzte Person dem Roten Kreuz übergeben. Die Einsatzstelle wurde danach an die Autobahnpolizeiinspektion Anif übergeben.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDTFA, RLFA 2000, SRFKA
Ausgerückte Mannschaft: 11
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
Autobahnpolizeiinspektion Anif
Übungsart: Technische Übung
Eingesetzte Fahrzeuge LZ: TLFA 3000 Tank Dürrnberg, LFA Pumpe Dürrnberg
Übungsleiter: OLM Lukas Gruber
Im Rahmen der Übung am 21. Mai 2025 unter der Leitung von OLM Lukas Gruber stand vor allem das sichere Arbeiten im steilen Gelände im Mittelpunkt. Ziel war es, den Teilnehmern den richtigen Umgang mit
Sicherungsgeräten und die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen bei Einsätzen in schwierigem Terrain praxisnah zu vermitteln.
Als Übungsort diente der steile und abschüssige Bereich hinter der Wallfahrtskirche Maria Dürrnberg. Die Mannschaft wurde in mehrere Trupps eingeteilt, um die verschiedenen Aufgaben möglichst effizient und
realitätsnah durchführen zu können. Dabei wurde jeweils eine Person fachgerecht gesichert und mittels Seiltechnik in das steile Gelände abgeseilt. Besonderes Augenmerk lag auf der korrekten Anwendung der
Sicherungstechniken sowie der Zusammenarbeit innerhalb des Trupps.
Die abgeseilten Feuerwehrkameraden führten anschließend verschiedene Arbeiten im steilen Gelände durch. Unter anderem wurde auch der sichere Umgang mit der Motorkettensäge unter erschwerten
Bedingungen beübt. Dabei konnten wertvolle Erfahrungen im Arbeiten auf unwegsamem Untergrund gesammelt und wichtige Handgriffe gefestigt werden.
Durch die praxisnahe Gestaltung der Übung konnten alle Kameraden ihre Kenntnisse im Bereich der Absturzsicherung vertiefen und die Abläufe für Einsätze in schwierigem Gelände trainieren. Ziel dieser
Übung war es, allen Feuerwehrkameraden das gesicherte Arbeiten im Steilgelände näherzubringen sowie den sicheren Einsatz der Motorkettensäge in herausfordernden Situationen zu beüben. Die Übung verlief
erfolgreich und bot allen Beteiligten einen wichtigen Mehrwert für zukünftige Einsätze.