Zum bereits zweiten Brandeinsatz am 08. Dezember 2023 wurde die diensthabende Bereitschaft 5 um 15:43 Uhr in das Industriegebiet im Stadtteil Neualm gerufen. Nachdem in einem Reifenlager ein Brand ausgebrochen war, versuchte der Werkstattbetreiber den Brand selbst zu löschen. Nachdem der Brand augenscheinlich gelöscht war, rief er die Feuerwehr, um den Brandherd zu kontrollieren.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte konnten mittels Wärmebildkamera erhöhte Temperaturen gemessen werden. Unter schweren Atemschutz wurde das Reifenlager mit Schaum geflutet, um die restlichen Glutnester zu ersticken. Außerdem wurde zur Sicherheit die Schaufel eines Radladers, in der sich abgelöschtes Brandgut befand, mit Schaum bedeckt.
Wie es zu dem Brand gekommen ist, war zum dortigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Die Polizei war mit einem Brandursachenermittler vor Ort und hat Ermittlungen aufgenommen.
Eingesetzte Kräfte:
KDOFA I, TLFA 3000
ausgerückte Mannschaft: 11
Einsatzleiter: BI Sebastian Wass
Weiters:
Polizeiinspektion Hallein mit Brandursachenermittler
Am 08. Dezember 2023 wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hallein um 11:04 Uhr zu einem Brand in einem Mehrparteienhaus im Ortsteil Burgfried Süd, wobei mehrere Personen verletzt wurden, alarmiert.
Lage bei Eintreffen
Bei Eintreffen des Einsatzleiters befanden sich mehrere Bewohner vor dem Gebäude, die bereits von der Polizei betreut wurden. Nach der Befragung der Anwesenden wurde vermutet, dass es sich um einen Brand einer Waschmaschine im Keller handelte. Das Stiegenhaus war verraucht und aus einer Kellertür konnte ein pulsierender Rauchaustritt wahrgenommen werden.
Aufgrund der zum Teil massiven Rauchentwicklung wurde eine Person mit einer starken Rauchgasvergiftung mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 6 in das Universitätsklinikum Salzburg abtransportiert. 4 weitere Personen wurden vom Roten Kreuz aufgrund des Verdachts einer Rauchgasvergiftung vor Ort versorgt.
Durchgeführte Einsatzmaßnahmen
Umgehend wurde der Atemschutztrupp (AS-Trupp) des Tanklöschfahrzeuges 1 beauftragt, mittels C-Hohlstrahlrohr und Schlauchloop in den Keller vorzudringen und mit der Brandbekämpfung zu starten. Im Zuge der Brandbekämpfung konnte im betroffenen Kellerabteil eine Propangasflache sichergestellt werden, die in weiterer Folge ins Freie gebracht wurde. Erschwerende war bei der Brandbekämpfung mitunter auch das randvolle Kellerabteil, in dem nicht nur ungefährliche Gegenstände gelagert wurden. Währenddessen wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um eine Befahrung des Stiegenhauses von außen durchzuführen, um eventuelle Personen in Sicherheit zu bringen. Der AS-Trupp des Rüstlöschfahrzeuges kümmerte sich um die taktische Ventilation, um das Stiegenhaus und in weiterer Folge das betroffene Kellerabteil rauchfrei zu bringen. Vom Einsatzleiter wurde in der Zwischenzeit das Tanklöschfahrzeug 2 mit einem weiteren AS-Trupp nachalarmiert.
Weiterer Einsatzverlauf
Des Weiteren wurde bekannt, dass eine Person vermisst wurde. Umgehend begab sich der Atemschutztrupp des Rüstlöschfahrzeuges zur Personensuche in das Stiegenhaus bzw. in die Wohnung, jedoch konnte keine Person gefunden werden. Aufgrund einer Rauchverschleppung durch Undichtheiten von brandabschnittsbildenden Abschlüssen wurde eine Belüftung der Tiefgarage mit einem speziell dafür angeschafften leistungsfähigen Drucklüfter durchgeführt. Die AS-Trupps des Rüstlöschfahrzeuges und des Tanklöschfahrzeuges 2 räumten nach Freigabe der Polizei das Kellerabteil aus und brachten das Brandgut über die Tiefgarage nach außen. Im Außenbereich wurden die betroffenen Brandlasten mittels Wärmebildkamera kontrolliert und nachgelöscht. Die betroffenen Kellerabteile wurden anschließend mit Netzmittel bedeckt, um letzte Glutnester abzulöschen.
