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29.06.2017 | Einsatzleiter: BR Josef Tschematschar

Personenrettung aus der Salzach

Zu einer Personenrettung aus der Salzach Höhe Heidebrücke (in unmittelbare Nähe vom Feuerwehrhaus) wurden wir am 29. Juni 2017 um 19:23 Uhr durch die LAWZ Salzburg alarmiert. Da sich die Einsatzadresse in...
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Zu einer Personenrettung aus der Salzach Höhe Heidebrücke (in unmittelbare Nähe vom Feuerwehrhaus) wurden wir am 29. Juni 2017 um 19:23 Uhr durch die LAWZ Salzburg alarmiert.
Da sich die Einsatzadresse in unmittelbarer Nähe von unserem Feuerwehrhaus befand und sich dort auch die Slipstelle für unsere Feuerwehrboote befindet, wurde die Rettungsaktion sofort und in Windeseile gestartet.
Während bereits die Erkundung durchgeführt wurde, brachte man das Motorschlauchboot zu Wasser, erste Mitglieder der Tauchgruppe rüsteten sich mit Nasstauchanzügen und Schwimmausrüstung aus, um so rasch wie möglich mit der Personensicherung und –rettung beginnen zu können.

Ein weiteres Mitglied unserer Tauchgruppe wählte den direkten weg und begab sich etwas leichter bekleidet in das „frische“ Nass und wollte die Person, welche sich zu diesem Zeitpunkt in Ufernähe befand dort sichern. Diese Aktion misslang, da sich die Person aggressiv gegen die Hilfe wehrte. Die Person ließ sich zur Flussmitte hinaustreiben, wo es dann vorerst zwei und letztlich drei Tauchern gelang die Person zu sichern und anschließend in das Motorschlauchboot zu retten. Dort versuchte die Person sein aggressives Verhalten weiter fort zu führen, wodurch ein Polizeieinsatz bei der Ankunft an Land von Nöten war.

Die Person wurde unter Durchführung entsprechender Maßnahmen von Beamten der Polizei mit Unterstützung unsererseits zur Erstversorgung in den mittlerweile eingetroffenen RTW gebracht und dort erstversorgt. Anschließend erfolgte unter Polizeischutz ein Abtransport in das Krankenhaus.

Eine nicht alltägliche Rettungsaktion, welche wieder einmal aufzeigte wie unterschiedlich und vielseitig unser Einsatzspektrum ist.

Ausgerückte Kräfte:
KDOA I, SLFA 1500 mit Motorschlauchboot, LFA mit Schlauchbootanhänger, SRFKA mit Jetboot, Taucheinsatzgruppe Hallein
Mannschaft: 41
Einsatzleiter: BR Josef Tschematschar
Weiters: Polizei, Rotes Kreuz, Notarzthubschrauber C6

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15.06.2017 | Einsatzleiter: BR Josef Tschematschar

Brand einer elektrischen Anlage

Am 15. Juni 2017 rückten wir um 04:31 Uhr zum Brand einer elektrischen Anlage in einen Gewerbebetrieb in Hallein-Taxach aus, welcher ursprünglich über die automatische Brandmeldeanlage detektiert wurde. Nach dem...
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Am 15. Juni 2017 rückten wir um 04:31 Uhr zum Brand einer elektrischen Anlage in einen Gewerbebetrieb in Hallein-Taxach aus, welcher ursprünglich über die automatische Brandmeldeanlage detektiert wurde. Nach dem Eintreffen und Ersterkundung bei der Brandmeldeanlage konnte der betroffene Bereich rasch ausfindig gemacht werden.
Die weitere Erkundung vor Ort ergab eine Rauchentwicklung im Trafohaus des dort ansässigen Betriebes. Da es sich dort um keinen Hochspannungsbereich handelte, konnte der Brand mittels Wärmebildkamera in einem Verteilerschrank festgestellt werden. Zwischenzeitlich wurde auch die Salzburg AG verständigt, welche kurze Zeit später ebenfalls eintraf. Durch einen Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges 1 konnte der Brand, welcher von einem Kondensator ausging mit einem CO2 abgelöscht werden. Abschließend wurde das Gebäude mittels Drucklüfter rauchfrei gemacht und die Einsatzstelle an die Verantwortlichen des Betriebes übergeben.

