Am Sonntag, den 29. Juni 2025, wurde die Taucheinsatzgruppe sowie die diensthabende Bereitschaft 3 der Feuerwehr Hallein um 15:39 Uhr zu einer Personenrettung mit Boot nach Golling alarmiert. Laut erster Meldung sollte sich eine leblose Person in der Lammer befinden.
Noch während der Anfahrt stellte sich heraus, dass die Person nicht in der Lammer, sondern in der Salzach im Bereich der Autobahnbrücke gesichtet wurde. Daraufhin verlegten die Einsatzkräfte aus Hallein sofort zur Bootsrampe in Gamp, um von dort aus flussaufwärts mit dem Boot zu fahren und die bereits im Einsatz befindlichen Kräfte aus Golling zu unterstützen.
Kurz bevor das Boot zu Wasser gelassen wurde, erreichte den Einsatzleiter die Meldung, dass die Person von den Kräften der Feuerwehr Golling aus der Salzach gerettet und an Land gebracht werden konnte. Der Verunglückte wurde gemeinsam mit dem Notarztteam unter laufender Reanimation mit dem Boot der Feuerwehr Golling zur Anlegestelle transportiert, wo bereits der Rettungshubschrauber gelandet war.
Trotz des schnellen und professionellen Einsatzes aller beteiligten Kräfte kam für den 33-jährigen Mann leider jede Hilfe zu spät.
Nach Abschluss dieses Einsatzes rückten die Kräfte aus Hallein wieder ins Feuerwehrhaus ein. Kurz darauf wurde die Bereitschaft jedoch erneut alarmiert, da ein Schlauchboot auf der Salzach trieb. Mit dem Jetboot wurde der Fluss von Gamp Richtung Golling abgefahren und das Boot nach knapp einer halben Stunde gefunden und gesichert. Anschließend konnten die Einsatzkräfte endgültig wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDTFA, LFA mit Schlauchbooten, SRFKA mit Jetboot, MTF mit Taucheinsatzanhänger, VFA, OFK
Ausgerückte Kräfte: 22
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Freiwillige Feuerwehr Golling
BFK Tennengau - OBR Christoph Pongratz
AFK 2 Tennengau - BR Rupert Unterwurzacher
Notarzthubschrauber - Martin 1
Rotes Kreuz
Wasserrettung
Polizei
Die Hauptwache Hallein wurde am Samstag, den 14. Juni 2025 um 08:51 Uhr zu einem gemeldeten Garagenbrand in die Hintnerhofstraße alarmiert. Beim Eintreffen des Einsatzleiters war in der betroffenen Garage eine leichte, geruchslose Rauchentwicklung feststellbar.
Eine Person wurde mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung zur weiteren medizinischen Abklärung dem Roten Kreuz übergeben.
Die Einsatzkräfte kontrollierten die Garage, die darin abgestellten Fahrzeuge sowie die angrenzenden Stiegenhäuser umfassend mit einer Wärmebildkamera. Es konnte jedoch keine eindeutige Ursache für die Rauchentwicklung festgestellt werden.
Zur Entrauchung der Garage kamen Druckbelüfter des Rüstlöschfahrzeuges sowie des Tanklöschfahrzeuges 1 zum Einsatz. Nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen konnten die Einsatzkräfte rasch wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, VRFA-Tunnel, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000, VFA
Ausgerückte Kräfte: 30
Gesamteinsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
Polizeiinspektion Hallein
Am 13. Juni 2025 um 17:57 Uhr wurden der Löschzug Bad Dürrnberg sowie die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Hallein zu einem Traktorbrand auf der Dürrnberg-Landesstraße alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte ein Brand im Motorraum des landwirtschaftlichen Fahrzeugs festgestellt werden. Der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges Bad Dürrnberg leitete umgehend die Brandbekämpfung mittels HD-Rohr ein. Parallel dazu wurden der Traktor und der Anhänger durch die Besatzungen von Tank Dürrnberg und Tank 2 Hallein mit Radkeilen gesichert.
Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung errichtete die Mannschaft der Pumpe Bad Dürrnberg eine Zubringerleitung. Die Besatzung des Tank 2 Hallein stand zur Unterstützung der Brandbekämpfung in Bereitschaft. Die Verkehrsabsicherung übernahm das Rüstfahrzeug, während das Vorausfahrzeug und Tank 1 Hallein am nahegelegenen Parkplatz der Zinkenlifte in Bereitschaft blieben.
Nach erfolgreicher Brandbekämpfung und Kontrolle mittels Wärmebildkamera, bei der keine erhöhten Temperaturen mehr festgestellt wurden, konnte die Hauptwache wieder einrücken. Der Traktorfahrer wurde vorsorglich vom Roten Kreuz vor Ort medizinisch betreut – Verdacht auf Rauchgasvergiftung.
Während der Löscharbeiten musste die Dürrnberg-Landesstraße vollständig gesperrt werden. Im Zuge der Aufräumarbeiten konnte der Verkehr einspurig wieder freigegeben werden. Der Löschzug Bad Dürrnberg übernahm die Verkehrsregelung und reinigte nach dem Abtransport des Traktors die Einsatzstelle.
Eingesetzte Kräfte Hauptwache:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, VRFA-Tunnel, TLFA 3000, TLFA 4000, SRFKA
Ausgerückte Kräfte: 24
Gesamteinsatzleiter: BR Sebastian Wass
Eingesetzte Kräfte LZ Bad Dürrnberg:
Fahrzeuge: TLFA 3000, LFA
Ausgerückte Kräfte: 17
Einsatzleiter: OBI Manfred Schörghofer
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
Polizeiinspektion Hallein mit Brandursachenermittler
Die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Hallein sowie der Löschzug Bad Dürrnberg wurden am Dienstag, den 10. Juni 2025, um 02:40 Uhr zu einem Brandeinsatz auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei in Kaltenhausen alarmiert.
Laut Alarmierungstext handelte es sich zunächst um einen Brand in einem Hotel bzw. einer Gaststätte. Erst beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort stellte sich heraus, dass eine Lagerhalle in Brand geraten war. Bereits von weitem waren eine starke Rauchentwicklung, Feuerschein sowie mehrere Detonationen wahrnehmbar.
Die Lageerkundung ergab, dass sich in der Lagerhalle mehrere Fahrzeuge im Vollbrand befanden. Unverzüglich wurde die Brandbekämpfung von außen eingeleitet. Die Drehleiter übernahm die Ausleuchtung der Einsatzstelle und führte parallel über das Wenderohr eine Brandrauchkühlung durch. Zeitgleich nahmen insgesamt drei Atemschutztrupps die Brandbekämpfung im Innenangriff mit drei C-Hohlstrahlrohren auf.
Die Löscharbeiten konnten aus Sicherheitsgründen nur aus der Deckung erfolgen, da bereits massive Teile der Hallendecke abgeplatzt waren. Zur weiteren Kühlung der Gebäudestruktur wurde ein Wasserwerfer des Tanklöschfahrzeugs des Löschzugs Bad Dürrnberg eingesetzt. Die Wasserversorgung wurde über zwei Hydranten am Betriebsgelände sichergestellt.
Zum Abschluss des Einsatzes wurde die Brandstelle mittels Netzmittel und zwei C-Hohlstrahlrohren nachbehandelt, um eine weitere Temperaturreduktion und eine Durchzündung des Brandguts zu verhindern. Insgesamt standen sieben Atemschutztrupps im Einsatz.
Zur Schadensursache sowie zur Höhe des Schadens liegen derzeit noch keine Informationen vor. Die Ermittlungen wurden von der Polizei aufgenommen.
Gegen 08:00 Uhr wurden die letzten Nachlöscharbeiten durchgeführt. Die Einsatzstelle konnte nach Abschluss der Maßnahmen an einen Betriebsangehörigen übergeben werden.
Eingesetzte Kräfte Hauptwache:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000, TLFA 4000, LFA, ASF, VF, VFA, MTFA
Ausgerückte Kräfte: 47
Gesamteinsatzleiter: BR Sebastian Wass
Eingesetzte Kräfte LZ Bad Dürrnberg:
Fahrzeuge: TLFA 3000, LFA
Ausgerückte Kräfte: 18
Einsatzleiter: OBI Manfred Schörghofer
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein mit Einsatzleiter
Polizeiinspektion Hallein