Die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Hallein wurde am Sonntag, dem 30. August 2026, zu einem Brandmeldealarm bei einem Industriebetrieb im Stadtteil Rif alarmiert.
Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde eine starke Rauchentwicklung aus einer Maschinenhalle festgestellt. Aufgrund der Lage wurde umgehend ein zweiter Alarm für die Hauptwache ausgelöst. Zusätzlich wurde der Löschzug Bad Dürrnberg zur Unterstützung nachalarmiert.
Zur weiteren Erkundung und Brandbekämpfung ging der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges 1 (Tank 1) mit einem C-Hohlstrahlrohr in die stark verrauchte Maschinenhalle vor. Parallel dazu wurde ein zweiter Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeuges 2 (Tank 2) ebenfalls unter schwerem Atemschutz und mit einem C-Hohlstrahlrohr von der Nordseite der Halle eingesetzt.
Beim Erreichen des Brandherdes durch den Atemschutztrupp des Tank 1 stellte sich heraus, dass ein Papierschredder sowie ein Drucker in der Mitte der Maschinenhalle in Brand geraten waren. Der Trupp konnte das Brandgut rasch ablöschen und damit eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern.
Der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges Bad Dürrnberg stand zunächst als Atemschutz-Sicherungstrupp bereit. In weiterer Folge löste dieser den Atemschutztrupp des Tank 1 aus Hallein ab und führte gemeinsam mit den eingesetzten Kräften umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch. Auch von der Nordseite der Maschinenhalle wurden mit zwei Drucklüftern Entrauchungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Rüstlöschfahrzeug stellte in der Erstphase zusätzlich einen Atemschutz-Reservetrupp für den Tank 2 Hallein bereit. Währenddessen stellte die Besatzung der Drehleiter die Wasserversorgung von einem nahegelegenen Hydranten zum Tanklöschfahrzeug 1 her.
Nachdem die Maschinenhalle vollständig entraucht und das Brandgut aus dem Gebäude entfernt worden war, konnte die Einsatzstelle nach 2 Stunden an die Polizei übergeben werden.
Durch das rasche und koordinierte Vorgehen der eingesetzten Feuerwehrkräfte konnte der Brand auf den betroffenen Bereich begrenzt und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Eingesetzte Kräfte FF Hallein:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, TLFA 3000, RLFA 2000, DLA(K) 23-12, TLFA-4000, VFA, OFK
Ausgerückte Mannschaft: 28
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Eingesetzte Kräfte LZ Bad Dürrnberg:
Fahrzeuge: TLFA 3000, LFA
Ausgerückte Mannschaft: 18
Einsatzabschnittskommandant Dürrnberg: OBI Manfred Schörghofer
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein mit Einsatzleiter
Polizeiinspektion Hallein
Am Samstag, den 22. August, war es endlich wieder so weit: Das traditionelle Halleiner Feuerwehrfest fand beim Feuerwehrhaus der Stadt Hallein statt. Ab 13:00 Uhr wartete auf die Besucher ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt.
Vor allem für unsere kleinen Gäste gab es viel zu entdecken und auszuprobieren. Neben einer Hüpfburg sorgten Bootsfahrten auf der Salzach, Rundfahrten mit den Feuerwehrfahrzeugen und Fahrten mit der Drehleiter in rund 30 Meter Höhe für Begeisterung. Beim Kinderschminken des Roten Kreuzes konnten sich die Kinder verwandeln lassen, während die Kinderpolizei spannende Einblicke in ihre Arbeit gab. So konnten die jungen Besucher die Feuerwehr hautnah erleben und einen abwechslungsreichen Nachmittag verbringen.
Auch für die musikalische Unterhaltung war bestens gesorgt. Ab 18:00 Uhr spielten die Wörtherseer auf und sorgten mit ihrer Musik für gute Stimmung und einen gelungenen Festabend.
Auch das Wetter meinte es gut mit uns und blieb bis in die späten Abendstunden freundlich. Dadurch konnten unsere Gäste den Tag in gemütlicher Atmosphäre bei Speis, Trank und guter Unterhaltung ausklingen lassen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen unseren Gästen, Helferinnen und Helfern sowie unseren Sponsoren, die mit ihrem Einsatz und ihrer Unterstützung zum Gelingen des Halleiner Feuerwehrfestes beigetragen haben.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr und auf ein ebenso schönes und gelungenes Feuerwehrfest!
Am 18. August 2026 um 06:53 Uhr wurde die Hauptwache Hallein aufgrund der ausgelösten Alarmstufe 2 zu einem Brandeinsatz bei einem landwirtschaftlichen Objekt in St. Koloman nachalarmiert. Noch vor dem Ausrücken der ersten Einsatzkräfte wurde durch den Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr St. Koloman die Alarmstufe auf 3 erhöht.
Gemäß Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) rückten von der Feuerwehr Hallein das Kommandantenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug 2, die Drehleiter sowie das Löschfahrzeug zum Einsatzort aus. Im weiteren Einsatzverlauf wurden zusätzlich das Atemschutzfahrzeug, das Versorgungsfahrzeug und das Mannschaftstransportfahrzeug nachalarmiert.
Beim Eintreffen des Einsatzleiters aus Hallein, Ortsfeuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hallein und Abschnittsfeuerwehrkommandant 3 Tennengau, BR Sebastian Wass, stand das landwirtschaftliche Objekt bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr St. Koloman hatten bereits erste Löschmaßnahmen eingeleitet und waren insbesondere damit beschäftigt, eine Ausbreitung des Feuers auf die unmittelbar angrenzenden Gebäude zu verhindern.