Ermittlung zur Brandursache
Noch während des Einsatzes wurden Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ermittelt wird in alle Richtungen. Aus derzeitiger Sicht kann zur Brandursache noch nichts gesagt werden.
Fazit
Der Einsatz verlief effizient, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte war koordiniert. Der schnelle und professionelle Einsatz führte dazu, dass der Brand zeitnahe unter Kontrolle gebracht wurde und somit weitere Personen- und Elementarschäden abgewendet werden konnten.
Eingesetzte Kräfte:
KDOFA I, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000, TLFA 4000, VF, OFK
ausgerückte Mannschaft: 30
Einsatzleiter: BI Sebastian Wass
Weiters:
OFK & AFK 3 BR Josef Tschematschar
Rotes Kreuz Hallein mit Einsatzleiter
Notarzthubschrauber Christophorus 6
Polizeiinspektion Hallein mit Brandursachenermittler
Der Löschzug Bad Dürrnberg wurde am Samstag den 02. Dezember 2023 zu mehreren Einsätzen bedingt durch den starken Schneefall alarmiert.
Um 05:47 Uhr wurden die Kräfte des Löschzuges erstmals zu einem „Baum über Straße“ alarmiert. Umgehend rückte Pumpe Dürrnberg bei stark winterlichen Fahrverhältnissen zur Einsatzstelle ab und konnte dort den Baum von der Straße entfernen.
Kurz nach Mittag um 12:13 Uhr wurde der Löschzug zu einer Fahrzeugbergung eines Gemeindefahrzeuges alarmiert. Auf einem Gehweg war ein Räumfahrzeug vom Weg abgekommen. Mittels Einbauseilwinde der Pumpe Dürrnberg wurde das Fahrzeug wieder auf den befestigten Weg gebracht.
Kurz darauf wurden wir abermals zu einem „Baum über Straße“ alarmiert, welcher erneut mittels Motorkettensäge zerteilt wurde und vom Verkehrsweg gebracht werden konnte.
In den Abendstunden erfolgt aufgrund eines Stromausfalls, welcher den ganzen Dürrnberg betroffen hat, die Alarmierung einer Gruppe des Löschzuges, welche für die Notstromversorgung des Feuerwehrhauses zuständig ist. Aufgrund der Dauer des Stromausfalls wurde die Notstromeinspeisung des Feuerwehrhauses mittels Stromerzeuger durchgeführt und bis zur wiederfunktionirenden Stromversorgung aufrechtgehalten.
Eingesetzte Kräfte:
Eingesetzte Fahrzeuge: LFA
ausgerückte Mannschaft: 9
Einsatzleiter: BI Manfred Schörghofer
Auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hallein hatte am 2. Dezember 2023 aufgrund der starken Schneefälle einige Einsatzstellen aufgrund mehrerer umgestürzten Bäume abzuarbeiten.
Bereits um 04:38 Uhr wurde die diensthabende Bereitschaft 3 zum ersten umgestürzten Baum in der Schützengasse alarmiert. Kurz darauf folgten mehrere Einsatzstellen. Gegen 07:00 Uhr wurde die Bereitschaft 4 mitalarmiert.
Die Dauerbelastung durch die Witterungsbedingungen erforderte einen zügigen und koordinierten Einsatz der Feuerwehrkräfte. Insgesamt wurden 15 Einsatzstellen systematisch abgearbeitet, wobei auch auf die eigene Sicherheit geachtet wurde. Hauptsächlich wurden die Einsatzkräfte zu umgestürzten Bäumen oder Bäumen, welche umzustürzen drohten, alarmiert.
Gegen 22:00 Uhr wurde die letzte Einsatzstelle abgearbeitet und die Einsatzkräfte konnten in die Feuerwehr einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Eingesetzte Fahrzeuge: KDOFA I, KDOA II, RLFA 2000, SRFKA, DLA(K) 23-12, VFA
ausgerückte Mannschaft: 26
Einsatzleiter: BR Josef Tschematschar, BI Arno Kropf, BI Alexander Sapciyan, BM Michael Stangassinger, OLM Thomas Milles, LM Christoph Engelsberger, FM Jürgen Jung