Die Freiwillige Feuerwehr Hallein hatte am vergangenen Wochenende die außergewöhnliche Möglichkeit, eine intensive Sonderausbildung in einem feststoffbefeuerten Brandcontainer auf dem Gelände der Feuerwehr durchzuführen. Diese spezielle Ausbildung ermöglichte es den Atemschutzgeräteträgern, ihre psychischen und physischen Grenzen unter realistischen Bedingungen zu erproben.
Unter der Anleitung eines professionellen Trainers standen die Themen Brandbekämpfung und Menschenrettung im Mittelpunkt des Trainings. Die realitätsnahen Bedingungen im Brandcontainer boten den Feuerwehrleuten eine wertvolle Gelegenheit, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen zu vertiefen.
„Solche Trainings sind unerlässlich, um unsere Einsatzkräfte bestmöglich auf Ernstfälle vorzubereiten,“ betonte Ortsfeuerwehrkommandant BR Sebastian Wass. „Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir an diesem Wochenende gewonnen haben, sind unbezahlbar und tragen maßgeblich zur Sicherheit unserer Stadt bei.“
Die Freiwillige Feuerwehr Hallein bedankt sich bei allen Beteiligten und Unterstützern, die diese wichtige Ausbildungsmaßnahme ermöglicht haben.
Am Donnerstag, den 6. Juni 2024, wurde HLM Oswald Pöpperl im Rahmen einer Übung die Ehrenurkunde für 40 Jahre Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen übergeben. Da HLM Pöpperl bei der vergangenen Florianifeier verhindert war, bot sich die Übung für die Übergabe durch Ortsfeuerwehrkommandant und Abschnittsfeuerwehrkommandant (AFK) 3 Tennengau, Brandrat (BR) Sebastian Wass, sowie dessen
Stellvertreter, Hauptbrandinspektor (HBI) Gerald Lindner, an.
HLM Oswald Pöpperl trat 1984 in den Löschzug ein und blickt auf zahlreiche erfolgreiche Jahre zurück. Hervorzuheben ist seine 16-jährige Tätigkeit als eingeteilter Gruppenkommandant von 2003 bis 2016. Im Laufe seiner Dienstzeit erwarb er das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber sowie das Technische Leistungsabzeichen in Gold.
Wir gratulieren unserem nicht aktiven Kameraden herzlich zur Ehrenurkunde und danken ihm für sein bisheriges Engagement für den Löschzug.
Übungsart: Brandübung
Eingesetzte Fahrzeuge LZ: TLFA 3000 Tank Dürrnberg, LFA Pumpe Dürrnberg
Übungsleiter: OBI Manfred Schörghofer
Am 06. Juni 2024 fand die Monatsübung für Juni statt. Annahme der Übung war ein Waldbrand samt einer verletzten Person in einem abschüssigen und unwegsamen Gelände.
Durch das Tanklöschfahrzeug wurde umgehend mit der Brandbekämpfung mittels C-Rohr begonnen und in weiterer Folge die Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten sichergestellt. Im weiteren Verlauf der Übung erfolgte die Brandbekämpfung auch durch den Einsatz von Löschrucksäcken. Die Mannschaft der Pumpe Dürrnberg übernahm die Rettung der verletzten Person, welche im steilen Gelände auf der anderen Bachseite vorgefunden wurde. Mittels Leiterteilen wurde eine provisorische Brücke errichtet und die Person konnte gesichert mittels Korbtrage gerettet werden.
Nach der erfolgreichen Personenrettung und Brandbekämpfung war das Übungsziel erreicht und die Kräfte des Löschzuges konnten wieder einsatzbereit in die Zeugstätte einrücken.
In Form einer Zusammenfassung gibt es aus den beiden Gesamtübungen vom 22. und 29. Mai 2024 wieder interessantes zu berichten!
Als Ausbildungsthemen standen dieses Mal die neu erstellte FH-SEM02 Standardisierter technischer Einsatz - VU mit einer eingeklemmten bzw. eingeschlossenen Person bzw. die praktische Ausbildung mit unseren Chemieschutzanzügen der Schutzstufe 3 auf dem Übungsplan.
Beide Übungsausarbeiter bewiesen bei der Planung für die Durchführung entsprechende Kreativität, um den Übungsinhalten den entsprechenden Mehrwert zu verleihen.
Die FH-SEM02 baute auf demselben Schema wie die FH-SEM01 (wie bereits berichtet) auf. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die SEM wurde die dargestellte Lage step by step von den lt. der Alarm- und Ausrückeordnung vorgesehenen Fahrzeugen abgearbeitet. Anschließend fand eine kurze Feedbackrunde statt, bevor die Lage im Gesamtspiel nochmals beübt wurde. Unsere Mitglieder der IGA (interne Grundausbildung) nahmen zu diesem Thema an beiden Übungsabend teil, damit auch die Abläufe und Handgriffen kennenlernen bzw. festigen zu können.
Für den Ausbildungsteil Chemieschutzanzüge Schutzstufe 3 begab sich die eingeteilte Mannschaft in einen Halleiner Industriebetrieb, welcher sich dafür ausgezeichnet eignet. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf das richtige und sichere Ausrüsten, Auffangen von austretenden Flüssigkeiten, Erkundungs- und Gewöhnungsübungen.
Zusammenfassend betrachtet richtet sich der Fokus dahingehend - „was nicht richtig beübt wird – wird im Einsatzfall auch nicht funktionieren“.
Übungsausarbeitung FH-SEM02: BM Christoph Engelsberger
Übungsleiter FH-SEM02: BM Christoph Engelsberger, BI Thomas Krispler
Übungsausarbeitung CSA SS3: HBI Gerald Lindner
Übungsleiter CSA SS3: HBI Gerald Lindner, BI Alexander Sapciyan