Bei einem Großbrand im medizinischen Zentrum in Bad Vigaun war ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften im Einsatz da Alarmstufe 3 gegeben wurde. Technische Arbeiten an einem Dachstuhl des Kurzentrums könnten laut Experten zu dem Brand geführt haben. 150 Mann aus Bad Vigaun, Hallein, Kuchl und St. Koloman löschten den in Brandgeratenen Dachstuhl des Therapiezentrums. Es wurde niemand verletzt, der Einsatz war laut Feuerwehrleuten allerdings schwierig. Es musste zunächst Schritt für Schritt das Dach geöffnet werden, um an die Glutnester in einer Zwischendecke heranzukommen.
Datum: 26.07.2017
Uhrzeit: 15:43
Ort: Medizinisches Zentrum Bad Vigaun
Lage: Dachstuhlbrand, Alarmstufe 2
Einsatzleiter: BR Tschematschar Josef
Zu einer Personenrettung aus der Salzach Höhe Heidebrücke (in unmittelbare Nähe vom Feuerwehrhaus) wurden wir am 29. Juni 2017 um 19:23 Uhr durch die LAWZ Salzburg alarmiert.
Da sich die Einsatzadresse in unmittelbarer Nähe von unserem Feuerwehrhaus befand und sich dort auch die Slipstelle für unsere Feuerwehrboote befindet, wurde die Rettungsaktion sofort und in Windeseile gestartet.
Während bereits die Erkundung durchgeführt wurde, brachte man das Motorschlauchboot zu Wasser, erste Mitglieder der Tauchgruppe rüsteten sich mit Nasstauchanzügen und Schwimmausrüstung aus, um so rasch wie möglich mit der Personensicherung und –rettung beginnen zu können.
Ein weiteres Mitglied unserer Tauchgruppe wählte den direkten weg und begab sich etwas leichter bekleidet in das „frische“ Nass und wollte die Person, welche sich zu diesem Zeitpunkt in Ufernähe befand dort sichern. Diese Aktion misslang, da sich die Person aggressiv gegen die Hilfe wehrte. Die Person ließ sich zur Flussmitte hinaustreiben, wo es dann vorerst zwei und letztlich drei Tauchern gelang die Person zu sichern und anschließend in das Motorschlauchboot zu retten. Dort versuchte die Person sein aggressives Verhalten weiter fort zu führen, wodurch ein Polizeieinsatz bei der Ankunft an Land von Nöten war.
Die Person wurde unter Durchführung entsprechender Maßnahmen von Beamten der Polizei mit Unterstützung unsererseits zur Erstversorgung in den mittlerweile eingetroffenen RTW gebracht und dort erstversorgt. Anschließend erfolgte unter Polizeischutz ein Abtransport in das Krankenhaus.
Eine nicht alltägliche Rettungsaktion, welche wieder einmal aufzeigte wie unterschiedlich und vielseitig unser Einsatzspektrum ist.
Ausgerückte Kräfte:
KDOA I, SLFA 1500 mit Motorschlauchboot, LFA mit Schlauchbootanhänger, SRFKA mit Jetboot, Taucheinsatzgruppe Hallein
Mannschaft: 41
Einsatzleiter: BR Josef Tschematschar
Weiters: Polizei, Rotes Kreuz, Notarzthubschrauber C6