Die Feuerwehr Hallein-Hauptwache wurde am Samstag, den 14.07.2018 um 08:42 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Wiestal-Landesstrasse Höhe Autobahnüberführung alarmiert.
Die Erkundung des Einsatzleiters ergab:
Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge
keine Personen im Fahrzeug eingeklemmt
eine Person befindet sich noch in einem Fahrzeug
Es erfolgte die Absicherung der Einsatzstelle und die Errichtung des Brandschutzes. Zwischenzeitlich war die Befreiung der Person in Abstimmung mit dem Roten Kreuz über das Heck des Fahrzeuges (Antunneln) mit dem Spineboard geplant. Nach der Versorgung durch den Notarzt konnte die Person jedoch über die Fahrertüre befreit werden.
In Summe wurden zwei Personen unbestimmten Grades verletzt. Beide wurden zur weiteren Behandlung ins Spital gebracht.
Nach den erfolgten Aufräumarbeiten rückten die Kräfte der Feuerwehr wieder ein.
Eingesetzte Kräfte:
KDOA I, KDOA II, VRFA, SRFKA, TLFA 3000
Weiters:
Polizei
Rotes Kreuz
Notarzthubschrauber C6
Abschleppdienst
Lage: Wasserschaden durch kaputte Fernwärmeleitung
Am 17. April 2018 wurde der Löschzug Bad Dürrnberg zu einer Tierrettung verständigt. In einem abschüssigen Waldstück konnte eine Katze nicht mehr selbständig von einem Baum herunter klettern. Durch die Mannschaft des Löschzug konnte die zweiteilige Schiebeleiter in Stellung gebracht werden. Zusätzlich wurde am Fuße des Baumes zur Absicherung der Katze ein Trupp mit einer Auffangplane stationiert. Durch einen erfahrenen und Höhenerprobten Kameraden konnte die Katze nunmehr sicher vom Baum gerettet werden und den erleichterten Besitzern übergeben werden.
Nach Abbau der Leiter und der zugehörigen Sicherungeinrichtungen konnte die Mannschaft wieder einsatzbereit in die Zeugstätte einrücken
In der Nacht auf den 27. März 2018 wurde die Feuerwehr Hallein Hauptwache um 00:32 Uhr von der LAWZ Salzburg zu einem Fahrzeugbrand in den nördlich von Hallein gelegenen Stadtteil Rif alarmiert.
Gemäß der Ausrückeordnung für dieses Alarmstichwort rückten die Fahrzeuge KDOA 1, KDOA 2, VRFA, TLFA 3000 und das SLFA 1500 nach und nach in Richtung Einsatzadresse aus.
Unmittelbar vor dem Eintreffen des Einsatzleiters erfolgte seitens der LAWZ die Information, dass der Brand bereits auf ein angrenzendes Gebäude übergegriffen hat.
Die sofort nach dem Eintreffen durchgeführte Erkundung bestätigte diese Meldung.
Der Fahrzeugbrand hatte auf eine direkt daneben befindliche Garage (Halle) in der 17 Fahrzeuge eingestellt waren in einem entsprechenden Ausmaß übergegriffen.
Im Inneren standen bereits mehrere Fahrzeuge, u.a. 2 Wohnmobile in Vollbrand, welche auch auf das Gebäude und die Dachkonstruktion übergegriffen hatten. Flammen schlugen bei der Dachbelüftung bereits ins Freie.
Aufgrund der vorgefundenen Schadenslage wurde das TLFA 4000, die DLA(K), das LFA und das ASF der Hauptwache nachgefordert.
Die Brandbekämpfung
Die Besatzung des Vorausfahrzeuges begann mit der Polylöschanlage sofort mit der Brandbekämpfung beim PKW.
Das Tanklöschfahrzeug 1 (TLFA 3000) startete unter schwerem Atemschutz mit der Gebäudebrandbekämpfung von außen durch das Fenster der Garage, wo der Fahrzeugbrand übergegriffen hatte. Als Angriffsmittel wurden ein HD-Rohr, sowie ein C-Hohlstrahlrohr gewählt. Die Wasserversorgung wurde durch einen angrenzenden Hydranten selbstständig sichergestellt.
