Am 3. Juni 2025 um 14:59 Uhr wurde die Feuerwehr Hallein zu einem Zimmerbrand aufgrund einer starken Rauchentwicklung alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine Rauchentwicklung aus mehreren Fenstern des dritten Obergeschosses ersichtlich. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass es sich um einen Topf mit Öl der in Brand geraten ist, gehandelt hat. Der Mieter der Wohnung gab an, dass es sich um einen Fehlalarm handle.
Der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeug (TLFA 3000) entfernte den Topf und kontrollierten die restliche Küche auf Wärmequellen. Die stark verrauchte Wohnung wurde mittels Drucklüfter belüftet und entraucht. Kurze Zeit später konnten die Einsatzkräfte wieder in die Feuerwehr einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDTFA, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, TLFA 4000, OFK
Ausgerückte Kräfte: 20
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
Polizeiinspektion Hallein
In den frühen Morgenstunden des 23. Mai 2025 wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hallein um 01:11 Uhr zu einem Kellerbrand in der Halleiner Altstadt alarmiert. Beim Eintreffen des Einsatzleiters wurde eine starke Rauchentwicklung aus dem Bereich der Kellerabteile festgestellt, die sich im Erdgeschoß direkt neben dem Haupteingang eines Mehrparteienhauses befinden. Das Stiegenhaus war zu diesem Zeitpunkt bereits teilweise verraucht, die Bewohner hielten die Türe zum Stiegenhaus geschlossen und wiesen darauf hin, dass sich mehrere E-Scooter im Keller befänden.
Unverzüglich wurde ein Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeugs 1 zur Brandbekämpfung im Innenangriff eingesetzt, während gleichzeitig ein weiterer Trupp des Rüstlöschfahrzeugs mit Belüftungsmaßnahmen begann. Im Verlauf des Einsatzes wurden weitere Atemschutztrupps vom Tanklöschfahrzeug 2 sowie vom Löschfahrzeug zur Unterstützung und Ablöse eingesetzt. Insgesamt standen sieben Atemschutztrupps im Einsatz, um den Brand unter schwerem Atemschutz einzudämmen und das Gebäude rauchfrei zu machen.
Die Feuerwehr evakuierte insgesamt 20 Bewohner aus dem Gebäude. Drei von ihnen wurden vom Roten Kreuz mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die evakuierten Personen wurden vorübergehend im nahegelegenen Musikum untergebracht. Parallel dazu wurden alle Wohnungen sowie das Stiegenhaus mit einem CO-Messgerät kontrolliert und konnten nach Freigabe wieder betreten werden. Der betroffene Kellerraum wurde von der Polizei als Tatort gesichert.
Um 02:24 Uhr konnte der Einsatzleiter „Brand unter Kontrolle“ melden. Die Kellerabteile wurden teilweise ausgeräumt, unter anderem wurden Propangasflaschen geborgen und in Sicherheit gebracht. Um 03:00 Uhr waren sämtliche Brandstellen gelöscht, verbliebene Holzverkleidungen wurden entfernt und mit Netzmittel behandelt, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Um 03:18 Uhr wurde schließlich „Brand aus“ gemeldet. Die Druckbelüftung des Gebäudes wurde fortgesetzt, um restliche Rauchgase zu entfernen. Der Rückbau und die Aufräumarbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden.
Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehr Hallein konnte Schlimmeres verhindert werden. Die genaue Brandursache ist derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000, TLFA 4000, LFA, ASF, VF, OFK
Ausgerückte Kräfte: 39
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein mit Einsatzleiter
Polizeiinspektion Hallein mit Brandursachenermittler
Am 16. Mai 2025 wurde die Feuerwehr Hallein um 08:56 zu einem Brandmeldealarm in einer Höheren Lehranstalt alarmiert.
Nach Auslesung des detektierten Brandmelders und der ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter konnte eine Rauchentwicklung im Untergeschoss lokalisiert werden. Ein Handtuch, welches auf einer eingeschalten Herdplatte lag, stellte sich als Verursacher heraus.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Untergeschoss mittels zweier Drucklüfter des Tanklöschfahrzeug und des Rüstlöschfahrzeuges belüftet und entraucht. Kurze Zeit später konnten die Einsatzkräfte wieder in die Feuerwehr einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, TFLA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000
ausgerückte Kräfte: 22
Einsatzleiter: BI Michael Stangassinger
Am 14. Mai 2025 um 09:40 Uhr wurde die Feuerwehr Hallein durch die Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) zu einem ausgedehnten Zimmerbrand, welcher sich zu einem Wohnhausbrand entwickelte in die Flachgauer Gemeinde Ebenau alarmiert.
Aufgrund der Lage veranlasste der Einsatzleiter der FF Ebenau unverzüglich die Erhöhung auf Alarmstufe 3 und forderte zusätzlich die Drehleiter der FF Hallein an.
Nach unserem Eintreffen nahm die Drehleiter eine Öffnung des Daches vor und unterstützte die bereits eingesetzten Einheiten bei der Brandbekämpfung mittels dem Wenderohr.
Das Atemschutzfahrzeug (ASF) des Bezirkes Flachgaues befindet sich aktuell bei Umbauarbeiten, dadurch erfolgte die Anforderung des Fahrzeuges aus dem Tennengau, welches ebenfalls bei der FF Hallein stationiert ist. Der errichtete Atemschutzsammelplatz zeichnete sich für die Atemschutzlogistik und der Koordination von den erforderlichen AS-Trupps verantwortlich.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDTFA, DLA(K) 23-12, ASF Tennengau
ausgerückte Kräfte: 7
Einsatzleiter: BI Michael Stangassinger