Zeitgleich mit der Alarmierung zu einem auf der Salzach treibenden Schlauchboot wurde die Bereitschaft 3 am 29. Juni 2025 zu einem weiteren Einsatz gerufen: In Bad Vigaun geriet ein Traktor in Brand, wodurch größere Mengen Diesel austraten.
Rund 80 Liter Diesel konnten in zwei Spundfässer mit einer Druckluftpumpe umgepumpt werden. Nach etwa einer halben Stunde war der Einsatz beendet und die Kräfte konnten wieder einrücken.
Dank des raschen und professionellen Vorgehens der Einsatzkräfte konnte eine weitere Gefährdung der Umwelt verhindert werden.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDTFA, VRFA-Tunnel, GSFA
Ausgerückte Kräfte: 8
Einsatzleiter: BI Michael Stangassinger
Weiters:
Freiwillige Feuerwehr Bad Vigaun
Polizeiinspektion Hallein
Am Sonntag, den 29. Juni 2025, wurde die Taucheinsatzgruppe sowie die diensthabende Bereitschaft 3 der Feuerwehr Hallein um 15:39 Uhr zu einer Personenrettung mit Boot nach Golling alarmiert. Laut erster Meldung sollte sich eine leblose Person in der Lammer befinden.
Noch während der Anfahrt stellte sich heraus, dass die Person nicht in der Lammer, sondern in der Salzach im Bereich der Autobahnbrücke gesichtet wurde. Daraufhin verlegten die Einsatzkräfte aus Hallein sofort zur Bootsrampe in Gamp, um von dort aus flussaufwärts mit dem Boot zu fahren und die bereits im Einsatz befindlichen Kräfte aus Golling zu unterstützen.
Kurz bevor das Boot zu Wasser gelassen wurde, erreichte den Einsatzleiter die Meldung, dass die Person von den Kräften der Feuerwehr Golling aus der Salzach gerettet und an Land gebracht werden konnte. Der Verunglückte wurde gemeinsam mit dem Notarztteam unter laufender Reanimation mit dem Boot der Feuerwehr Golling zur Anlegestelle transportiert, wo bereits der Rettungshubschrauber gelandet war.
Trotz des schnellen und professionellen Einsatzes aller beteiligten Kräfte kam für den 33-jährigen Mann leider jede Hilfe zu spät.
Nach Abschluss dieses Einsatzes rückten die Kräfte aus Hallein wieder ins Feuerwehrhaus ein. Kurz darauf wurde die Bereitschaft jedoch erneut alarmiert, da ein Schlauchboot auf der Salzach trieb. Mit dem Jetboot wurde der Fluss von Gamp Richtung Golling abgefahren und das Boot nach knapp einer halben Stunde gefunden und gesichert. Anschließend konnten die Einsatzkräfte endgültig wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDTFA, LFA mit Schlauchbooten, SRFKA mit Jetboot, MTF mit Taucheinsatzanhänger, VFA, OFK
Ausgerückte Kräfte: 22
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Freiwillige Feuerwehr Golling
BFK Tennengau - OBR Christoph Pongratz
AFK 2 Tennengau - BR Rupert Unterwurzacher
Notarzthubschrauber - Martin 1
Rotes Kreuz
Wasserrettung
Polizei
Die Hauptwache Hallein wurde am Samstag, den 14. Juni 2025 um 08:51 Uhr zu einem gemeldeten Garagenbrand in die Hintnerhofstraße alarmiert. Beim Eintreffen des Einsatzleiters war in der betroffenen Garage eine leichte, geruchslose Rauchentwicklung feststellbar.
Eine Person wurde mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung zur weiteren medizinischen Abklärung dem Roten Kreuz übergeben.
Die Einsatzkräfte kontrollierten die Garage, die darin abgestellten Fahrzeuge sowie die angrenzenden Stiegenhäuser umfassend mit einer Wärmebildkamera. Es konnte jedoch keine eindeutige Ursache für die Rauchentwicklung festgestellt werden.
Zur Entrauchung der Garage kamen Druckbelüfter des Rüstlöschfahrzeuges sowie des Tanklöschfahrzeuges 1 zum Einsatz. Nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen konnten die Einsatzkräfte rasch wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, VRFA-Tunnel, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000, VFA
Ausgerückte Kräfte: 30
Gesamteinsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
Polizeiinspektion Hallein
Am 13. Juni 2025 um 17:57 Uhr wurden der Löschzug Bad Dürrnberg sowie die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Hallein zu einem Traktorbrand auf der Dürrnberg-Landesstraße alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte ein Brand im Motorraum des landwirtschaftlichen Fahrzeugs festgestellt werden. Der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges Bad Dürrnberg leitete umgehend die Brandbekämpfung mittels HD-Rohr ein. Parallel dazu wurden der Traktor und der Anhänger durch die Besatzungen von Tank Dürrnberg und Tank 2 Hallein mit Radkeilen gesichert.
Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung errichtete die Mannschaft der Pumpe Bad Dürrnberg eine Zubringerleitung. Die Besatzung des Tank 2 Hallein stand zur Unterstützung der Brandbekämpfung in Bereitschaft. Die Verkehrsabsicherung übernahm das Rüstfahrzeug, während das Vorausfahrzeug und Tank 1 Hallein am nahegelegenen Parkplatz der Zinkenlifte in Bereitschaft blieben.
Nach erfolgreicher Brandbekämpfung und Kontrolle mittels Wärmebildkamera, bei der keine erhöhten Temperaturen mehr festgestellt wurden, konnte die Hauptwache wieder einrücken. Der Traktorfahrer wurde vorsorglich vom Roten Kreuz vor Ort medizinisch betreut – Verdacht auf Rauchgasvergiftung.
Während der Löscharbeiten musste die Dürrnberg-Landesstraße vollständig gesperrt werden. Im Zuge der Aufräumarbeiten konnte der Verkehr einspurig wieder freigegeben werden. Der Löschzug Bad Dürrnberg übernahm die Verkehrsregelung und reinigte nach dem Abtransport des Traktors die Einsatzstelle.
Eingesetzte Kräfte Hauptwache:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, VRFA-Tunnel, TLFA 3000, TLFA 4000, SRFKA
Ausgerückte Kräfte: 24
Gesamteinsatzleiter: BR Sebastian Wass
Eingesetzte Kräfte LZ Bad Dürrnberg:
Fahrzeuge: TLFA 3000, LFA
Ausgerückte Kräfte: 17
Einsatzleiter: OBI Manfred Schörghofer
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
Polizeiinspektion Hallein mit Brandursachenermittler