Im Biologie Lager des Bundesgymnasiums Hallein trat eine geringe Menge als Formalin bezeichnete Flüssigkeit aus, die Schulleitung veranlasste daraufhin um 14:31 Uhr die Alarmierung der Feuerwehr. Als der Gefahrgutzug der freiwilligen Feuerwehr Hallein vor Ort eintraf, hatten bereits sämtliche Schüler und Lehrkräfte das Schulgebäude verlassen. Laut Information aus dem Gefahrgut Datenblatt wurden unter Atemschutz und Schutzausrüstung die Reste der Flüssigkeit vom Boden entfernt, die Räumlichkeiten druckbelüftet und begleitend Schadstoffmessungen durchgeführt. Der Einsatzleiter sowie Einsatzabschnittskommandant Gefahrgut wurden durch den diensthabenden Chemiker des Landes Salzburg, die Polizeiinspektion Hallein sowie auch das Fachwissen des Direktors unterstützt. Das Rote Kreuz blieb während des Einsatzes in Bereitschaft vor Ort. Das kontaminierte Material wurde separiert und muss einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden. Der betroffene Raum sowie die beiden angrenzenden Unterrichtsräume wurden versperrt, die Einsatzkräfte konnten gegen 18:20 Uhr die Einsatzstelle verlassen. Die Freimessung konnte erst am späteren Abend mit einem extra angeforderten Messgerät für Formaldehyd erfolgen. Das Ergebnis war aussagekräftig genug, um den Gefahrenbereich einzugrenzen und, ausgenommen der drei erwähnten Räumlichkeiten, das übrige Schulgebäude für den Schulbetrieb am Folgetag frei zu geben.
Mannschaft: 17 Mann
Fahrzeuge: KDO / KDO-2 / GSF-Tg. / TLF-1 / LAST / OFK-AFK3 Te
Einsatzende: 22:00 Uhr
EL: OBI G. Wellek
EAKDT-Gefahrgut: OVI G. Lindner
Am Donnerstag, den 28.02.2019 wurde die Hauptwache Hallein um 11:07 Uhr zu einem Zimmerbrand in den Stadtteil Rehhof alarmiert.
Beim Eintreffen des Einsatzleiters wurde ein Zimmerbrand im 1. OG eines Einfamilienhauses mit unklarer Lage vorgefunden. Laut Auskunft des Hausbesitzers befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen mehr im Haus. Zudem war der Treppenraum ebenfalls bereits verraucht.
Der Brand konnte durch den Atemschutztrupp vom Tanklöschfahrzeug 1 lokalisiert und in weiterer Folge mit einem Rohr bekämpft werden. Erschwerend kamen zu diesem Zeitpunkt die bereits hohen Temperaturen im Brandraum hinzu. Nachdem eine Abluftöffnung durch ein Fenster geschaffen wurde, konnten Temperatur und Brandrauch abströmen. Zwischenzeitlich wurde ein Drucklüfter zur Unterstützung des Innenangriffs in Stellung gebracht. Ein weiterer Atemschutztrupp des Schweren Löschfahrzeuges bildete den Rettungstrupp. Um sicher zu gehen, dass sich der Brand nicht hinter einer Holzdecke und im Bereich eines Abluftrohres ausbreiten konnten, wurde dieser Bereich geöffnet und kontrolliert.
Nachdem der Brandschutt ins Freie gebracht, Nachlöscharbeiten und Kontrollen mit der Wärmebildkamera getätigt wurden, rückten nach 1,5 Stunden die letzten Kräfte wieder ein.
Eingesetzte Kräfte:
KDOA I, KDOA II, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, SLFA 1500, OFK
ausgerückte Mannschaft: 24
Einsatzleiter: OBI Gerhard Wellek
Weiters:
Polizeiinspektion Hallein
Stadtpolizei Hallein
Rotes Kreuz
Am Donnerstag, den 07.02.2019 wurde die Hauptwache Hallein um 18:39 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf die Tauernautobahn A10 – Richtungsfahrbahn Salzburg beim Parkplatz Bruderloch alarmiert.
Die laut AAO vorgesehenen Fahrzeuge machten sich auf den Weg zum Schadensereignis. Da sich bereits auf der Anfahrt herausstelle, dass sich das brennende Fahrzeug in einem anderen Streckenabschnitt befinden könnte, fuhren Voraus- und Kommando Hallein zum angegebenen Einsatzort. Das Tanklöschfahrzeug 1 wurde durch den Einsatzleiter weiter in Richtung Villach beordert. Wenig später stelle sich heraus, dass ein Fahrzeug bei KM 19,3 in Fahrrichtung Salzburg in Vollbrand stand. Kurzer Hand wurden die Kräfte entsprechend umdirigiert bzw. setzten ihre Fahrt bis nach Kuchl fort und führten einen Fahrbahnwechsel durch. Die zuständige Feuerwehr Kuchl wurde durch die LAWZ aufgrund der Rückmeldung des Einsatzleiters verständigt, dass sich der Einsatz in ihrem Zuständigkeitsbereich befindet.
Beim Eintreffen am Einsatzort wurde der im Vollbrand befindliche PKW-Kombi mittels einem HD-Rohr gelöscht. Nach Beendigung der Löscharbeiten und Kontrolle des Fahrzeuges wurde die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei und ASFINAG übergeben.
Für die alarmierenden Stellen sind genaue Ortsangabe von großer Wichtigkeit, je genauer desto schneller kann geholfen werden.
Eingesetzte Kräfte:
KDOA I, VRFA, TLFA 3000, TLFA 4000
Ausgerückte Mannschaft: 24
Einsatzleiter: OBI Gerhard Wellek
Weiters:
Autobahnpolizei
Rotes Kreuz
ASFINAG
Durch den starken und anhaltenden Schneefall Anfang Jänner 2019 wurde der Löschzug Bad Dürrnberg zu zahlreichen Einsätzen alarmiert.
Am 5. Jänner wurde der Löschzug Bad Dürrnberg zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Auf einer steilen Gemeindestraße kam ein PKW von der Straße ab. Der PKW wurde durch die Einbauwinde der „Pumpe Dürrnberg“ wieder auf geräumte Verkehrswege gebracht
Am 9. Jänner wurde durch die Kräfte des Löschzuges das Dach der Zeugstätte von den Schneelasten befreit.
Am 12. Jänner wurden zahlreiche Dächer im Ortsgebiet von den Schneelasten befreit
Am 13. Jänner wurden abermals zahlreiche Dächer im Ortsgebiet von den Schneelasten befreit. Der Löschzug Bad Dürrnberg wurde am 13. Jänner ebenso zu einer überörtlichen Hilfeleistung in das benachbarte Bayern alarmiert. Bei diesem Einsatz handelte es sich ebenso um einen Schneelasteinsatz.
Am 14. Jänner wurden durch die Kräfte des Löschzuges zwei Gebäude im Ortszentrum von den Schneelasten befreit.
Am 15. Jänner wurden durch die Kräfte des Löschzuges ein Einfamilienhaus von überhängenden Schneewächten am Vordach befreit