Das Tanklöschfahrzeug 2 der Feuerwehr Hallein unterstützte zunächst bei der Verhinderung der Brandausbreitung und wurde im weiteren Verlauf bei der direkten Brandbekämpfung eingesetzt. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung unterstützte das Löschfahrzeug gemeinsam mit den eingesetzten Feuerwehren die Herstellung der Wasserversorgung. Dabei wurden Tragkraftspritzen eingesetzt und mehrere Relaisleitungen zum Brandobjekt aufgebaut.
Im weiteren Verlauf unterstützte auch das Löschfahrzeug bei der Brandbekämpfung. Von den Kräften der Feuerwehr Hallein wurden insgesamt ein B-Rohr und vier C-Rohre in Betrieb genommen. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Wasserversorgung wurde außerdem ein Tank-Pendelverkehr eingerichtet, an dem unter anderem auch das Tanklöschfahrzeug 2 Hallein beteiligt war.
Für die weitere Unterstützung bei der Wasserversorgung wurde das Versorgungsfahrzeug mit zusätzlichen Tragkraftspritzen und Schlauchmaterial nachalarmiert.
Ein weiterer Schwerpunkt des Einsatzes war die Überwachung des Brandobjekts mittels Drohne Tennengau. Aufgrund des Drohneneinsatzes rückte auch das Mannschaftstransportfahrzeug der Feuerwehr Hallein mit einem Drohnenpiloten aus. Mittels Drohne konnten laufend aktuelle Livebilder an den Einsatzleiter übermittelt werden. Dadurch war es möglich, Hotspots und Glutnester rascher und gezielter zu lokalisieren und entsprechende Löschmaßnahmen einzuleiten.
Nachdem der Brand weitgehend unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde mit einem externen Bagger begonnen, Teile des landwirtschaftlichen Gebäudes auszuräumen. Dadurch konnten noch vorhandene Brandherde und Glutnester gezielt erreicht und abgelöscht sowie ein erneutes Aufflammen verhindert werden.
Aufgrund der extremen Rauchentwicklung mussten die umfangreichen Nachlöscharbeiten teilweise unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Aus diesem Grund wurde das Atemschutzfahrzeug Tennengau zur Unterstützung nachalarmiert.
BR Sebastian Wass unterstützte als Abschnittsfeuerwehrkommandant 3 Tennengau die örtliche Einsatzleitung bei der Koordination und Abwicklung des umfangreichen Einsatzes.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hallein konnten nach rund acht Stunden Einsatzdauer gegen 14:30 Uhr wieder in die Hauptwache einrücken.
Ein großer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr St. Koloman für die hervorragende Zusammenarbeit und die professionelle Einsatzabwicklung vor Ort. Ebenso gilt unser Dank allen eingesetzten Einsatzkräften, den Landwirten und allen weiteren Helferinnen und Helfern, die die Feuerwehren bei diesem fordernden und umfangreichen Einsatz tatkräftig unterstützt haben.
Die enge Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren und die Unterstützung durch die Bevölkerung, Landwirte und Helfer trugen wesentlich dazu bei, den Brand unter Kontrolle zu bringen, eine weitere Ausbreitung auf angrenzende Gebäude zu verhindern und die umfangreichen Nachlöscharbeiten durchzuführen.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDTFA, TLFA 4000, DLA(K) 23-12, LFA, ASF, VF, MTF
Ausgerückte Mannschaft: 26
Einsatzleiter der FF Hallein: BR Sebastian Wass
Weiters:
Abschnittsfeuerwehrkommandant 1 Tennengau BR Wolfgang Gimpl
Abschnittsfeuerwehrkommandant 2 Tennengau BR Dip.-Päd. Mst. Ing. Martin Zorec, BEd MA
Abschnittsfeuerwehrkommandant 3 Tennengau BR Sebastian Wass
Freiwillige Feuerwehr St. Koloman
Freiwillige Feuerwehr Bad Vigaun
Freiwillige Feuerwehr Kuchl und Löschzug Jadorf
Freiwillige Feuerwehr Oberalm mit ELFA Tennengau und Drohne Tennengau
Freiwillige Feuerwehr Adnet
Freiwillige Feuerwehr Abtenau mit Drohnenpilot
Rotes Kreuz Hallein mit Einsatzleiter
Polizeiinspektion Hallein mit Brandursachenermittler
Katastrophenschutzreferent der BH Hallein
Übungsart: Brandübung
Eingesetzte Fahrzeuge LZ: TLFA 3000 Tank Dürrnberg, LFA Pumpe Dürrnberg
Übungsleiter: LM Jan Salmhofer
Der Brand eines leerstehenden Wohnobjekts war die Übungsannahme der Monatsübung im August.
Durch einen Brandausbruch im Untergeschoss eines Wohnteils war dieser Bereich stark verraucht. Zudem wurde dort eine Person vermisst. Zwei weitere Personen galten im angrenzenden Bereich als vermisst.
Unmittelbar nach dem Eintreffen des Löschzugs Bad Dürrnberg mit TLF und LF begann die Besatzung des TLF unter schwerem Atemschutz mit der Brandbekämpfung sowie der Menschenrettung.
Eine der vermissten Personen konnte in weiterer Folge aus dem stark verrauchten Bereich im Dachgeschoss gerettet werden. Die Mannschaft der Pumpe Dürrnberg begann nach ihrem Eintreffen umgehend mit der Suche nach der zweiten und dritten vermissten Person und konnte diese kurze Zeit später ebenfalls erfolgreich retten.
Nach erfolgreicher Brandbekämpfung, der Rettung aller Personen sowie der anschließenden Druckbelüftung des Gebäudes konnte die Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Die Kräfte des Löschzugs rückten anschließend wieder einsatzbereit in das Feuerwehrhaus ein.