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18.04.2026

Fortbildung: Patientengerechte Menschenrettung

Am 17. und 18. April 2026 stand am Gelände des Feuerwehrhauses Hallein erneut die schonende Rettung von Personen aus PKW und LKW im Mittelpunkt einer intensiven Schulung. Sowohl Führungskräfte als auch...
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Am 17. und 18. April 2026 stand am Gelände des Feuerwehrhauses Hallein erneut die schonende Rettung von Personen aus PKW und LKW im Mittelpunkt einer intensiven Schulung. Sowohl Führungskräfte als auch Mannschaftsmitglieder nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre praktischen Fähigkeiten weiter auszubauen.

Als Ausbilder fungierte wieder Axel Topp, hauptberuflich Offizier bei der Berufsfeuerwehr Nürnberg sowie Trainer bei Plan B Rescuetraining. Seit 2013 begleitet er unsere Feuerwehr regelmäßig bei Aus- und Weiterbildungen im Bereich der technischen Menschenrettung.

Der Auftakt erfolgte am Freitagnachmittag mit dem LKW-Rettungstraining, das nach der erfolgreichen Premiere nun bereits zum zweiten Mal durchgeführt wurde. Neun Teilnehmer nahmen daran teil und konnten ihr Know-how in diesem speziellen Bereich vertiefen. Nach einer theoretischen Einführung ging es rasch in die Praxis. Besonders interessant war die Besichtigung eines von der Firma Steindl & Mayr bereitgestellten eActros, der Einblicke in moderne Nutzfahrzeugtechnik und Elektromobilität ermöglichte. Mithilfe der Rettungskarte wurde das Fahrzeug systematisch analysiert.

Im Anschluss wurde an einem ausgemusterten LKW der Firma Deisl-Beton Ges.m.b.H. intensiv gearbeitet. Dabei standen Sicherungsmaßnahmen sowie verschiedene Schnitt- und Rettungstechniken im Fokus. Der Ausbildungstag wurde durch eine ausführliche Nachbesprechung abgerundet und bot zahlreiche wertvolle Erkenntnisse.

Am Samstag startete um 07:30 Uhr ein weiteres Seminar, diesmal zum Thema PKW-Rettung, an dem elf Mitglieder teilnahmen. Zu Beginn wurden wichtige theoretische Inhalte vermittelt, darunter Fahrzeugaufbau, Sicherheitssysteme, alternative Antriebsformen sowie taktische Vorgehensweisen aus der Praxis.

Der Schwerpunkt lag anschließend auf einer rund fünfstündigen Praxisausbildung, in der verschiedene Einsatzszenarien bewältigt werden mussten:

  • Befreiung einer eingeklemmten Person aus einem stehenden Fahrzeug

  • Rettung aus einem auf dem Dach liegenden PKW

  • Personenbefreiung aus einem seitlich liegenden Fahrzeug

Die praxisnahen und lösungsorientierten Ansätze des Ausbilders unterstützten die Teilnehmer dabei, auch unter Zeitdruck effektive Maßnahmen zu setzen.

Erkenntnisse aus der Fortbildung:

  • Neben einem Standardvorgehen sind stets alternative Lösungswege einzuplanen.

  • Einfache und praktikable Methoden führen oft am schnellsten zum Ziel.

  • Durchhaltevermögen ist entscheidend, auch wenn Herausforderungen nicht sofort lösbar sind.

  • Klare Führung und Disziplin sind wesentliche Erfolgsfaktoren.

  • Alle Teilnehmer konnten ihre individuellen Fähigkeiten deutlich erweitern.

  • Die Kombination aus Theorie und Praxis sorgte für eine abwechslungsreiche und lehrreiche Ausbildung.

Zum Abschluss gilt ein besonderer Dank Axel Topp für die professionelle Durchführung, der Firma Steindl & Mayr für die Bereitstellung des E-LKW, der Firma Deisl-Beton Ges.m.b.H., dem Abschlepp- und Bergedienst der Firma Pappas für die Unterstützung sowie allen Mitgliedern, die engagiert an dieser Fortbildung teilgenommen haben.