Während dessen begann, dass eingetroffene Schwere Löschfahrzeug (SLFA 1500) mit der Brandbekämpfung im Inneren der Garage mittels einem C-Hohlstrahlrohr. Als Angriffsweg konnte hier der Eingangsbereich (Ostseite des Gebäudes) gewählt werden. OFK-Stv. HBI Josef Nocker koordinierte von dieser Gebäudeseite die Löscharbeiten.
Unterstützt wurde dieser Löschangriff vom Tanklöschfahrzeug 2 (TLFA 4000) mit einem zusätzlichen Atemschutztrupp unter Vornahme eines HD-Rohres. Die Wasserversorgung konnte ebenfalls durch einen nahegelegenen Hydranten sichergestellt werden.
Aufgrund des großen Vorplatzes der Garage konnte auch die Drehleiter mittels Wenderohr als Sicherheit entsprechend in Stellung gebracht werden. Von dort aus wurde auch ein C-Hohlstrahlrohr für die Brandbekämpfung am Dach betrieben. Das Atemschutzfahrzeug errichtet den AS-Sammelplatz.
Der gezielte Löschangriff von zwei Seiten brachte einen entsprechenden Erfolg, dadurch konnten sich zwei Atemschutztrupps auf das Dach begeben, um das Blechdach zu öffnen und darunterliegende Flammen zu löschen. Parallel wurde im Inneren die Brandbekämpfung weiter fortgeführt.
Lagerung von Flüssiggasflaschen und Betriebsmittel
Verschärft wurde die Situation durch die Lagerung von entsprechenden Flüssiggasflaschen in den Wohnmobilen und Wohnwägen, sowie von Betriebsmittel, die in großen Gebinden gelagert wurden.
4 Gasflaschen, davon 3 Stk. gefüllt konnten ins Freie gebracht werden. Alle Flaschen waren vor einer direkten Beflammung geschützt, somit war diese Gefahr rasch gebannt.
Brand unter Kontrolle / Brand aus
Um 01:19 Uhr konnte Brand unter Kontrolle gemeldet werden.
Um das Gebäude rauchfrei zu bringen, wurden beim Einfahrtstor 2 Drucklüfter in Stellung gebracht.
Nach entsprechenden Nachlöscharbeiten und Kontrolle des Gebäudes sowie der Brandlasten mit mehreren Wärmebildkameras konnte um 02:38 Brand-Aus gegeben werden.
Die innere Gebäudekonstruktion sowie die Brandlasten wurden abschließend durch Zugabe von 1% Mehrbereichsschaummittel mit einem C-Hohlstrahlrohr benetzt.
Fazit und Brandursache
Durch die sofort eingeleitete Brandbekämpfung von zwei Seiten und der Vornahme entsprechender Angriffsmittel konnte eine noch größere Ausbreitung im Inneren auf zusätzlich abgestellte Fahrzeuge verhindert werden.
Zudem das im Außengereich ausgebrannten Fahrzeug wurden im Inneren der Halle 2 Wohnmobile, 1 Wohnwagen und 2 PKW´s zur Gänze zerstört und weitere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen.
Für die Brandbekämpfung wurden in Summe 4 C-Hohlstrahlrohre, 2 HD-Rohre und 1 Polylöschanlage sowie 6 Atemschutztrupps eingesetzt.
Die Untersuchungen des Landeskriminalamtes und eines Brandsachverständigen ergaben, dass der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund eines technischen Defektes im Motorraum des im Außenbereich abgestellten PKW´s ausgegangen ist.
Eingesetzt Kräfte:
KDOA 1, KDOA 2, TLFA 3000, SLFA 1500, TLFA 4000, DLA(K) 23-12, LFA, AS
Ausgerückte Mannschaft: 42
Einsatzleiter: OFK BR Josef Tschematschar
Weiters:
Polizei, Rotes Kreuz und am darauf folgenden Tag das LKA Salzburg