Die diensthabende Bereitschaft 3 der Freiwilligen Feuerwehr Hallein wurde am 05.09.2026 um 14:25 Uhr zu einem Öleinsatz am Almbach alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte ein weißer Film auf der Wasseroberfläche festgestellt werden. Zur Eindämmung der Verunreinigung wurde mittels Feuerwehrrettungsboot (FRB) eine Ölsperre im Bereich des Einlasses in den Almbach errichtet. Zusätzlich wurde Bindemittel auf der Wasseroberfläche aufgebracht.
Nach rund 30 Minuten konnten die gesetzten Maßnahmen abgeschlossen werden und die Einsatzkräfte wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDTFA, VRFA-Tunnel, TLFA 3000 mit FRB
Ausgerückte Mannschaft: 10
Einsatzleiter: BI Michael Stangassinger
Weiters:
Polizeiinspektion Hallein
In den frühen Morgenstunden des Sonntags, 30. August 2026, wurde die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Hallein zu einem Brandmeldealarm bei einem Industriebetrieb im Stadtteil Rif alarmiert.
Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde eine starke Rauchentwicklung aus einer Maschinenhalle festgestellt. Aufgrund der Lage wurde umgehend ein zweiter Alarm für die Hauptwache ausgelöst. Zusätzlich wurde der Löschzug Bad Dürrnberg zur Unterstützung nachalarmiert.
Zur weiteren Erkundung und Brandbekämpfung ging der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges 1 (Tank 1) mit einem C-Hohlstrahlrohr in die stark verrauchte Maschinenhalle vor. Parallel dazu wurde ein zweiter Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeuges 2 (Tank 2) ebenfalls unter schwerem Atemschutz und mit einem C-Hohlstrahlrohr von der Nordseite der Halle eingesetzt.
Beim Erreichen des Brandherdes durch den Atemschutztrupp des Tank 1 stellte sich heraus, dass ein Papierschredder sowie ein Drucker in der Mitte der Maschinenhalle in Brand geraten waren. Der Trupp konnte das Brandgut rasch ablöschen und damit eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern.
Der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges Bad Dürrnberg stand zunächst als Atemschutz-Sicherungstrupp bereit. In weiterer Folge löste dieser den Atemschutztrupp des Tank 1 aus Hallein ab und führte gemeinsam mit den eingesetzten Kräften umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch. Auch von der Nordseite der Maschinenhalle wurden mit zwei Drucklüftern Entrauchungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Rüstlöschfahrzeug stellte in der Erstphase zusätzlich einen Atemschutz-Reservetrupp für den Tank 2 Hallein bereit. Währenddessen stellte die Besatzung der Drehleiter die Wasserversorgung von einem nahegelegenen Hydranten zum Tanklöschfahrzeug 1 her.
Nachdem die Maschinenhalle vollständig entraucht und das Brandgut aus dem Gebäude entfernt worden war, konnte die Einsatzstelle nach 2 Stunden an die Polizei übergeben werden.
Durch das rasche und koordinierte Vorgehen der eingesetzten Feuerwehrkräfte konnte der Brand auf den betroffenen Bereich begrenzt und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Eingesetzte Kräfte FF Hallein:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, TLFA 3000, RLFA 2000, DLA(K) 23-12, TLFA-4000, VFA, OFK
Ausgerückte Mannschaft: 28
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Eingesetzte Kräfte LZ Bad Dürrnberg:
Fahrzeuge: TLFA 3000, LFA
Ausgerückte Mannschaft: 18
Einsatzabschnittskommandant Dürrnberg: OBI Manfred Schörghofer
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein mit Einsatzleiter
Polizeiinspektion Hallein
Am 18. August 2026 um 06:53 Uhr wurde die Hauptwache Hallein aufgrund der ausgelösten Alarmstufe 2 zu einem Brandeinsatz bei einem landwirtschaftlichen Objekt in St. Koloman nachalarmiert. Noch vor dem Ausrücken der ersten Einsatzkräfte wurde durch den Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr St. Koloman die Alarmstufe auf 3 erhöht.