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15.04.2026

Brandeinsatzübung beim Bauhof der Fa. Baumeister Frank GmbH

Am Mittwoch, den 15. April, führte die Hauptwache Hallein eine Brandeinsatzübung am Bauhof der Firma Baumeister Frank GmbH durch. Als Übungsszenario wurde ein Brand eines Diesel-Staplers angenommen, der sich rasch...
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Am Mittwoch, den 15. April, führte die Hauptwache Hallein eine Brandeinsatzübung am Bauhof der Firma Baumeister Frank GmbH durch. Als Übungsszenario wurde ein Brand eines Diesel-Staplers angenommen, der sich rasch auf die Lagerhalle ausbreitete, in der sich das Fahrzeug befand.

Nach dem Eintreffen des Kommandofahrzeuges wurde umgehend eine erste Lageerkundung durchgeführt. Dabei konnte bereits ein dichter Rauchaustritt aus der Halle festgestellt werden. Zusätzlich meldeten anwesende Firmenangehörige eine vermisste Person, wodurch der Fokus der Einsatzkräfte zunächst auf der Menschenrettung lag.

Übungsleiter BI Alexander Sapciyan teilte die Einsatzleitung in zwei Abschnitte. Den ersten Einsatzabschnitt übernahm BI Michael Stangassinger, der das Tanklöschfahrzeug 1, die Drehleiter sowie das Rüstlöschfahrzeug führte. Der zweite Abschnitt unter der Leitung von BM Dominic Heidlmayr umfasste das Tanklöschfahrzeug 2 sowie das Löschfahrzeug.

Das Tanklöschfahrzeug 1 begann unmittelbar mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung in der stark verrauchten Lagerhalle unter schwerem Atemschutz. Um eine Ausbreitung des Brandes auf die angrenzende Bahnstrecke zu verhindern, wurde zusätzlich ein mobiler Wasserwerfer in Stellung gebracht. Aufgrund der potenziellen Gefährdung der am Dach installierten Photovoltaikanlage wurde die Drehleiter mit dem Wenderohr eingesetzt, um das Dach gezielt zu kühlen.

Parallel dazu stellte das Rüstlöschfahrzeug die Wasserversorgung für das Tanklöschfahrzeug 1 sicher. Dies erfolgte mittels Tragkraftspritze des Löschfahrzeuges über einen am Firmengelände gelegenen Löschwasserbehälter. Ein Atemschutztrupp des Rüstlöschfahrzeuges stand zudem als Reservetrupp bereit. Ergänzend wurde ein Außenangriff mit einem C-Hohlstrahlrohr durchgeführt, um die Leistungsfähigkeit der Wasserversorgung auch bei erhöhtem Wasserbedarf zu testen.

Das Tanklöschfahrzeug 2 sorgte für die erste Wasserversorgung der Drehleiter. In weiterer Folge übernahm dessen Atemschutztrupp die Brandbekämpfung im Innenangriff. Das Löschfahrzeug errichtete eine zusätzliche Wasserversorgung über eine zweite Tragkraftspritze von einem weiteren Löschwasserbehälter, um die Versorgung der Drehleiter langfristig sicherzustellen. Zusätzlich wurden am Vorplatz zwei Hohlstrahlrohre zum Schutz des Gebäudes positioniert.

Nach rund einer Stunde konnten sämtliche Übungsziele erfolgreich erreicht werden, woraufhin der Übungsleiter den Befehl „Zum Abmarsch“ gab. Im Anschluss fand eine kurze Nachbesprechung im Kreis der Gruppen- und Zugskommandanten statt. Anschließend bedankte sich Übungsleiter BI Alexander Sapciyan bei der gesamten Mannschaft für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Ein besonderer Dank gilt zudem dem Geschäftsführer der Baumeister Frank GmbH, Bmst. Ing. Johannes Frank, für die Zurverfügungstellung des Übungsgeländes, das eine realitätsnahe Ausbildung ermöglichte, sowie für die anschließende Verpflegung der Einsatzkräfte.

