Einsatzart: Technischer Einsatz
Eingesetzte Fahrzeuge Löschzug: LFA Pumpe Dürrnberg, TLFA-3000 Tank Dürrnberg
Einsatzleiter: LM Jan Salmhofer
Weitere Kräfte: Polizeiinspektion Hallein
Am Dienstag, dem 31. März 2026, wurde der Löschzug Bad Dürrnberg um 07:01 Uhr zu einer Fahrzeugbergung im Ortsgebiet alarmiert.
Ein Kleintransporter war von der Straße abgekommen und ist mit zwei Rädern abseits der befestigten Fahrbahn zum Stillstand gekommen, wodurch eine selbstständige Weiterfahrt nicht mehr möglich war.
Umgehend wurde das Fahrzeug gegen weiteres Abrutschen gesichert. Mittels Greifzug und der Einbauseilwinde der Pumpe Dürrnberg wurde das Fahrzeug wieder auf die befestigte Fahrbahn gezogen.
Nach der erfolgreichen Fahrzeugbergung konnte der Fahrer seine Fahrt fortsetzen. Die Kräfte des Löschzuges konnten anschließend wieder einsatzbereit einrücken.
Am 28. März 2026 fand im Feuerwehrhaus Annaberg der 48. Wissenstest sowie das Wissensspiel der Feuerwehrjugend im Bezirk Tennengau statt. Über 100 motivierte Jugendliche stellten sich den verschiedenen Leistungsstufen und beeindruckten mit ihrem Wissen und Können.
Auch die Feuerwehr Hallein sowie der Löschzug Bad Dürrnberg waren mit insgesamt 19 Jugendlichen vertreten. Sie nahmen erfolgreich an allen Kategorien teil – vom Wissensspiel in Bronze bis hin zum Wissenstest in Gold – und meisterten die gestellten Aufgaben mit Bravour.
Je nach Altersstufe wurden unterschiedliche Anforderungen gestellt. Neben theoretischen Inhalten wie der Organisation und den Dienstgraden innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr standen auch praxisnahe Themen auf dem Programm. Dazu zählten unter anderem die Brand- und Löschlehre, der sichere Umgang mit Leinen sowie Maßnahmen der Ersten Hilfe.
Im Rahmen einer kleinen Abschlussfeier im Feuerwehrhaus Hallein sprach Ortsfeuerwehrkommandant BR Sebastian Wass den Jugendlichen seinen Dank für ihr Engagement aus. Gleichzeitig gratulierte er herzlich zu den verdienten Abzeichen und den hervorragenden Leistungen.
Bilder: OVI Pasquale Ascione & FF Hallein
Im März standen im Löschzug Bad Dürrnberg vier äußerst interessante und vielfältige Übungen im Mittelpunkt. Im Folgenden möchten wir allen Interessierten einen kurzen Einblick in unsere Übungsaktivitäten des Monats geben.
Am 8. März führte der Funkbeauftragte des Löschzuges, LM Jan Salmhofer, eine Funkschulung durch. Hierbei erfolgte ein theoretischer Vortrag über Funktechnik und Funkordnung. So konnten sich alle Mitglieder wieder intensiver mit dem Thema beschäftigen und ihr Wissen vertiefen.
Die Übung am 12. März wurde von den beiden Atemschutzwarten HFM Roman Angerer und OFM Michael Meisl gestaltet. Fokus dieser Übung waren die verschiedenen Schutzstufen der Einsatzbekleidung sowie deren richtiges An- und Ablegen.
Bei der Übung am Donnerstag, dem 19. März, wurden mit den jungen Kameraden die Fahrzeuge der eigenen Feuerwehr näher erläutert. Sämtliche aktiven Atemschutzträger des Löschzuges Bad Dürrnberg führten zudem den Österreichischen Feuerwehr-Atemschutztest (ÖFAST) durch. Der Ablauf des ÖFAST ist genau geregelt, und für jede Station ist ein bestimmtes Zeitlimit vorgegeben. Alle Stationen müssen mit Einsatzbekleidung und angeschlossenem Pressluftatmer absolviert werden. Alle Atemschutzträger des Löschzuges haben den Test erfolgreich bestanden und sind somit bestens für die vielseitigen Aufgaben im Atemschutzeinsatz gerüstet.
In der letzten Übung des Monats am 26. März bekam der Löschzug im Rahmen seiner wöchentlichen Übung Besuch von Ausbildnern des Roten Kreuzes Hallein. Zahlreiche wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden im Zuge dieser Übung theoretisch und praktisch erprobt. In die Situation eines Ersthelfers kann jeder von uns plötzlich kommen; gerade deshalb ist es für uns alle wichtig, die Grundsätze der Ersten Hilfe zu verstehen und umzusetzen.
