Die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Hallein wurde am 05. September 2026 um 19:51 Uhr zu einem Zimmerbrand im Ortsteil Burgfried alarmiert.
Beim Eintreffen des Einsatzleiters war bereits eine deutliche Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 2. Obergeschoss wahrnehmbar.
Der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges ging umgehend mit einem C-Hohlstrahlrohr in die betroffene Wohnung vor. Der Brandherd konnte rasch lokalisiert werden. Als Ursache für die Rauchentwicklung wurden angebrannte Speisen in einem Kochtopf auf dem E-Herd festgestellt.
Der Atemschutztrupp brachte den Kochtopf ins Freie und schaltete den E-Herd ab. Anschließend wurde ein Fenster geöffnet, um eine Abluftöffnung für die notwendigen Belüftungsmaßnahmen zu schaffen.
Nach erfolgter Belüftung und Kontrolle der Wohnung konnte die Einsatzstelle nach rund 30 Minuten an die Besitzer sowie die Polizei übergeben werden. Die Einsatzkräfte rückten anschließend wieder in die Feuerwehr ein.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000, TLFA-4000, VFA, OFK
Ausgerückte Mannschaft: 32
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
Polizeiinspektion Hallein
Stadtpolizei Hallein
Die diensthabende Bereitschaft 3 der Freiwilligen Feuerwehr Hallein wurde am 05.09.2026 um 14:25 Uhr zu einem Öleinsatz am Almbach alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte ein weißer Film auf der Wasseroberfläche festgestellt werden. Zur Eindämmung der Verunreinigung wurde mittels Feuerwehrrettungsboot (FRB) eine Ölsperre im Bereich des Einlasses in den Almbach errichtet. Zusätzlich wurde Bindemittel auf der Wasseroberfläche aufgebracht.
Nach rund 30 Minuten konnten die gesetzten Maßnahmen abgeschlossen werden und die Einsatzkräfte wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDTFA, VRFA-Tunnel, TLFA 3000 mit FRB
Ausgerückte Mannschaft: 10
Einsatzleiter: BI Michael Stangassinger
Weiters:
Polizeiinspektion Hallein
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des SV Dürrnberg nahm der Löschzug Bad Dürrnberg am Samstag, den 5. September 2026, am Fußballvereinsturnier teil.
Bereits in der Gruppenphase zeigte unsere Mannschaft mit spannenden Spielen, großen Einsatz und Teamgeist. Im Spiel um Platz 3 entwickelte sich ein hart umkämpftes Duell, das schließlich in einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen entschieden wurde.
Dabei konnte sich der Löschzug Bad Dürrnberg durchsetzen und den hervorragenden dritten Platz sichern. Besonders erfreulich war eine Mannschaft aus jungen und erfahrenen Kameraden, die gemeinsam als starkes Team auftraten und den Löschzug würdig vertraten.
Wir gratulieren allen teilnehmenden Mannschaften zu ihren Leistungen und bedanken uns beim SV Dürrnberg für die hervorragend organisierte und gelungene Veranstaltung zum 50-jährigen Vereinsjubiläum.
Übungsart: Brandübung
Eingesetzte Fahrzeuge LZ: TLFA 3000 Tank Dürrnberg, LFA Pumpe Dürrnberg
Übungsleiter: OBI Manfred Schörghofer
Am 03.09.2026 wurde eine Übung mit dem Schwerpunkt Brand eines Elektrofahrzeuges mit Personenrettung durchgeführt. Übungsannahme war ein in Brand geratenes E-Auto sowie eine verletzte Person, die sich im unmittelbaren Gefahrenbereich befand. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte erfolgte die Lageerkundung durch den Gruppenkommandanten des Tank Dürrnberg und dem Übungsleiter. Die Mannschaft arbeitete den Einsatz entsprechend der GAMS-Regel (Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung durchführen, Spezialkräfte anfordern) ab.
Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Gefahren gelegt, welche von einem Elektrofahrzeug ausgehen können. Neben der Brandgefahr musste insbesondere das Risiko des Hochvoltsystems und der Ladeinfrastruktur berücksichtigt werden. Oberste Priorität hatte die Rettung der verletzten Person aus dem Gefahrenbereich unter Beachtung des Eigenschutzes und der erforderlichen Sicherheitsabstände. Aufgrund des angenommenen Brandes eines Elektrofahrzeuges wurde besonderes Augenmerk auf die erforderlichen großen Wassermengen zur Kühlung der Hochvoltbatterie gelegt. Die Löschwasserversorgung erfolgte zunächst über das Hydrantennetz. Um eine ausreichende und nachhaltige Wasserversorgung sicherzustellen, wurde zusätzlich mittels Tragkraftspritze (TS) Wasser aus einem nahegelegenen Basin
entnommen und zur Einsatzstelle gefördert. Dadurch konnte die notwendige Löschwassermenge für die Brandbekämpfung und Kühlung des Elektrofahrzeuges gewährleistet werden.
Im Rahmen der Übung wurden die taktischen Maßnahmen bei Bränden von Elektrofahrzeugen, die Wasserversorgung über mehrere Entnahmestellen sowie die Zusammenarbeit der eingesetzten Fahrzeuge
und Mannschaften erfolgreich beübt. Die Übungsziele konnten erreicht werden und die Abläufe wurden von den Teilnehmern sicher und zielgerichtet umgesetzt.