Gemäß Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) rückten von der Feuerwehr Hallein das Kommandantenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug 2, die Drehleiter sowie das Löschfahrzeug zum Einsatzort aus. Im weiteren Einsatzverlauf wurden zusätzlich das Atemschutzfahrzeug, das Versorgungsfahrzeug und das Mannschaftstransportfahrzeug nachalarmiert.
Beim Eintreffen des Einsatzleiters aus Hallein, Ortsfeuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hallein und Abschnittsfeuerwehrkommandant 3 Tennengau, BR Sebastian Wass, stand das landwirtschaftliche Objekt bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr St. Koloman hatten bereits erste Löschmaßnahmen eingeleitet und waren insbesondere damit beschäftigt, eine Ausbreitung des Feuers auf die unmittelbar angrenzenden Gebäude zu verhindern.
Das Tanklöschfahrzeug 2 der Feuerwehr Hallein unterstützte zunächst bei der Verhinderung der Brandausbreitung und wurde im weiteren Verlauf bei der direkten Brandbekämpfung eingesetzt. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung unterstützte das Löschfahrzeug gemeinsam mit den eingesetzten Feuerwehren die Herstellung der Wasserversorgung. Dabei wurden Tragkraftspritzen eingesetzt und mehrere Relaisleitungen zum Brandobjekt aufgebaut.
Im weiteren Verlauf unterstützte auch das Löschfahrzeug bei der Brandbekämpfung. Von den Kräften der Feuerwehr Hallein wurden insgesamt ein B-Rohr und vier C-Rohre in Betrieb genommen. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Wasserversorgung wurde außerdem ein Tank-Pendelverkehr eingerichtet, an dem unter anderem auch das Tanklöschfahrzeug 2 Hallein beteiligt war.
Für die weitere Unterstützung bei der Wasserversorgung wurde das Versorgungsfahrzeug mit zusätzlichen Tragkraftspritzen und Schlauchmaterial nachalarmiert.
Ein weiterer Schwerpunkt des Einsatzes war die Überwachung des Brandobjekts mittels Drohne Tennengau. Aufgrund des Drohneneinsatzes rückte auch das Mannschaftstransportfahrzeug der Feuerwehr Hallein mit einem Drohnenpiloten aus. Mittels Drohne konnten laufend aktuelle Livebilder an den Einsatzleiter übermittelt werden. Dadurch war es möglich, Hotspots und Glutnester rascher und gezielter zu lokalisieren und entsprechende Löschmaßnahmen einzuleiten.
Nachdem der Brand weitgehend unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde mit einem externen Bagger begonnen, Teile des landwirtschaftlichen Gebäudes auszuräumen. Dadurch konnten noch vorhandene Brandherde und Glutnester gezielt erreicht und abgelöscht sowie ein erneutes Aufflammen verhindert werden.
Aufgrund der extremen Rauchentwicklung mussten die umfangreichen Nachlöscharbeiten teilweise unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Aus diesem Grund wurde das Atemschutzfahrzeug Tennengau zur Unterstützung nachalarmiert.
BR Sebastian Wass unterstützte als Abschnittsfeuerwehrkommandant 3 Tennengau die örtliche Einsatzleitung bei der Koordination und Abwicklung des umfangreichen Einsatzes.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hallein konnten nach rund acht Stunden Einsatzdauer gegen 14:30 Uhr wieder in die Hauptwache einrücken.
Ein großer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr St. Koloman für die hervorragende Zusammenarbeit und die professionelle Einsatzabwicklung vor Ort. Ebenso gilt unser Dank allen eingesetzten Einsatzkräften, den Landwirten und allen weiteren Helferinnen und Helfern, die die Feuerwehren bei diesem fordernden und umfangreichen Einsatz tatkräftig unterstützt haben.
