Einsatz: Tierrettung eines herumlaufenden Schwan
Wann: 16.01.2021 22:43 Uhr
Einsatzleiter: BI Wass Sebastian
In der Nacht des 05. Jänner 2021 wurde die Hauptwache Hallein um 20:51 Uhr von der Feuerwehr Adnet zu einem Dachstuhlbrand am Wimberg zur Unterstützung angefordert.
Da bereits auf der Anfahrt vom Einsatzleiter aus Adnet ein heller Feuerschein zu sehen war, wurde noch während der Fahrt der Löschzug Wiestal der Feuerwehr Oberalm nachgefordert. Beim Eintreffen wurde dann ein sehr fortgeschrittener Gebäudebrand vorgefunden. Nun wurde vom Einsatzleiter Alarmstufe 2 alarmiert, kurz darauf rückte ein Zug der Feuerwehr Hallein in den Nachbarsort ab.
Als die Einsatzkräfte aus Hallein dort eintrafen, konnte durch die Feuerwehr Adnet bereits Größeres verhindert werden. Dadurch sich die Bewohner des Hauses bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte in Sicherheit bringen konnten, wurden durch mehrere AS-Trupps (Atemschutztrupps) bereits mit dem Innenangriff bzw. Außenangriff begonnen.
Aufgrund der vielen eingesetzten Atemschutztrupps wurde vom Einsatzleiter Hallein das Atemschutzfahrzeug Tennengau nachbeordert, welches an der Einsatzstelle ein AS-Sammelplatz errichtet hat. Jeweils ein AS-Trupp des Tank 2 Hallein und der Pumpe Hallein rüsteten sich bei Eintreffen des Einsatzortes aus. Zusätzlich wurde die Wasserversorgung durch das Tanklöschfahrzeug 2 Hallein für das Rüstlöschfahrzeug Adnet sichergestellt.
Die Atemschutztrupps der Feuerwehr Hallein kümmerten sich um Nachlöscharbeiten und um die Kontrolle mithilfe von Wärmebildkameras auf letzte Glutnester.
Nachdem die Trupps mit der Kontrolle fertig waren und alle Einsatzgeräte wieder auf den Fahrzeugen versorgt worden sind, konnten die Einsatzkräfte nach 2 Stunden einrücken. Ein Fahrzeug der Feuerwehr Adnet verblieb zur Brandwache am Einsatzort.
Eingesetzte Kräfte Feuerwehr:
FF Adnet
TLFA 4000, RLFA 2000, LFA, MTFA, VF
Ausgerückte Mannschaft: 47
Gesamteinsatzleiter: HBI Wolfgang Gimpl (OFK FF Adnet)
FF Hallein
KDOFA I, KDOA II, TLFA 4000, DLA(K) 23-12, LFA, ASF Tennengau, OFK
Ausgerückte Mannschaft: 22
Einsatzleiter: BR Josef Tschematschar
LZ Wiestal
LFWA 1000, MTF
Ausgerückte Mannschaft: 22
LFK LBD Günter Trinker
AFK 2 Tennengau BR Gerald Ribitsch
AFK 3 Tennengau BR Josef Tschematschar
Weiters:
Rotes Kreuz
Polizei und Brandursachenermittler
In der Silvesternacht wurde die Hauptwache Hallein um 22:18 Uhr von der Landes-Alarm und Warnzentrale zu einem Wohnungsbrand in die Europastraße alarmiert.
Beim Eintreffen des Einsatzleiters hatte sich niemand bemerkbar gemacht, daher wurde eine Erkundung bis in das 4. Obergeschoss durchgeführt. Nach einer Information einer Nachbarin konnte die Brandwohnung gefunden werden. Hierbei wurde ein Christbaumbrand festgestellt. Durch die enorme Hitze konnte das Feuer bereits nahestehende Einrichtungsgegenstände in Brand setzen. Durch das rasche Handeln der Bewohner bzw. der Nachbarn konnte der Brand bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht werden. Der Christbaum und sämtliche Einrichtungsgegenstände wurden bereits auf die Terrasse gebracht.
Der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges begab sich mit Hilfe einer Wärmebildkamera und eines Hydrofix-Feuerlöscher in die Wohnung, in der sich die Bewohner noch befanden. Dadurch sich in der Wohnung auch eine Person befand, welche medizinischen Sauerstoff benötigte, wurde diese sofort der Rettung zur medizinischen Versorgung übergeben. Nach Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte festgestellt werden, dass keine erhöhten Temperaturen mehr vorhanden waren.
Nun wurde zusammen mit der Besatzung des Rüstlöschfahrzeuges der Brandschutt zusammengekehrt und nach unten verbracht. Außerhalb des Gebäudes wurden die Brandlasten nochmals mithilfe eines HD-Rohr nachgelöscht.
Nachdem alle Einsatzgeräte wieder auf den Fahrzeugen versorgt worden sind, konnten die Einsatzkräfte nach einer halben Stunde einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
KDOFA I, KDOA II, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000, OFK
ausgerückte Mannschaft: 18
Einsatzleiter: BR Josef Tschematschar
Weiters:
Rotes Kreuz
Polizeiinspektion Hallein
Am Donnerstag den 17. Dezember 2020 wurde der Löschzug Bad Dürrnberg zu einer Fahrzeugbergung in der Ramsaustraße alarmiert. Bei der Alarmierung war bereits bekannt, dass ein Auto von der Straße abgekommen war und glücklicherweise keine Person verletzt worden ist. Umgehend rückten die Kräfte des Löschzuges mit Tank- und Pumpe Dürrnberg zur Einsatzstelle aus. Im Zuge der Erkundung durch den Einsatzleiter, sowie des ersteintreffenden Gruppenkommandanten wurde die Vorgangsweise zur Fahrzeugbergung besprochen und das LFB-A Dürrnberg mit der Einbauseilwinde positioniert. Mittels Pumpe Dürrnberg wurde das Fahrzeug dann mit größter Vorsichtig aus dem Bachbett gezogen. Aufgrund von starken Schäden am PKW durch das abkommen von der Straße war das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit und wurde sicher am Straßenrand abgestellt. Somit konnten die Kräfte des Löschzuges wieder Einsatzbereit in die Zeugstätte einrücken.
Für die Dauer des Einsatzes war die Ramsaustraße gesperrt, die Dürrnberger Landestraße konnte weiterhin ohne Einschränkungen befahren werden.
Eingesetzte Fahrzeuge LZ: TLF-A 3000, LFB-A