Am 18. August 2026 um 06:53 Uhr wurde die Hauptwache Hallein aufgrund der ausgelösten Alarmstufe 2 zu einem Brandeinsatz bei einem landwirtschaftlichen Objekt in St. Koloman nachalarmiert. Noch vor dem Ausrücken der ersten Einsatzkräfte wurde durch den Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr St. Koloman die Alarmstufe auf 3 erhöht.
Gemäß Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) rückten von der Feuerwehr Hallein das Kommandantenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug 2, die Drehleiter sowie das Löschfahrzeug zum Einsatzort aus. Im weiteren Einsatzverlauf wurden zusätzlich das Atemschutzfahrzeug, das Versorgungsfahrzeug und das Mannschaftstransportfahrzeug nachalarmiert.
Beim Eintreffen des Einsatzleiters aus Hallein, Ortsfeuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hallein und Abschnittsfeuerwehrkommandant 3 Tennengau, BR Sebastian Wass, stand das landwirtschaftliche Objekt bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr St. Koloman hatten bereits erste Löschmaßnahmen eingeleitet und waren insbesondere damit beschäftigt, eine Ausbreitung des Feuers auf die unmittelbar angrenzenden Gebäude zu verhindern.
Das Tanklöschfahrzeug 2 der Feuerwehr Hallein unterstützte zunächst bei der Verhinderung der Brandausbreitung und wurde im weiteren Verlauf bei der direkten Brandbekämpfung eingesetzt. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung unterstützte das Löschfahrzeug gemeinsam mit den eingesetzten Feuerwehren die Herstellung der Wasserversorgung. Dabei wurden Tragkraftspritzen eingesetzt und mehrere Relaisleitungen zum Brandobjekt aufgebaut.
Im weiteren Verlauf unterstützte auch das Löschfahrzeug bei der Brandbekämpfung. Von den Kräften der Feuerwehr Hallein wurden insgesamt ein B-Rohr und vier C-Rohre in Betrieb genommen. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Wasserversorgung wurde außerdem ein Tank-Pendelverkehr eingerichtet, an dem unter anderem auch das Tanklöschfahrzeug 2 Hallein beteiligt war.
Für die weitere Unterstützung bei der Wasserversorgung wurde das Versorgungsfahrzeug mit zusätzlichen Tragkraftspritzen und Schlauchmaterial nachalarmiert.
Ein weiterer Schwerpunkt des Einsatzes war die Überwachung des Brandobjekts mittels Drohne Tennengau. Aufgrund des Drohneneinsatzes rückte auch das Mannschaftstransportfahrzeug der Feuerwehr Hallein mit einem Drohnenpiloten aus. Mittels Drohne konnten laufend aktuelle Livebilder an den Einsatzleiter übermittelt werden. Dadurch war es möglich, Hotspots und Glutnester rascher und gezielter zu lokalisieren und entsprechende Löschmaßnahmen einzuleiten.
Nachdem der Brand weitgehend unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde mit einem externen Bagger begonnen, Teile des landwirtschaftlichen Gebäudes auszuräumen. Dadurch konnten noch vorhandene Brandherde und Glutnester gezielt erreicht und abgelöscht sowie ein erneutes Aufflammen verhindert werden.
Aufgrund der extremen Rauchentwicklung mussten die umfangreichen Nachlöscharbeiten teilweise unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Aus diesem Grund wurde das Atemschutzfahrzeug Tennengau zur Unterstützung nachalarmiert.
BR Sebastian Wass unterstützte als Abschnittsfeuerwehrkommandant 3 Tennengau die örtliche Einsatzleitung bei der Koordination und Abwicklung des umfangreichen Einsatzes.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hallein konnten nach rund acht Stunden Einsatzdauer gegen 14:30 Uhr wieder in die Hauptwache einrücken.
Ein großer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr St. Koloman für die hervorragende Zusammenarbeit und die professionelle Einsatzabwicklung vor Ort. Ebenso gilt unser Dank allen eingesetzten Einsatzkräften, den Landwirten und allen weiteren Helferinnen und Helfern, die die Feuerwehren bei diesem fordernden und umfangreichen Einsatz tatkräftig unterstützt haben.