Die enge Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren und die Unterstützung durch die Bevölkerung, Landwirte und Helfer trugen wesentlich dazu bei, den Brand unter Kontrolle zu bringen, eine weitere Ausbreitung auf angrenzende Gebäude zu verhindern und die umfangreichen Nachlöscharbeiten durchzuführen.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDTFA, TLFA 4000, DLA(K) 23-12, LFA, ASF, VF, MTF
Ausgerückte Mannschaft: 26
Einsatzleiter der FF Hallein: BR Sebastian Wass
Weiters:
Abschnittsfeuerwehrkommandant 1 Tennengau BR Wolfgang Gimpl
Abschnittsfeuerwehrkommandant 2 Tennengau BR Dip.-Päd. Mst. Ing. Martin Zorec, BEd MA
Abschnittsfeuerwehrkommandant 3 Tennengau BR Sebastian Wass
Freiwillige Feuerwehr St. Koloman
Freiwillige Feuerwehr Bad Vigaun
Freiwillige Feuerwehr Kuchl und Löschzug Jadorf
Freiwillige Feuerwehr Oberalm mit ELFA Tennengau und Drohne Tennengau
Freiwillige Feuerwehr Adnet
Freiwillige Feuerwehr Abtenau mit Drohnenpilot
Rotes Kreuz Hallein mit Einsatzleiter
Polizeiinspektion Hallein mit Brandursachenermittler
Katastrophenschutzreferent der BH Hallein
Die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Hallein wurde am Montag, dem 13. Juli 2026, um 09:11 Uhr zu einem Wald- bzw. Flurbrand am Adneter Riedl alarmiert.
Bereits bei der Anfahrt war für den Einsatzleiter eine deutliche Rauchentwicklung aus dem Waldgebiet erkennbar. Aufgrund der Lage veranlasste er umgehend die Nachalarmierung eines zweiten Alarms für die Hauptwache sowie der benachbarten Freiwilligen Feuerwehr Adnet.
Die weitere Erkundung ergab, dass es im Bereich einer Aussichtsbank zu einem Flurbrand gekommen war, der sich bereits auf den umliegenden Waldboden ausbreitete. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges 1 rüstete sich sofort mit Löschrucksäcken aus und begab sich zu Fuß zur rund 200 Meter entfernten Einsatzstelle, um unverzüglich mit den ersten Löschmaßnahmen zu beginnen.
Zeitgleich errichteten die Mannschaften der Tanklöschfahrzeuge 1 und 2 eine Löschleitung bis zum Brandherd. Das Rüstlöschfahrzeug stellte die Wasserversorgung sicher und verlegte hierfür eine Zubringerleitung von einem nahegelegenen Hydranten zu den Tanklöschfahrzeugen. Mit dem Versorgungsfahrzeug 2 (Pick-up) wurde zusätzliches Material zur Brandbekämpfung an die Einsatzstelle transportiert.
Der Brand wurde zunächst mittels zweier D-Rohre bekämpft. Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Waldboden mit zwei C-Hohlstrahlrohren intensiv gewässert, um verbliebene Glutnester abzulöschen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Anschließend wurde der Waldboden mit spezieller Waldbrandausrüstung aufgegraben, sodass versteckte Glutnester freigelegt und gezielt abgelöscht werden konnten. Zusätzlich musste ein brennender Wurzelstock mithilfe einer Kettensäge entfernt werden, um auch in diesem Bereich eine vollständige Brandbekämpfung sicherzustellen.
Die Freiwillige Feuerwehr Adnet unterstützte die Einsatzkräfte aus Hallein bei der Wasserversorgung sowie bei den anschließenden Aufräumungsarbeiten.
Dank der schnellen Wahrnehmung der Rauchentwicklung durch die Anruferin und des raschen sowie koordinierten Eingreifens der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert und größerer Schaden abgewendet werden.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, TLFA 3000, TLFA 4000, RLFA 2000, VFA
Ausgerückte Mannschaft: 25
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Freiwillige Feuerwehr Adnet mit 28 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen
Rotes Kreuz Hallein
Polizeiinspektion Hallein