Das im Jahr 2021 fertigstellte Tunneltrainingszentrum (TTZ) am steirischen Erzberg bietet für Mitglieder von Portalfeuerwehren und Feuerwehren der höheren Alarmstufen lt. SAP Tunnel durch eine gasbefeuerter Brandsimulationsanlage absolut perfekte Rahmenbedingungen, um in Form von Trainings ihr Wissen, jedoch vor allem die Fertigkeiten bei Tunneleinsätzen zu verbessern.
Die Übungsanlage im TTZ umfasst eine PKW- und eine LKW-Attrappe mit mehreren Brandstellen. So kann man zumindest entsprechende Brandereignisse in einem Tunnel nachstellen. Man kann in realen Dimensionen trainieren – das betrifft den Querschnitt des Tunnels, die Fluchtwegabstände, Wasserbezugsstellen und das Rauchverhalten.
Um diese Trainings auch gezielt und taktisch abwickeln zu können, wurde seitens dem ÖBFV eine Arbeitsgruppe „Training und Organisation“ auch mit Salzburger Beteiligung installiert. In der entstandenen Durchführungsrichtlinie sind lt. Kompetenzprofil alle Trainingseinheiten und Übungen beschrieben, welche durch das Trainerpersonal umgesetzt wird.
Halleiner Feuerwehrmann nahm Trainingsmöglichkeit am TTZ wahr
Als zweites Halleiner Feuerwehrmitglied konnte, OV Gerald Klappacher von 16.-18.03.2026 am Tunneltraining Straße teilnehmen.
Wichtig dabei ist auch der gegenseitige Austausch unter den Trainingsteilnehmern, um womöglich Erfahrungswerte in die interne Ausbildung mitaufzunehmen.
Trainingsdauer und -inhalte
Für das Training „Tunnel-Straße“ sind durch die Teilnehmer inkl. An- und Abreise in Summe 3 Tage einzuplanen.
Nach der Begrüßung, Unterweisung und Einführung in den Trainingsablauf werden die Teilnehmer auf 2 Gruppen zu je 7 Mitgliedern aufgeteilt (in der Regel werden die einzelnen Trainings von mehreren Bundesländern besucht).
Den Beginn eines jeden Trainings bildet eine Startübung, um die bereits vorhandenen Fertigkeiten der Teilnehmer feststellen zu können. Somit kann der Trainingsverlauf bzw. mögliche zu vertiefende Inhalte durch das Trainerpersonal im Bedarfsfall angepasst werden.
Den weiteren Trainingsverlauf bilden folgende Lehreinheiten:
Trainerteam
Ein qualifiziertes 4-köpfiges Trainerteam aus einem österreichweiten Trainerpool begleitet über die gesamte Dauer die Teilnehmer. Diese Trainer bilden das Thema Tunnelbrand in ihren Bundesländern aus und haben im Tunnelkompetenzzentrum der LFS Tirol das ÖBFV-Seminar „Train-the-Trainer“ absolviert, sodass sie für das Training im TTZ entsprechend qualifiziert sind.
Voller Einsatz ist gefragt
Die beiden Gruppen werden vor allem am zweiten und dritten Trainingstag physisch gefordert. Die Brandbekämpfungs- und Such-/Rettungseinheiten unter Langzeitpressluftatmer (TWIN-Packs) verlangt den Teilnehmern einiges ab.
Die beiden Abschlussszenarien beinhalten alle Trainingsinhalte. Unter realitätsnahen und schwierigen Bedingungen (starke Verrauchung, Brandsimulation, Notfalldurchsagen, ….) werden die Teilnehmer nochmals ordentlich gefordert und somit für den Einsatz bestmöglich vorbereitet.
Kein Lehrgang – „so zusagen nichts für Anfänger“
Es handelt sich dabei um keinen Lehrgang, sondern ein Training für fertig ausgebildete Mitglieder in der Tunnelbrandbekämpfung auf Bundesländerebene.
Teilnehmer aus unserem Bundesland müssen den 2-tägigen Lehrgang „Einsatz in Tunnelanlagen“ an der Landesfeuerwehrschule absolvieren, um für dieses Training zugelassen zu werden.
In Summe sind diese 3 Tage körperlich anstrengend und fordern zugleich konzentriertes Arbeiten.
Inhaltliche Quelle: LFV Salzburg
Bilder: ÖBFV Tunneltrainier