Die enge Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren und die Unterstützung durch die Bevölkerung, Landwirte und Helfer trugen wesentlich dazu bei, den Brand unter Kontrolle zu bringen, eine weitere Ausbreitung auf angrenzende Gebäude zu verhindern und die umfangreichen Nachlöscharbeiten durchzuführen.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDTFA, TLFA 4000, DLA(K) 23-12, LFA, ASF, VF, MTF
Ausgerückte Mannschaft: 26
Einsatzleiter der FF Hallein: BR Sebastian Wass
Weiters:
Abschnittsfeuerwehrkommandant 1 Tennengau BR Wolfgang Gimpl
Abschnittsfeuerwehrkommandant 2 Tennengau BR Dip.-Päd. Mst. Ing. Martin Zorec, BEd MA
Abschnittsfeuerwehrkommandant 3 Tennengau BR Sebastian Wass
Freiwillige Feuerwehr St. Koloman
Freiwillige Feuerwehr Bad Vigaun
Freiwillige Feuerwehr Kuchl und Löschzug Jadorf
Freiwillige Feuerwehr Oberalm mit ELFA Tennengau und Drohne Tennengau
Freiwillige Feuerwehr Adnet
Freiwillige Feuerwehr Abtenau mit Drohnenpilot
Rotes Kreuz Hallein mit Einsatzleiter
Polizeiinspektion Hallein mit Brandursachenermittler
Katastrophenschutzreferent der BH Hallein
Die Feuerwehrjugend der Hauptwache Hallein startete am Donnerstag, den 16.07.26 in das Jugendlager nach Grödig. Nachdem bereits am Mittwochabend die Zelte am Lagerplatz aufgeschlagen wurden, erledigten die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Jugendbetreuern die letzten Aufgaben wie Feldbetten aufbauen und Aufbau des Gruppenschildes.
Am Vormittag begann die Lagerolympiade. Hier lernten die Jugendlichen den austragenden Ort Grödig zu Fuß kennen und mussten einige Station bewältigen. Ihr Können konnten sie zum Beispiel beim Stockschießen, einer Geschicklichkeitsübung und Handtuchvolleyball unter Beweis stellen.
Nach der Lagerolympiade wurde das Lager offiziell vom Bezirksfeuerwehrkommandanten Flachgau, OBR Klaus Lugstein und Lagerkommandant OBI Hans-Peter Hettegger am Lagerplatz eröffnet.
Am Freitag fand nun das ersehnte Ziel, der 45. Landesfeuerwehrjugendleistungsbewerb statt. Nach monatelanger Vorbereitung durch die engagierten Jugendbetreuer konnten die Jugendlichen unter den Augen unseres Ortsfeuerwehrkommandanten (OFK) BR Sebastian Wass durch hervorragende Leistungen die gesteckten Ziele, das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Bronze und Silber erreichen.
Besonders hervorheben möchten wir die Gruppe Hallein 1, die durch ihre außerordentliche Leistung den 11. Platz in der Gesamtwertung erreicht hat und sogar am Junior Champions Cup teilnehmen durfte. Diesen schloss die Gruppe mit einem hervorragenden 9. Platz ab.
Bei der anschließenden Siegerehrung, zu der Landesfeuerwehrkommandant FVPräs Günter Trinker zahlreiche Ehrengäste begrüßen konnte, ließ es sich unser OFK BR Sebastian Wass nicht nehmen, zu dieser tollen Leistung zu gratulieren. Zu dieser Gelegenheit wurde einer unserer Jugendbetreuer, LM Christoph Scheicher mit dem Bewerterverdienstabzeichen in der Stufe 1 ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!
Der Samstag stand den Jugendgruppen zur freien Verfügung. Die Jugendlichen aus Hallein machten sich mit ihren Betreuern auf den Weg in die Stadt Salzburg und absolvierten mit großer Begeisterung eine digitale Schnitzeljagd.
Am Abend fand die Schlussfeier des Lagers 2026 im Fußballstadion Grödig mit einer würdevollen Wortgottesfeier und der Siegerehrung der Lagerolympiade statt, zu der wir unseren OFK-Stv. HBI Gerald Lindner begrüßen durften. Am Abend feierten die Jugendlichen ihre Erfolge in der Jugenddisco.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Abbaus. Nach dem Frühstück bauten die Jugendlichen ihre Zelte ab und traten den Heimweg nach Hallein an, wo sie von OFK BR Sebastian Wass empfangen wurden.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz besonders für das große Engagement und die tolle Disziplin bei unseren Jugendlichen bedanken.
Ein großer Dank gilt auch allen Kameradinnen und Kameraden der Hauptwache Hallein und des Löschzugs Bad Dürrnberg, sowie den zahlreichen Eltern, die uns im Lager besuchten und beim Bewerb unterstützten.
Ganz besonders bedanken wir uns beim UFC Hallein mit dem sportlichen Leiter David König, die uns den Trainingsplatz zur Verfügung gestellt haben.
