Am Abend des 18. Februar 2024 ereignete sich auf der B 159 ein schwerwiegender Verkehrsunfall, der das schnelle und professionelle Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr Hallein erforderte.
Um 23:08 Uhr wurde die Feuerwehr zum Unfallort gerufen, an dem ein Fahrzeug aufgrund überhöhter Geschwindigkeit gegen eine Abstützmauer geprallt war. Der Fahrer war im Fußraum eingeklemmt, jedoch ansprechbar und wurde bereits von der Polizei betreut. Das Fahrzeug stand quer zur Fahrbahn und blockierte beide Fahrspuren. Zugleich qualmte es leicht aus dem Motorraum. Der Beifahrer konnte sich bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte selbstständig aus dem Fahrzeug befreien.
Die Besatzung des Vorausfahrzeug (VRFA) mit Unterstützung des Schweren Rüstfahrzeuges (SRFKA) leiteten umgehend eine technische Rettung ein. Die E-Hydraulikgeräte kamen dabei zum Einsatz, um den Fahrer sicher und schnellstmöglich zu retten. Parallel dazu wurde ein effektiver Brandschutz aufgebaut, um mögliche Brandgefahren zu minimieren.
Die Mannschaft des Rüstlöschfahrzeuges (RLFA) sicherte das Unfallfahrzeug, baute einen zweiten Bereitstellungsraum sowie einen weiteren Brandschutz mittels Hochdruckrohr und Feuerlöscher auf. Die gerettete Person wurde dem Roten Kreuz und dem Notarzt zur weiteren Behandlung übergeben. Die verletzten Personen wurden nach der Erstversorgung in das Landeskrankenhaus bzw. in das Unfallkrankenhaus nach Salzburg gebracht.
Das Tanklöschfahrzeug 1 (TLFA 1) der Feuerwehr übernahm die Verkehrsabsicherung und Verkehrsregelung. Für die Unfallaufnahme der Polizei wurde die Einsatzstelle vom VRFA, RLFA und TLFA beleuchtet. Die Drehleiter (DLA(K) 23-12) wurde zur Unterstützung der Polizei für die Unfallaufnahme nachgefordert.
Nach Abschluss der Unfallaufnahme und Beseitigung des Unfallfahrzeugs durch ein Abschleppunternehmen reinigte die Feuerwehr die Unfallstelle gründlich und band ausgelaufene Betriebsmittel. Nachdem die Einsatzstelle der Polizei übergeben wurde, konnten die Einsatzkräfte nach 2 Stunden in die Feuerwehr einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
KDOFA I, KDOA II, VRFA-Tunnel, RLFA 2000, SRFKA, TLFA 3000, DLA(K) 23-12
Ausgerückte Mannschaft: 28
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
Notarztfahrzeug
Arzt
PI Hallein
Abschleppunternehmen
In den frühen Morgenstunden des heutigen Valentinstages, um 00:58 Uhr, wurde die diensthabende Bereitschaft 4 der Freiwilligen Feuerwehr Hallein zu einem vermeintlichen Gasgebrechen in der Halleiner Altstadt alarmiert.
Bei der Erkundung des Einsatzortes fielen den Feuerwehrleuten merkwürdige Geräusche aus der betroffenen Wohnung auf. Trotz intensiver Erkundung, auch mittels Drehleiter, konnten keine Personen in der Wohnung erkannt werden.
Da die Geräusche weiterhin bestanden, wurde beschlossen, die Wohnungstür zu öffnen. Zu aller Überraschung stellte sich heraus, dass ein Saugroboter die Ursache für die seltsamen Geräusche war.
Glücklicherweise konnte der Saugroboter schnell identifiziert werden, und es wurde kein tatsächlicher Gasaustritt festgestellt. Nachdem die Situation geklärt war, konnte die Feuerwehr wieder abrücken.
Der Vorfall erinnert daran, dass moderne Technologien manchmal unerwartete Probleme verursachen können. Die Freiwillige Feuerwehr Hallein dankt den Bewohnern für ihre schnelle Reaktion und betont die Wichtigkeit, bei verdächtigen Vorfällen stets die örtlichen Einsatzkräfte zu informieren.
Eingesetzte Kräfte:
KDOA II, TLFA 3000, DLA(K) 23-12
ausgerückte Mannschaft: 9
Einsatzleiter: BI Alexander Sapciyan
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
Polizeiinspektion Hallein
Stadtpolizei Hallein
Aus bisher ungeklärter Ursache kam es am 27. Jänner 2024 zu einem Wasserschaden auf einem Flachdach eines Mehrparteienhauses. Daraufhin wurde die Bereitschaft 2 um 10:10 Uhr alarmiert.
Ca. 20 cm tief auf einer Fläche von ca. 20-30 m² stand das Wasser auf dem Flachdach. Die Einsatzkräfte pumpten das Wasser mittels Tauchpumpe auf die Straße. Mehrere Stockwerke erlitten dadurch einen Wasserschaden.
Der Einsatz konnte nach einer guten Stunde beendet werden.
Eingesetzte Kräfte:
KDOA II, RLFA 2000
ausgerückte Mannschaft: 7
Einsatzleiter: BI Christian Krautgartner
Weiters:
Polizeiinspektion Hallein
Am 26. Jänner 2024 um 21:40 Uhr alarmierte man die Bereitschaft 1 zu einem umgestürzten Baum auf der Tauernautobahn A10 in Fahrtrichtung Salzburg.
Als die Einsatzkräfte eingetroffen sind, konnten ein Baum, welcher durch starke Böen auf den Pannenstreifen stürzte, vorgefunden werden.
Die Kräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle ab und begannen mittels Motorkettensägen den Baum zu zersägen. Nachdem die Baumreste hinter der Leitscheine abgelegt waren, wurde die Straße gereinigt.
Die Einsatzstelle konnte nach einer halben Stunde der ASFINAG übergeben werden.
Eingesetzte Kräfte:
RLFA 2000, SRFKA
ausgerückte Mannschaft: 11
Einsatzleiter: BI Thomas Krispler
Weiters:
ASFINAG