Eingesetzte Kräfte: KDOAI, KDOA II, TLFA 3000, DLAK, SLFA 1500
Ausgerückte Mannschaft: 25
Einsatzleiter: BR Josef Tschematschar

Weiters: Rotes Kreuz, Polizei, Brandschutzbeauftragter und Geschäftsführer des Betriebes, Salzburg AG

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30.05.2017 | Einsatzleiter: HBI Josef Nocker

Fahrzeugbergung

Datum:                30.05.2017 Uhrzeit:               19:40 Ort:                   ...
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Datum:                30.05.2017
Uhrzeit:               19:40
Ort:                      Römerstraße Unterführung
Lage:                   Fahrzeugbergung
Einsatzleiter:       HBI Josef Nocker

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26.05.2017 | Einsatzleiter: BR Josef Tschematschar

LKW-BRAND AUF DER A10

Um sich kurz frisch zu machen, legte ein rumänischer LKW-Lenker am  Freitagnachmittag den 26. Mai 2017 am Autobahnparkplatz Bruderloch eine kurze Rast ein. Als er wieder zu seinem voll mit Möbel beladenen...
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Um sich kurz frisch zu machen, legte ein rumänischer LKW-Lenker am  Freitagnachmittag den 26. Mai 2017 am Autobahnparkplatz Bruderloch eine kurze Rast ein. Als er wieder zu seinem voll mit Möbel beladenen LKW-Zug zurückkehrte schlugen Flammen aus dem Motorraum, welche sich rasend schnell auf die Ladung ausbreiteten. Der Lenker konnte jedoch noch einige seiner persönlichen Gegenstände und Dokumente in Sicherheit bringen, darunter befand sich auch ein Campinggaskocher mit einer 500g Gaskartusche.
Um 14:43 Uhr wurde die Feuerwehr Hallein-Hauptwache durch die LAWZ Salzburg zu dem besagten LKW-Brand auf die A10 alarmiert. Kurz darauf verließen die dafür vorgesehenen Fahrzeuge lt. Ausrückeordnung der Feuerwehr Hallein das Feuerwehrhaus in Richtung A10.
Bereits auf der Anfahrt war aufgrund der meterhohen Rauchsäule das Ereignis zu erkennen.
Beim Eintreffen des Einsatzleiters konnte letztlich folgende Lage festgestellt werden:

  • der gesamte LKW-Zug stand in Vollbrand
  • brennender Dieselkraftstoff floss auf den Parkplatz
  • akute Ausbreitungsgefahr an den angrenzenden Wald.

Aufgrund der in diesem Bereich schlechten Löschwasserversorgung und der akuten Ausbreitungsgefahr lies Einsatzleiter BR Josef Tschematschar die Tanklöschfahrzeuge der BTF Schweighofer Fiber (TLF 5000/500) und der FF Adnet (TLFA 4000) zur Versorgung der Halleiner Tanklöschfahrzeuge nachalarmieren. 
Durch eine gezielte und umfassende Brandbekämpfung mit dem VRFA, dem TLFA 4000 und dem TLFA 3000 der Feuerwehr Hallein wurde der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und die Ausbreitungsgefahr auf den angrenzenden Wald gebannt. Die Feuerwehr Adnet sowie das SLFA 1500 der FF Hallein übernahmen die Löschwasserversorgung der Tanklöschfahrzeuge 4000 und 3000 der FF Hallein. Die Betriebsfeuerwehr Schweighofer Fiber hielt zwischenzeitlich den Ortsschutz im Stadtgebiet von Hallein aufrecht.
Nach einigen Nachlöscharbeiten und Benetzung der angrenzenden Wiese mit Wasser konnte um 15:40 Uhr Brand aus gegeben werden.
Als abschließende Maßnahme wurde das betroffene und angrenzende Waldstück mit den Wasserwerfern von Tank 2 Hallein und Tank Adnet zur Sicherheit bewässert.

Einsatzerkenntnis:
Oberste Priorität hatte in der Erstphase die Verhinderung der Brandausbreitung durch den auslaufenden und brennenden Dieselkraftstoff sowie die Brandausbreitung auf den Wald. Dies konnte durch den umfassenden Löschangriff abgewendet werden. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung war es wichtig Tanklöschfahrzeuge mit möglichst großen Wasserinhalt an die Einsatzstelle zu beordern. Hätte sich der Brand auf den angrenzenden Wald ausgebreitet, wäre eine Alarmstufenerhöhung bzw. die Alarmierung der nächstliegenden Feuerwehr(en) erforderlich gewesen.

 

Eingesetzt Kräfte
Feuerwehr Hallein: KDOA II, VRFA, TLFA 3000, TLFA 4000, SLFA 1500, SRFKA
Mannschaftsstärke: 26 ausgerückt
Feuerwehr Adnet: TLFA 4000, RLFA 2000, LFA, MTFA
Mannschaftsstärke: 41 ausgerückt
Betriebsfeuerwehr Schweighofer Fiber: KDTFA, TLF 5000/500, VFA
Mannschaftstärke:12 ausgerückt

Weiters:
Autobahnpolizei Anif, Rotes Kreuz, Abschleppunternehmen

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