Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, überreichten Ortsfeuerwehrkommandant BR Sebastian Wass, sein Stellvertreter HBI Gerald Lindner, Löschzugskommandant OBI Manfred Schörghofer sowie dessen Stellvertreter BM Josef Schörghofer gemeinsam mit dem Team der Öffentlichkeitsarbeit den Jahresbericht 2025 der Feuerwehr Hallein an Bürgermeister Alexander Stangassinger und stellten diesen damit offiziell der Öffentlichkeit vor.
Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über das vergangene Jahr der Feuerwehr Hallein und des Löschzuges Bad Dürrnberg. In Form von Zahlen, Berichten und Bildern werden die vielfältigen Leistungen dokumentiert und verdeutlichen eindrucksvoll die hohe Einsatzbereitschaft sowie das freiwillige Engagement der Feuerwehrmitglieder.
Einsatzstatistik 2026:
Im Berichtszeitraum wurden durch die Hauptwache Hallein und den Löschzug Bad Dürrnberg insgesamt 330 Einsätze abgearbeitet. Diese gliedern sich wie folgt:
72 Brandeinsätze
176 technische Einsätze
21 Brandsicherheitswachen
61 Fehl- und Täuschungsalarme
Besonders bemerkenswert ist erneut die große Zahl an geleisteten Stunden: Insgesamt brachten die Mitglieder der Feuerwehr Hallein 29.998 Stunden ehrenamtlich und unentgeltlich auf. Einen wesentlichen Schwerpunkt bildete dabei wiederum die Aus- und Weiterbildung – mehr als 9.000 Stunden wurden investiert, um die Einsatzkräfte optimal auf mögliche Ernstfälle vorzubereiten.
Bürgermeister Alexander Stangassinger zeigte sich von der kontinuierlich hohen Leistungsbereitschaft der Feuerwehr tief beeindruckt und hob die zentrale Bedeutung dieses Engagements für die Sicherheit der Bevölkerung hervor: „Die Feuerwehr Hallein erbringt Jahr für Jahr außergewöhnliche Leistungen. Einsatzbereitschaft, Fachkompetenz und freiwilliges Engagement verdienen höchste Anerkennung.“
Mit der Vorstellung des Jahresberichtes wurde die wertvolle Arbeit der Feuerwehr Hallein erneut sichtbar gemacht – getragen von freiwilligem Einsatz, großer Professionalität und starkem Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft.
Ein besonderer Dank gilt dem Team rund um OVI Alexander Hofer, das für die Erstellung des Jahresberichtes 2025 verantwortlich zeichnet. Maßgeblich beteiligt waren zudem OBI Gerhard Wellek bei der textlichen Nachbearbeitung, OV Karina Tschematschar in der Redaktion sowie sämtliche Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter für ihre Beiträge zur Berichterstattung.
Im Zuge der Sitzung der AG-Atemschutz am Montag, dem 09.02.2026, wurde BI Alexander Sapciyan mit dem Ehrenbecher des LFV Salzburg für seine fünfzehnjährige Tätigkeit als Bezirkssachbearbeiter im Bereich Atem- und Körperschutz ausgezeichnet.
Alexander war von 2010 bis 2025 für den Bezirk Tennengau zuständig. Darüber hinaus war er als eingeteilter Hauptbewerter bei der Atemschutzleistungsprüfung tätig und engagierte sich gemeinsam mit weiteren Kollegen in der Weiterbildung sowie im Bereich der Gerätschaften.
Im vergangenen Jahr legte der er seine Funktion zurück und übergab diese an seinen Kameraden OVI Christoph Engelsberger.
Am Samstag, den 07.02.2026 fand der Maskenball des Löschzug Bad Dürrnberg in der Turnhalle der Volksschule Bad Dürrnberg statt.
Eine bedeutende Rolle für das Gelingen des Balls spielten wieder einmal die vielen Besucher durch ihre kreativen Maskierungen. Ihre Hingabe fand bei der traditionellen Maskenprämierung die verdiente Anerkennung. Die musikalische Unterhaltung durch die Band "Die Soundfeger aus dem Lammertal" trug maßgeblich zur guten Stimmung bei.
Ein herzlicher Dank gebührt unseren Sponsoren, deren Logos wir auch dieses Jahr wieder repräsentativ zeigen konnten.
Der Löschzug Bad Dürrnberg bedankt sich bei allen Besuchern für ihr Erscheinen!
Eine Auswahl einiger Fotos folgt im Anhang. Alle Fotos können Sie auf unserer Facebook Seite unter https://www.facebook.com/Loeschzug.BadDuerrnberg/ einsehen.
Am Mittwoch, den 04.02.2026, nahm die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr ihren wöchentlichen Übungsbetrieb wieder auf. Bereits bei der ersten Übung des Jahres konnte witterungsbedingt ein besonders interessantes und praxisnahes Thema behandelt werden: die Rettung von Personen auf Eisflächen.
Übungsleiter VI Thomas Ramsauer organisierte dazu auf der Königseeache einen geeigneten, zugefrorenen Bereich, um unterschiedliche Rettungstechniken realitätsnah beüben zu können. Vor Ort wurde die Mannschaft in drei Gruppen aufgeteilt, die jeweils verschiedene Stationen durchliefen. An jeder Station erfolgte zunächst ein kurzer theoretischer Input durch die Stationsleiter, bevor anschließend die praktische Umsetzung der jeweiligen Rettungsmethode trainiert wurde.
Folgende drei Stationen standen am Programm:
Rettung mittels Schlauchboot und Rettungsboard X-SLED:
Geübt wurde die schonende Rettung einer verunfallten Person auf Eisflächen unter Verwendung der vorhandenen Schlauchboote sowie des speziell für Einsätze in fließenden Gewässern konzipierten Rettungsboards X-SLED.
Rettung einer ins Eis eingebrochenen Person mit Steckleiterteilen oder Spineboard:
Hier lag der Schwerpunkt auf der sicheren Annäherung, Stabilisierung und Bergung der Person mithilfe von zwei Steckleiterteilen beziehungsweise einem Spineboard.
Sicherung mit Wurfsackleinen:
Trainiert wurde das rasche Sichern einer eingebrochenen Person unter Einsatz schwimmfähiger Wurfsackleinen. Dabei wurde besonders auf die korrekte Wurftechnik sowie die sichere Handhabung der Leinen geachtet.
Die Übung bot allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine wertvolle Auffrischung wichtiger Handgriffe sowie die Möglichkeit, unterschiedliche Rettungsvarianten unter realistischen Bedingungen zu erproben. Ein besonderer Dank gilt Übungsleiter Thomas Ramsauer sowie allen Stationsleitern für die sorgfältige Vorbereitung und Durchführung dieser lehrreichen Ausbildungseinheit.