Nicht vergessen möchten wir die Jugendbetreuer. In unzähligen Stunden haben sie die Jugendlichen auf den Bewerb vorbereitet und haben mit großem Engagement die zeitintensiven Vorbereitungen aber auch die Nachbereitungen des Lagers unterstützt. DANKE!
Bilder:
LFKDO Salzburg ABI Rupert Unterwurzacher jun.
LFKDO Salzburg OV Karina Tschematschar
Unser Auftrag – sich mit allen möglichen Einsatzszenarien im Bereich der Ausbildung auseinanderzusetzen.
Daraus resultierend führten wir am 08. und 15 Juli 2026 anlässlich zweier Übungen der Ausbildungszüge praktische Schulungen zur Vegetationsbrandbekämpfung durch.
Hinter dem Wertstoffsammelplatz in Gamp bekamen wir die Möglichkeit eine praxisnahe Ausbildung mit Echtfeuer vorzunehmen, um unsere Mannschaft auf Gefahren, einsatztaktische Belange und dem Umgang mit unserer Vegetationsbrandbekämpfungsausrüstung bestmöglich vorzubereiten.
Ein Dank gilt dabei der Stadtgemeinde mit dem Wirtschaftshof für die Zurverfügungstellung der Örtlichkeit, Fuhrpark und Personal für die Vorbereitung.
Übungsausarbeitung und Leitung: HBM Michael Bauschenberger und BR Josef Tschematschar
Seit 13. Juli 2026 verfügt die Feuerwehr Hallein über zwei weitere ausgebildete Maschinisten. Zwei Mitglieder der Hauptwache haben ihre interne Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und können künftig im Einsatzdienst diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen. Die abschließende Prüfung setzte sich aus einem theoretischen sowie einem praktischen Abschnitt zusammen und wurde von beiden Teilnehmern erfolgreich absolviert.
Die Tätigkeit als Maschinist erfordert umfangreiches technisches Verständnis, praktisches Können und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein. Im Rahmen der Ausbildung wurden die Teilnehmer intensiv auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Zu den Ausbildungsinhalten zählten unter anderem:
Kenntnisse über Fahrzeuge, Motoren und Pumpensysteme
Aufbau, Arbeitsweise und Bedienung von Pumpen sowie technischen Baugruppen
Praktische Arbeiten mit unterschiedlichen Pumpen und Einsatzaggregaten
Grundlagen der Löschwasserförderung inklusive Berechnungen und praktischer Umsetzung
Planung und Aufbau von Löschwasserförderstrecken über große Entfernungen
Wartungsarbeiten, Pflege und Behebung von technischen Problemen
Einsatz und Bedienung von Stromerzeugern sowie elektrischen Geräten
Grundlagen zu Straßenverkehrsrecht, Fahrverhalten, Gefahren im Einsatz und Zusammenarbeit mit Einsatzpartnern
Ausbildung am Ladekran, an der Seilwinde sowie an der Drehleiter
Für die Aufnahme in die Maschinistenausbildung der Feuerwehr Hallein ist ein Führerschein der Klasse C erforderlich. Idealerweise verfügen die Teilnehmer zusätzlich über die Klasse E, um auch Feuerwehranhänger wie das Rettungsboot, das Jetboot oder den Taucheinsatzanhänger sicher transportieren zu können. Die Stadtgemeinde Hallein leistet hierbei wertvolle Unterstützung und übernimmt Ausbildungskosten. Ergänzend stehen Förderungen des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg zur Verfügung.
Die Ausbildung erstreckte sich über mehrere Monate und wurde parallel zum laufenden Feuerwehrbetrieb durchgeführt. Neben den regulären Übungen und Einsätzen investierten die beiden Teilnehmer wöchentlich zwei bis drei zusätzliche Ausbildungseinheiten. Dieser hohe Ausbildungsaufwand ist notwendig, da die Maschinisten der Feuerwehr Hallein für den sicheren Betrieb von insgesamt 14 Einsatzfahrzeugen geschult werden.
Eine leistungsfähige Feuerwehr benötigt auch in Zukunft ausreichend qualifizierte Maschinisten. Dafür sind vor allem zwei Faktoren entscheidend: engagierte Feuerwehrmitglieder, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, sowie erfahrene Ausbilder, die ihr Wissen praxisorientiert und zeitgemäß weitergeben. Die Ausbildung wurde durch das Ausbilderteam rund um HV Manuel Enn, BM Gerald Klappacher und OV Jürgen Jung durchgeführt.
Die Feuerwehr Hallein gratuliert OFM Thomas Rainer und FM Martin Reisaus herzlich zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung und wünscht ihnen für ihre zukünftigen Aufgaben im Einsatzdienst viel Erfolg, stets sicheres Arbeiten und allzeit gute Fahrt.