Am Morgen des 27. Dezember 2023 wurden die Freiwillige Feuerwehr Kuchl und die Freiwillige Feuerwehr Hallein zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn in Richtung Villach alarmiert. Die Meldung lautete auf einen Frontalzusammenstoß zweier PKW, verursacht durch einen Geisterfahrer.
Die Feuerwehr Kuchl traf als erste am Unfallort ein und übernahm umgehend die Absicherung der Unfallstelle sowie den Brandschutz für eines der beteiligten Fahrzeuge.
Die Feuerwehr Hallein traf kurz darauf ein und baute einen 2-fachen Brandschutz für das zweite Fahrzeug auf. Zusätzlich wurde die Unfallstelle von den Einsatzkräften großflächig ausgeleuchtet, um eine sichere Arbeitsumgebung für die Rettungskräfte zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Feuerwehren erfolgte reibungslos, um eine effektive Hilfeleistung zu gewährleisten.
Die Rettung der beiden verletzten Personen wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz durchgeführt. Die Verletzten wurden fachgerecht betreut und anschließend in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Nach der medizinischen Versorgung und Rettung der Verletzten wurde die Unfallstelle von der Polizei und einem Sachverständigen aufgenommen. Die Feuerwehr unterstützte beim Abtransport der Unfallfahrzeuge, indem die Batterien abgeklemmt und ausgelaufene Betriebsmittel gebunden wurden, um mögliche Gefahrenquellen zu eliminieren.
Im Anschluss erfolgte eine grobe Reinigung der Fahrbahn, um eine sichere Verkehrsführung zu gewährleisten. Die Einsatzstelle wurde schließlich der ASFINAG und der Polizei übergeben, nachdem alle erforderlichen Maßnahmen durchgeführt wurden.
Für die Dauer des Einsatzes war die Tauernautobahn A10 in Fahrtrichtung Villach komplett gesperrt, dadurch hat sich ein massiver Stau gebildet. Der Zeitverlust betrug über eine Stunde. Der Einsatz dauerte ca. 2 Stunden an, danach konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Kuchl mit Löschzug Jadorf
KDOFA, RLFA 2000, TLFA 3000, LFA, VFA, KLFA Jadorf
Einsatzleiter: HBI Johannes Struber
Freiwillige Feuerwehr Hallein
KDOFA I, KDOA II, VRFA-Tunnel, RLFA 2000, SRFKA, TLFA 3000
ausgerückte Kräfte: 29
Einsatzleiter: BI Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz mit 2 Notärzten und Einsatzleiter
Autobahnpolizei
ASFINAG
Verkehrsunfallsachverständiger
Abschleppunternehmen
Am späten Abend des 23. Dezember 2023 gegen 21:15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hallein zu einem Wohnungsbrand in des Ortsteil Burgfried Süd gerufen.
Aufgrund des hellen Feuerscheins, welcher am Balkon bereits zum Sehen war und der vielen Anrufer, wurde gleich ein erweiterter Löschzug (1. Zug + Tanklöschfahrzeug 2) alarmiert.
Beim Eintreffen des Einsatzleiters konnte nach einer genauen Erkundung schnell Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um einen Adventkranz, welcher am Balkon aufgrund einer brennenden Kerze Feuer gefangen hatte.
Die Einsatzkräfte konnten den Brand mit einem Feuerlöscher rasch löschen. Die Tischplatte, auf der der Adventkranz stand, wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert.
Die Kräfte der Feuerwehr konnten kurz darauf wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
KDOFA I, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000, TLFA 4000, VFA
ausgerückte Mannschaft: 28
Einsatzleiter: HBI Josef Nocker
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
PI Hallein
BILD: SYMBOLFOTO
Nachdem die Einsatzkräfte am Freitag gegen 21:00 Uhr alle Einsatzstellen abgearbeitet haben, folgte bereits um 02:51 Uhr die nächste Alarmierung für die Bereitschaft 2.
Aufgrund der sehr starken Böen sind mehrere Bäume auf Straßen umgestürzt und haben diese blockiert. Umgehend wurden diese mittels Motorsägen aufgearbeitet und von den Straßen entfernt. In den Ortsteilen Rif und Rehhof wurden mehrere Dächer abgedeckt. Weiters wurden mehrere Gegenstände von dem Wind verweht und kamen zum Teil auf Straßen zum Liegen, diese wurden von den Feuerwehrkräften entfernt.
Um die Kräfte der Bereitschaft 2 abzulösen, wurde die Bereitschaft 3 um 07:48 Uhr alarmiert.
Im Laufe des Vormittages wurden im gesamten Ortsgebiet mehrere Einsatzstellen gemeldet, hauptsächlich wegen umgestürzten Bäumen, Bäume welche drohten umzustürzen sowie beschädigte oder teils komplett abgedeckte Dächer. Auch eine PV-Anlage wurde vom Sturmtief „Zoltan“ komplett vom Dach gerissen. Die Mannschaft wurde dementsprechend auf mehreren Fahrzeugen aufgeteilt, um so viele Einsatzstellen wie möglich gleichzeitig abzuarbeiten. Zur Unterstützung wurde im Laufe des Tages die Bereitschaft 4 nach alarmiert.
Insgesamt wurden über den Tag verteilt 35 Einsatzstellen bis 18:00 Uhr abgearbeitet.
Eingesetzte Kräfte:
KDOFA I, KDOA II, RLFA 2000, SRFKA, DLA(K) 23-12, LFA, VF, VFA, MTF
ausgerückte Mannschaft: 30
Gesamteinsatzleiter: BR Josef Tschematschar
Während der laufenden Sturmeinsätzen wurde der Löschzug Bad Dürrnberg und die Hauptwache Hallein am 22. Dezember 2023 um 18:54 Uhr zu einem Kaminbrand im Ortsteil Plaik am Dürrnberg alarmiert.
Bei Eintreffen des Löschzuges Bad Dürrnberg konnte ein Kaminbrand bestätigt werden. Die Einsatzkräfte führten umgehend, zum Teil mit schwerem Atemschutz, eine genaue Erkundung im Gebäude sowie am Dach durch.
Eine Person wurde mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung vom Roten Kreuz versorgt. Der Löschzug Bad Dürrnberg blieb bis zum Eintreffen des verständigten Kaminkehrers vor Ort. Die Kräfte der Hauptwache konnten kurz darauf wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Löschzug Bad Dürrnberg
TLFA 3000, LFA
Ausgerückte Mannschaft: 18
Einsatzleiter: BI Manfred Schörghofer
Hauptwache Hallein
KDOA II, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, LFA
ausgerückte Mannschaft: 26
Gesamteinsatzleiter: BR Josef Tschematschar
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
Polizeiinspektion Hallein
Rauchfangkehrer