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15.04.2026

Wir gratulieren BI Christian Krautgartner zu seinem 50. Geburtstag

Bei der Übung am 15. April durfte unser Ortsfeuerwehrkommandant BR Sebastian Wass, BI Christian Krautgartner nachträglich zum 50. Geburtstag gratulieren und ein Geschenk im Namen der gesamten...
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Bei der Übung am 15. April durfte unser Ortsfeuerwehrkommandant BR Sebastian Wass, BI Christian Krautgartner nachträglich zum 50. Geburtstag gratulieren und ein Geschenk im Namen der gesamten Mannschaft überreichen.

Die Feuerwehr Hallein wünscht zum 50. Geburtstag Alles Gute.

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10.04.2026

42. Landesfeuerwehrtag in der Stadt Salzburg

Am Freitag, dem 10. April 2026, fand im Congresshaus Salzburg der 42. Landesfeuerwehrtag des Landesfeuerwehrverband Salzburg statt. Zahlreiche Feuerwehrmitglieder aus dem gesamten Bundesland sowie Ehrengäste und...
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Am Freitag, dem 10. April 2026, fand im Congresshaus Salzburg der 42. Landesfeuerwehrtag des Landesfeuerwehrverband Salzburg statt. Zahlreiche Feuerwehrmitglieder aus dem gesamten Bundesland sowie Ehrengäste und Vertreter aus Politik und befreundeten Organisationen nahmen an der Veranstaltung teil.

Im Rahmen des Landesfeuerwehrtages wurde ein umfassender Rückblick auf das vergangene Einsatzjahr präsentiert. Dabei standen insbesondere die vielfältigen Herausforderungen im Fokus, mit denen die Salzburger Feuerwehren konfrontiert waren. Neben Brandeinsätzen prägten vor allem technische Einsätze das Einsatzgeschehen.

Landeshauptfrau Mag. Karoline Edtstadler sowie das ressortzuständige Regierungsmitglied für das Feuerwehrwesen, Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek, BA, würdigten in ihren Ansprachen den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrfrauen und -männer. Auch der Hausherr, Bürgermeister der Stadt Salzburg Bernhard Auinger, der Präsident des Salzburger Gemeindeverbandes Ing. Manfred Sampl sowie der Feuerwehr-Vizepräsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes, BD DI Mario Rauch, hoben die große Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren für die Sicherheit im Bundesland Salzburg hervor.

Auch Landesfeuerwehrkommandant FVPräs Günter Trinker zog Bilanz über die Entwicklungen im Feuerwehrwesen und betonte die hohe Ausbildungsqualität sowie die starke Gemeinschaft innerhalb der Feuerwehren.

Traditionell wurden im Zuge des Landesfeuerwehrtages auch verdiente Persönlichkeiten für ihr besonderes Engagement im Feuerwehrwesen ausgezeichnet. Der Landesfeuerwehrverband Salzburg sowie der Österreichische Bundesfeuerwehrverband überreichten Urkunden und Ehrungen als Zeichen der Wertschätzung für langjährige und herausragende Leistungen.

Im Rahmen dieser Auszeichnungen wurde auch der Ortsfeuerwehrkommandant sowie Abschnittsfeuerwehrkommandant des Abschnittes 3 Tennengau, BR Sebastian Wass, mit dem Verdienstzeichen 3. Stufe des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes (ÖBFV) geehrt. Diese Auszeichnung würdigt seinen langjährigen und besonderen Einsatz für das Feuerwehrwesen.

Für die feierliche musikalische Umrahmung sorgte die Militärmusik Salzburg. Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker bedankte sich herzlich für das eindrucksvolle Konzert im Rahmen des 42. Landesfeuerwehrtages.

Der 42. Landesfeuerwehrtag unterstrich einmal mehr die zentrale Rolle der Feuerwehren als tragende Säule der Sicherheit und des Katastrophenschutzes im Bundesland Salzburg.

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