Übungsart: Brandübung
Eingesetzte Fahrzeuge LZ: TLFA 3000 Tank Dürrnberg, LFA Pumpe Dürrnberg
Übungsleiter: LM Lukas Gruber
Im Rahmen der wöchentlichen Übung am Donnerstag, den 18. September, wurde das Szenario eines Brandes in einem Einfamilienhaus beübt. Ausgangslage war die Annahme, dass es nach Arbeiten im Heizraum zu einem Brand gekommen war, eine Person vermisst wurde und eine weitere Person durch die Rauchentwicklung eingeschlossen war.
Die Mannschaft des Tank Dürrnberg begann unmittelbar nach dem Eintreffen unter Atemschutz mit der Brandbekämpfung im Kellergeschoss im Bereich des Heizraums sowie mit der Personenrettung der vermissten Person im Bereich des Brandherdes. Nach erfolgreicher Personenrettung wurde das Gebäude weiter durchsucht und schließlich druckbelüftet. In weiterer Folge begann die Mannschaft des Tank Dürrnberg mit dem Schutz der angrenzenden Gebäude sowie der Vegetation mittels C-Hohlstrahlrohr.
Die Besatzung der Pumpe Dürrnberg kümmerte sich derweil um die Rettung der durch die Rauchentwicklung eingeschlossenen Person. Mithilfe des Rollgliss konnte diese gesichert aus dem Haus gebracht werden.
Nach erfolgreicher Brandbekämpfung und dem Rückbau der eingesetzten Löschleitungen konnten die Kräfte des Löschzuges wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Am 08. September 2025 wurde die Hauptwache der Feuerwehr Hallein gemeinsam mit dem Löschzug Bad Dürrnberg um 09:29 Uhr zu einem gemeldeten Zimmerbrand am Dürrnberg alarmiert.
Beim Eintreffen des Einsatzleiters war bereits eine starke Rauchentwicklung aus der Terrassentüre sowie aus weiteren Fenstern erkennbar. Der Atemschutztrupp des Tank Dürrnberg begann unverzüglich mit einem Innenangriff über die Terrassentüre des Kinderzimmers. Im Zuge des Einsatzes konnte ein Brand im Eingangsbereich (Garderobe) lokalisiert werden.
Parallel dazu ging der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges 1 Hallein mit einem weiteren C-Rohr zur Personensuche in die Wohnung vor, da zu diesem Zeitpunkt nicht klar war, ob sich noch Personen in der Wohnung befinden. Glücklicherweise konnten keine Personen angetroffen werden. Allerdings gelang es den Einsatzkräften, einen Hasen aus der Wohnung zu retten.
Da sich der Brandherd aufgrund mangelnder Sauerstoffzufuhr nicht voll entwickeln konnte, kam es während des Innenangriffs nochmals zu einem kurzzeitigen Aufflammen, das jedoch rasch mit einem C-Rohr gelöscht wurde. Im Anschluss wurden Belüftungsmaßnahmen durchgeführt sowie Nachlöscharbeiten vorgenommen.
Zusätzlich erfolgten eine Kontrolle der darüberliegenden Wohnung mittels CO-Messgerät sowie eine Überprüfung des Kellers mit Pelletsheizung, um mögliche Gefahren auszuschließen.
Für die Wasserversorgung stellte die Pumpe Dürrnberg eine Zubringerleitung zu Tank Dürrnberg her und fungierte außerdem als Sicherungs- bzw. Rettungstrupp. Die Mannschaft des Rüstlöschfahrzeuges Hallein übernahm die Verkehrsabsicherung während des Einsatzes.
Durch das rasche und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte der Brand auf den Entstehungsbereich begrenzt und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Zur Brandursache liegen derzeit noch keine Informationen vor.
Eingesetzte Kräfte Hauptwache:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000, TLFA 4000
Ausgerückte Kräfte: 25
Gesamteinsatzleiter: BR Sebastian Wass
Eingesetzte Kräfte LZ Bad Dürrnberg:
Fahrzeuge: TLFA 3000, LFA
Ausgerückte Kräfte: 15
Einsatzabschnittsleiter LZ Bad Dürrnberg: OBI Manfred Schörghofer
Weiters:
Polizeiinspektion Hallein mit Brandursachenermittler
Einsatzart: Technischer Einsatz
Eingesetzte Fahrzeuge LZ: LFA , TLFA 3000
Einsatzleiter: OBI Manfred Schörghofer
weitere Kräfte: Polizeiinspektion Hallein
Am Sonntag, den 07. September 2025, um 19:58 Uhr wurde der Löschzug Bad Dürrnberg zu einer Traktorbergung im Ortsgebiet alarmiert.
Ein Traktor war über eine Böschung gerutscht. Der Fahrer konnte sich glücklicherweise unverletzt aus dem abrutschenden Fahrzeug in Sicherheit bringen.
Unverzüglich erfolgte die Erkundung durch den Einsatzleiter, sowie die Ausleuchtung der Einsatzstelle. Austretende Betriebsmittel wurden umgehend gebunden.
Nach genauer Lageerkundung wurde entschieden, den Einsatz aufgrund fehlender akuter Gefährdung sowie der fortschreitenden Dunkelheit abzubrechen und die weiteren Maßnahmen am folgenden Tag zu planen.
Am Montag, den 08. September 2025, wurde der Traktor schließlich am Nachmittag gemeinsam mit der Winde eines Forstunternehmens geborgen. Dazu musste zunächst eine Schneise für das Hochziehen des
Fahrzeugs freigeschnitten werden. Anschließend konnte der Traktor mithilfe der Seilwinde des Forstunternehmens hochgezogen werden. Die Sicherung gegen ein mögliches Umkippen erfolgte durch die
Winde der Pumpe Dürrnberg.
Nach erfolgreicher Bergung konnte der Traktor dem Besitzer übergeben werden. Die Einsatzkräfte rückten anschließend wieder einsatzbereit ins Feuerwehrhaus ein.
Am Dienstagvormittag wurde die Feuerwehr Hallein um 09:14 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Rechenzentrum auf einem Gewerbeareal alarmiert. Mehrere Linien des Rauchansaugsystems sowie die Stickstofflöschanlage hatten ausgelöst.
Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde der betroffene Bereich gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Betreiberfirma erkundet. Der Rechenraum wurde unter Atemschutz des Tank 1 (TLFA 3000) mittels Wärmebildkamera und Messgerät überprüft. Durch das Auslösen der Löschanlage sank der Sauerstoffgehalt auf
11,6 %.
Nach Abschluss der umfangreichen Erkundung konnte Entwarnung gegeben werden.Als Ursache wird ein Defekt an einem Netzteil oder einem elektronischen Bauteil vermutet. Die Anlage wurde zurückgestellt und die Lüftung aktiviert. Polizei und Rotes Kreuz waren ebenfalls vor Ort.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, TLFA 3000, RLFA 2000, DLA(K) 23-12
Ausgerückte Kräfte: 19
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz
Polizeiinspektion Hallein