Aufgrund der anhaltenden starken Regenfälle seit Donnerstag, den 12. September 2024 wurde am Samstag Nachmittag der Hochwasserschutz am Almbach nach Erreichen der Meldegrenze aufgebaut. Die Notstromaggregate für den Betrieb der Pumpen im Bereich des Almbaches wurden an den vorgesehenen Plätzen stationiert, um im Ernstfall sofort einsatzbereit zu sein.
Bereits am Samstagvormittag wurde die diensthabende Bereitschaft 1 zu Auspumparbeiten im Ortsteil Rehhof alarmiert. Die Einsatzkräfte überwachen kontinuierlich die Pegelstände und Wetterprognosen und befinden sich in erhöhter Einsatzbereitschaft, um bei Bedarf umgehend eingreifen zu können.
Eingesetzte Kräfte:
KDOFA I, KDOA II, RLFA 2000, LFA, VFA
Ausgerückte Mannschaft: 23
Einsatzleiter: BI Thomas Krispler
Weiters:
Wirtschaftshof Hallein
Reinhalteverband Tennengau Nord
Die Starkregenereignisse am vergangenen Wochenende verliefen für den Löschzug Bad Dürrnberg glücklicherweise ohne größere Einsätze.
Von Freitag- bis Samstagabend wurden durch den Löschzugskommandanten sowie dessen Stellvertreter zahlreiche Kontrollfahrten im Ortsgebiet durchgeführt. Dabei wurden Bachläufe, Brücken, Straßenflächen sowie rutschungsgefährdete Hänge regelmäßig überprüft, um bei Bedarf Einsatztätigkeiten einleiten zu können. Alle Kontrollfahrten konnten jedoch ohne weitere Einsätze abgeschlossen werden.
Am Samstagmittag wurde eine Einsatzstelle im Ortsgebiet mit wenigen Einsatzkräften abgearbeitet. Dabei wurden anfallende Oberflächenwässer gezielt abgeleitet. Nach Abschluss der Arbeiten erfolgte eine abschließende Kontrollfahrt im Ortsgebiet, und die Einsatzkräfte konnten wieder einsatzbereit einrücken.
Zu einem vermuteten Brandeinsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Hallein am 09. September 2024 um 11:12 Uhr alarmiert. Eine besorgte Anruferin verständigte die Einsatzkräfte aufgrund eines wahrnehmbaren Brandgeruchs im Stiegenhaus.
Nach dem Eintreffen des Einsatzleiters wurde festgestellt, dass es sich um einen intensiven Waschmittelgeruch handelte. Zusätzlich ertönte ein Alarm im Kellerbereich. Dieser wurde durch einen überfüllten Sickerschacht ausgelöst. Der Hausmeister war bereits vor Ort und führte Reinigungsarbeiten durch.
Die Feuerwehr kontrollierte den betroffenen Bereich mittels Wärmebildkamera und stellte den Alarm ab. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war nicht erforderlich.
Eingesetzte Kräfte:
KDOFA I, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000
ausgerückte Mannschaft: 20
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Am 07.09.2024 wurde die diensthabende Bereitschaft 5 um 20:25 Uhr zu einer Hilfeleistung mittels hydraulischem Rettungsgerät nach Bad Vigaun alarmiert. Gemeldet wurde ein Zusammenstoß zwischen einer Person und einem Zug.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte aus Hallein hatten die Kollegen aus Bad Vigaun bereits mit der Suche entlang des Bahngleises begonnen. Die Besatzung des Rüstlöschfahrzeugs (RLFA) Hallein übernahm die Ausleuchtung des Hubschrauberlandeplatzes auf einer nahegelegenen Wiese. Zur Unterstützung der weiteren Personensuche kamen Wärmebildkameras der Feuerwehren zum Einsatz. Zusätzlich war die Drohnengruppe des Bezirkes Tennengau aus Oberalm vor Ort und suchte das Gebiet aus der Luft ab.
Nach intensiven Suchmaßnahmen, bei denen keine Person gefunden werden konnte, wurde die Aktion nach einer Stunde von der Polizei abgebrochen. Die Behörden gehen von einer Mutprobe aus. Für die Dauer des Einsatzes war der Bahnverkehr gesperrt.
In diesem Zusammenhang appellieren wir eindringlich, von gefährlichen Mutproben abzusehen. Solche Aktionen bringen nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die Rettungskräfte unnötig in Gefahr.
Eingesetzte Kräfte:
KDOA II, RLFA 2000, SRFKA
ausgerückte Mannschaft: 12
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
FF Bad Vigaun
FF Oberalm (ELFA + Drohnengruppe)
Rotes Kreuz Hallein
Notarzthubschrauber Martin 1
Polizei