Am Mittwoch, den 04.02.2026, nahm die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr ihren wöchentlichen Übungsbetrieb wieder auf. Bereits bei der ersten Übung des Jahres konnte witterungsbedingt ein besonders interessantes und praxisnahes Thema behandelt werden: die Rettung von Personen auf Eisflächen.
Übungsleiter VI Thomas Ramsauer organisierte dazu auf der Königseeache einen geeigneten, zugefrorenen Bereich, um unterschiedliche Rettungstechniken realitätsnah beüben zu können. Vor Ort wurde die Mannschaft in drei Gruppen aufgeteilt, die jeweils verschiedene Stationen durchliefen. An jeder Station erfolgte zunächst ein kurzer theoretischer Input durch die Stationsleiter, bevor anschließend die praktische Umsetzung der jeweiligen Rettungsmethode trainiert wurde.
Folgende drei Stationen standen am Programm:
Rettung mittels Schlauchboot und Rettungsboard X-SLED:
Geübt wurde die schonende Rettung einer verunfallten Person auf Eisflächen unter Verwendung der vorhandenen Schlauchboote sowie des speziell für Einsätze in fließenden Gewässern konzipierten Rettungsboards X-SLED.
Rettung einer ins Eis eingebrochenen Person mit Steckleiterteilen oder Spineboard:
Hier lag der Schwerpunkt auf der sicheren Annäherung, Stabilisierung und Bergung der Person mithilfe von zwei Steckleiterteilen beziehungsweise einem Spineboard.
Sicherung mit Wurfsackleinen:
Trainiert wurde das rasche Sichern einer eingebrochenen Person unter Einsatz schwimmfähiger Wurfsackleinen. Dabei wurde besonders auf die korrekte Wurftechnik sowie die sichere Handhabung der Leinen geachtet.
Die Übung bot allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine wertvolle Auffrischung wichtiger Handgriffe sowie die Möglichkeit, unterschiedliche Rettungsvarianten unter realistischen Bedingungen zu erproben. Ein besonderer Dank gilt Übungsleiter Thomas Ramsauer sowie allen Stationsleitern für die sorgfältige Vorbereitung und Durchführung dieser lehrreichen Ausbildungseinheit.
Am Abend des 01.Februar 2026 um 18:11 Uhr wurde die Feuerwehr Hallein zu einem Brand eines Papiercontainer alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar. Der Atemschutztrupp des Tank 1 (TLFA 3000) führte die Löscharbeiten mittels HD-Rohr durch. Letzte Glutnester konnten mit der Wärmebildkamera lokalisiert und abgelöscht werden.
Die Einsatzkräfte konnten kurz darauf wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, TLFA 3000, RLFA 2000, DLA(K) 23-12, OFK
Ausgerückte Mannschaft: 21
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Am 18.01.2026 wurde die diensthabende Bereitschaft 4 aufgrund eines Wasserschadens zu einem Einfamilienhaus alarmiert.
Bei der Erkundung des Objekts stellten die Einsatzkräfte fest, dass im Badezimmer des ersten Obergeschosses aus beiden Eckventilen unkontrolliert Wasser austrat. Infolgedessen waren sämtliche Räumlichkeiten mehrere Zentimeter hoch mit Wasser geflutet.
Unverzüglich wurde der Hauptwasserhahn des Hauses abgedreht, um weiteren Wasseraustritt zu verhindern. Anschließend entfernten die Einsatzkräfte mithilfe eines Nasssaugers das eingedrungene Wasser im Badezimmer des ersten Obergeschosses sowie in den Kellerräumen. Insgesamt wurde eine Fläche von rund 90 Quadratmetern abgesaugt.
Aus Sicherheitsgründen wurde das Gebäude zusätzlich stromlos geschaltet. Nach Abschluss aller Maßnahmen und Übergabe der Einsatzstelle konnten die Kräfte nach etwa einer Stunde wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, RLFA 2000, VFA
Ausgerückte Kräfte: 11
Einsatzleiter: BI Alexander Sapciyan
Die diensthabende Bereitschaft 3 wurde am Dienstag, dem 13.01.2026, um 06:05 Uhr zu einer LKW-Bergung im Ortsteil Kaltenhausen alarmiert.
Aufgrund der äußerst eisigen Fahrbahn geriet ein LKW mit Anhänger ins Rutschen. Der Anhänger rutschte dabei nach links und kam schließlich in einer L-Form zum Zugfahrzeug bei einem dort befindlichen Geländer zum Stillstand.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde zunächst die Fahrbahn mit Streusalz und Split behandelt, um sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Anschließend errichtete die Feuerwehr einen Anschlagpunkt am Anhänger sowie an der Leitschiene. Mithilfe einer Umlenkrolle konnte so der notwendige Zugwinkel hergestellt werden. Mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges wurde der Anhänger wieder in die richtige Stellung gebracht.
Im weiteren Verlauf musste der LKW nach kurzer Strecke erneut anhalten, da eine leichte Steigung sowie die glatte Fahrbahn keinen ausreichenden Halt für die Reifen boten. Mittels der Abschleppstange des Rüstlöschfahrzeuges wurde das Fahrzeug schließlich auf eine ebene Fläche gezogen.
Nach Abschluss der Bergungsarbeiten konnten die Einsatzkräfte nach rund einer Stunde wieder in die Feuerwehr einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDTFA, RLFA 2000, SRFKA, VFA
Ausgerückte Kräfte: 11
Einsatzleiter: BI Michael Stangassinger
Weiters:
Polizeiinspektion Hallein