In der Nacht des 9. November 2025 wurde die freiwillige Feuerwehr Hallein zu einer Rauchentwicklung aus einem Liftschacht im Stadtteil Neualm alarmiert.
Beim Eintreffen war eine leichte Rauchentwicklung im Liftschacht sowie im letzten Obergeschoss erkennbar. Mittels Wärmebildkamera wurde eine leichte Wärmeentwicklung in einem Entlüftungsschacht für die Liftanlage neben dem Objekteingang festgestellt. Diese wurde mit einem Hydrofix abgelöscht. Ebenfalls wurde das Lüftungsrohr im Liftschacht kontrolliert sowie nachgelöscht.
Nachdem die Liftanlage außer Betrieb gesetzt wurde, konnten die Einsatzkräfte wieder in die Feuerwehr einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
KDOFA, KDTFA, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000, OFK
ausgerückte Mannschaft: 22
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
Polizeiinspektion Hallein
Am Freitag, den 24. Oktober 2025, wurde die Feuerwehr Hallein zu zwei Brandeinsätzen auf der Tauernautobahn A10 alarmiert. Beide Einsätze betrafen vermeintliche Fahrzeugbrände und erforderten rasches Handeln sowie eine genaue Lageerkundung durch die Einsatzkräfte.
Einsatz um 17:13 Uhr – Fehlalarm nach technischer Kontrolle
Gegen 17:13 Uhr wurde ein Fahrzeugbrand auf dem Pannenstreifen der A10 gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr war kein Rauch oder Feuer sichtbar. Der Fahrer hatte sich bereits hinter der Betonleitwand in Sicherheit gebracht. Die Einsatzkräfte führten eine umfassende Kontrolle des Motorraums mittels Wärmebildkamera durch, wobei keine auffällige Wärmeentwicklung festgestellt wurde. Die Einsatzstelle wurde abgesichert und anschließend an die Polizei übergeben. Ein weiterer Einsatz war nicht erforderlich.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, KTDFA, VRFA-Tunnel, TLFA-3000, TLFA-4000, SRFK
Ausgerückte Kräfte: 27
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz
Autobahnpolizei
ASFINAG
Einsatz um 19:25 Uhr – Überhitzter Katalysator als Ursache
Nur zwei Stunden später, um 19:25 Uhr, erfolgte die nächste Alarmierung. Dieses Mal war eine leichte Rauchentwicklung an einem Fahrzeug etwa 100 Meter nach der Auffahrt Hallein in Fahrtrichtung Villach erkennbar. Der Lenker hatte bereits erste Löschmaßnahmen mit einem Pulverlöscher durchgeführt. Die Feuerwehr kontrollierte das Fahrzeug mit zwei Wärmebildkameras und stellte eine erhöhte Temperatur von rund 280 Grad im Bereich des Katalysators fest. Dieser wurde gezielt mit einem Hochdruckrohr gekühlt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle abgesichert und das Fahrzeug dem Abschleppdienst übergeben.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDTFA, VRFA-Tunnel, TLFA-3000, TLFA-4000, SRFKA
Ausgerückte Kräfte: 23
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz
Autobahnpolizei
ASFINAG
Die Feuerwehr Hallein wurde am 18. Oktober 2025 um 13:28 Uhr zu einem Gasaustritt im Untergeschoss einer Gewerbehalle alarmiert. Vermutlich dürfte bei Arbeiten die Hauptleitung beschädigt worden sein. Zum Zeitpunkt der Alarmierung befanden sich keine Personen mehr im Haus.
Der Atemschutztrupp des VRFA-Tunnel begann mit Messungen, während parallel versucht wurde, die Gasleitung vom Tank 2 (TLFA 4000) aus abzusperren. Polizei, Rotes Kreuz und die Salzburg AG trafen am Einsatzort ein. Löschleitungen wurden aufgebaut und weitere Messungen durchgeführt, während die Salzburg AG die Gasversorgung großflächig absperrte. Aufgrund sehr hoher Gaskonzentration hinter einer Brandschutztüre wurde das angrenzende Wohngebäude evakuiert.
Die Feuerwehr erkundete die Austrittsstelle, sperrte die Brandschieber ab und setzte ein Be- und Entlüftungsgerät ein, um die Gaskonzentration im Keller abzusaugen. Der Zugang zur Gewerbehalle erfolgte über ein gekipptes WC-Fenster; anschließend wurde eine Brandschutztüre geöffnet, um die Halle zu belüften und freizumessen.
Nach der Entleerung der Gasleitung erfolgte die Freimessung der Wohnungen, des Kellers und der Gewerbehalle. Im Anschluss erfolgte eine gemeinsame Begehung der Einsatzstelle mit Polizei, BH und der Salzburg AG sowie eine Begutachtung des Schadens durch die Mitarbeiterin der Halle. Die evakuierten Personen wurden durch das Rote Kreuz betreut. Der Einsatz konnte erfolgreich abgeschlossen und die Einsatzstelle an die Salzburg AG übergeben werden.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, VRFA-Tunnel, RLFA 2000, TFLA 4000, VF, GSF
Ausgerückte Kräfte: 24
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
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Rotes Kreuz Hallein
Polizeiinspektion Hallein
Salzburg AG
Am Dienstag, den 30. September 2025, um 15:48 Uhr, wurde der Löschzug Bad Dürrnberg zu einer Fahrzeugbergung im Gemeindegebiet alarmiert.
Ein mit Pellets beladener LKW war von der Straße abgekommen und steckte mit mehreren Reifen in der angrenzenden Wiese fest, sodass er die befestigte Fahrbahn nicht mehr selbstständig erreichen konnte. Unverzüglich erfolgten die Erkundung durch den Einsatzleiter sowie die Totalsperre der Straße im Bereich der Einsatzstelle. Der LKW wurde zunächst mit der Einbauseilwinde der Pumpe Dürrnberg gegen ein weiteres Abrutschen gesichert. Nach genauer Lageerkundung wurde entschieden, zur weiteren Absicherung des Fahrzeuges den Rüst Hallein anzufordern.
In weiterer Folge sicherte das Rüst Hallein den LKW zusätzlich gegen ein Abrutschen bzw. Umkippen. Anschließend konnte das Fahrzeug mit der Einbauseilwinde der Pumpe Dürrnberg wieder zurück auf die befestigte Straße gezogen werden.
Nach erfolgreicher Bergung konnte der Fahrer seine Fahrt mit dem LKW fortsetzen. Die Einsatzkräfte rückten danach wieder einsatzbereit in die Feuerwehrhäuser ein.
Eingesetzte Kräfte Hauptwache:
Fahrzeuge: KDTFA, SRFKA, VRFA-Tunnel, VFA
Gesamteinsatzleiter: HBI Gerald Lindner
Eingesetzte Kräfte Löschzug:
Fahrzeuge: LFA
Einsatzabschnittsleiter LZ Bad Dürrnberg: OBI Manfred Schörghofer
Weiters:
Polizeiinspektion Hallein